Städteranking: Basel verteidigt seinen 10. Rang

Unternehmensberater Mercer hat 231 Grossstädte auf Herz und Staublunge geprüft. Basel rutscht wieder in die Top Ten.

Basel gehört laut Mercer-Bericht auch 2018 zu den zehn lebenswertesten Städten der Welt.

Der Städtevergleich 2017 ist definitiv «water under the bridge», wie Basels meistumworbene Bevölkerungsschicht zu sagen pflegt. Einheimischer ausgedrückt: alti Fasnacht.

Denn jetzt hat Unternehmensberater Mercer sein neues Ranking 2018 vorgestellt, das die Lebensqualität von Städten weltweit untersucht und vor allem von Expats konsultiert wird, wenn es um die Wahl eines neuen Arbeitsortes geht. Berücksichtigt werden beim Ranking Kriterien wie die Gesundheitsversorgung, das Verkehrsangebot, die Luftverschmutzung, die Sicherheit und die politische Stabilität.

Das gute Abschneiden von Basel (Rang zehn, wie letztes Jahr) freut Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing Basel-Stadt, berichtet das SRF-«Regionaljournal». Abstriche macht der Mercer-Bericht vor allem beim Angebot an muttersprachlichen Schulen für Expats. Mehr davon würde bei der nächsten Top-Ten-Platzierung also helfen. Und vielleicht wäre ein See noch ganz nützlich: Genf liegt auf Rang acht und Zürich auf Rang zwei.

SRF-«Regionaljournal»: Basel ist eine der zehn lebenswertesten Städte der Welt

Konversation

  1. Top(-geheimer) Journalismus: Weder in der Tageswoche noch im SRF ist das Komplettranking zu finden, nur patriotischer Tralala, der nach Bern als letzter Schweizer Stadt einfach aufhört.
    …. Nach Bern hört die Schweizer Welt auf…….

    Haben diese Medien den gleichen geheimen helevetisch-eidgenössischen Auftrag wie die EBL mit ihrem „Schweizstrom“? Die Elektrönchen sind nämlich nachweislich nicht als Inländer oder Ausländer differenzierbar.

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  2. Alle Jahre wieder verbreitet die versammelte Journaille gehorsamst dieses Ranking. Und alle Jahre wieder suche ich vergeblich auf den Hinweis, dass a) Mercer weder seine Kriterien noch seine Rohdaten veröffentlicht und b) ausschliesslich Manager befragt werden. (Jedenfalls so viel ich weiss, auch das verschweigt Mercer. DAS wäre mal eine Recherche und einen Artikel wert, liebe Schurnis!) Mit anderen Worten: Dieses Ranking ist nicht mal des Papierkorbs würdig. Immerhin musste dank Internet kein Baum dafür sterben.

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    1. Kleines Update: Laut der Internetseite von Mercer beruht die Rangliste auf einer Befragung von sie Expats, also von Ausländern in höherer Stellung, die von ihrer Firma in diese Städte entsandt wurden.

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    2. Ja die werden’s ja wissen. Fast alle Auslagen wie Haus, Auto, Auto, Schule, Vereine bezahlt durch den Arbeitgeber. Bleiben weitgehend unter sich und nehmen oft kaum am gesellschaftlichen Leben Teil.

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