Wiedergeburt der «Kuppel» auf dem Dreispitz

Der namengebende Teil der abgerissenen Basler Kuppel tritt bei der Haltestelle Dreispitz eine neue Aufgabe an: als Zirkusdach.

Das «Kuppel»-Dach beherbergt neuerdings Zirkus-Artisten.

Ein paar Stangen, ein paar Planen, schön aufgespannt zu einem Kuppeldach: Diese Konstruktion hat im Jahr 2016 den Abriss der alten «Kuppel» im Nachtigallenwäldeli überlebt. Acht Personen haben sie gerettet.

Das ehemalige «Kuppel»-Dach hat inzwischen auf dem Dreispitz eine neue Verwendung gefunden: als «Schirm für zirzensische Künste», wie es das Projekt «Station Circus» in seiner Medienmitteilung formuliert.

Am 23. und 24. März wird das neu aufgespannte Zeltdach eingeweiht.

Im Raum unter diesem Schirm ist ein Trainings- und Probeort für Artistinnen und Zirkuskünstler entstanden, der auch für kleinere Zirkusaufführungen und Werkschauen genutzt wird. Am 23. und 24. März wird das neu aufgespannte Zeltdacht eingeweiht mit dem Stück «Vu» der Compagnie Sacékripa. Darin geht es um einen Miniatur-Zirkus, bei dem unter anderem «Steichholzsalti und Zuckerschleuderbrett-Nummern» auf dem Programm stehen.

Zirkuserfahrung hat das Dach bereits: Bevor es die «Kuppel» beschirmte, schützte es in den Neunzigern einen Wanderzirkus vor Wind und Wetter.

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