Grosseinsatz nach Chemievorfall bei Brenntag

Ein Grossaufgebot der Feuerwehr musste am Dienstagmorgen ins hintere St. Johann ausrücken: Bei einem Unternehmen ist Salzsäure ausgetreten. Verletzte gab es keine.

Grosser Einsatz bei kleinem Vorfall: Am Dienstagmorgen war viel Blaulicht bei der Brenntag AG.

Bei der Chemie-Distributionsfirma Brenntag AG an der Elsässerstrasse kam es am Dienstagmorgen zu einem kleineren Vorfall, der einen grossen Feuerwehreinsatz auslöste. 

Wie Peter Gill, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage bestätigt, sei beim Abfüllen eines Fasses Salzsäure ausgeflossen. «Das Ganze fand in einem geschlossenen Raum statt», sagt Gill. Verletzte habe es keine gegeben. Für Umwelt und Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.

Wegen des Vorfalls musste jedoch die Industriefeuerwehr Regio Basel ausrücken. Auch Feuerwehrautos aus dem Kanton Basel-Landschaft kamen zum Einsatz. Ausserdem seien Vertreter der Kriminalpolizei sowie der Chemiesicherheit vor Ort, sagt Gill. 

Weshalb trotz des eher harmlosen Vorfalls ein derart grosses Aufgebot für nötig erachtet worden sei, begründet Gill so: «Bei Chemievorfällen rücken wir aus Sicherheitsgründen immer mit eher viel Leuten aus. Wenn sich vor Ort zeigt, dass dies nicht nötig ist, ziehen wir wieder ab.»

Wasser gegen giftige Dämpfe: In diesem Raum ist Salzsäure ausgetreten. Mit Wasser können die in der Folge entstehenden Dämpfe gebunden werden, die selbst durch die Mauern dringen.

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