Erste elektronische Carsharing-Flotte der Schweiz zapft IWB-Strom

Der Carsharing-Anbieter Catch a Car führt in Basel 30 Elektroautos ein. Die nötige Infrastruktur liefert die Stadt. 

30 neue weisse VW e-ups werden in den nächsten Monaten in Basel fahren, parkieren und Strom tanken. Sie kommen vom Carsharing-Anbieter Catch a Car, der bereits 120 benzinbetriebene VW ups in der Stadt hat. 

Das Unternehmen teilt mit, Basel aufgrund seiner Pionierrolle in Sachen Elektromobilität ausgewählt zu haben. Die IWB richten derzeit elf Ladesäulen an öffentlichen Parkplätzen in blauen Zonen ein. An jeder Säule können zwei Autos aufgeladen werden. «In anderen Städten finden wir die nötige Infrastruktur noch nicht vor», sagt Catch-a-Car-CEO René Maeder.

Kaum nimmt die Stadt öffentliche Ladesäulen in Betrieb, werden sie also schon von Catch a Car beschlagnahmt? «Nein, keine Sorge», sagt IWB-Sprecher Erik Rummer, «nach dem Ladevorgang werden die Plätze wieder frei gemacht. Die Leihautos bleiben nicht länger dort stehen.» Sowieso ist das Parkieren auf zwei Stunden beschränkt. Nach 30 bis maximal 45 Minuten sei der e-up wieder voll und räume den Platz, versichert auch Maeder von Catch a Car.

Euphorie über elektrische Zukunft 

Die Stadt zeigt sich euphorisch über die Partnerschaft mit dem Unternehmen. Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels lässt sich in der Medienmitteilung so zitieren: 

«Der E-Mobilität und dem Carsharing gehört die Zukunft. Catch a Car hat die Bedürfnisse der Stadtbevölkerung erkannt und trägt damit wesentlich zur Entlastung der Strassen, der Parkplätze und zur Lärmreduktion in Basel-Stadt bei.» 

Das Carsharing-Unternehmen selbst stellt eine Stadt in Aussicht, die dank Elektrifizierung «frei von Abgasen und Lärm» sein werde.

Eine Übersicht über die Ladesäulen der IWB finden Sie hier. 

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