Erneut Lindan-Gestank im Klybeckquartier

Die Sanierungsarbeiten bei der Lindan-Deponie auf dem Novartis-Gelände in Huningue sorgten erneut für Geruchsemissionen im Klybeckquertier auf der anderen Seite des Rheins. Wie das Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt mitteilt, könne eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung aber ausgeschlossen werden.

Bei der Lindan-Deponie am Rhein kam es erneut zu Geruchsemissionen.

(Bild: Webcam sanierung-steih.ch)

Die Sanierungsarbeiten bei der Lindan-Deponie auf dem Novartis-Gelände in Huningue sorgten erneut für Geruchsemissionen im Klybeckquertier auf der anderen Seite des Rheins. Wie das Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt mitteilt, könne eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung aber ausgeschlossen werden.

Die Sanierung des mit Lindan verseuchten Bodens auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage von Novartis und Clariant am Rhein sorgt weiterhin für Probleme: Nachdem bereits am 22. Juli Geruchsemissionen für Beunruhigung gesorgt hatten, vermeldet das Basler Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt erneut «Geruchswahrnehmungen» im Klybeckquertier auf der anderen Seite des Rheins.

Vor gut anderthalb Jahren waren die Sanierungsarbeiten des verseuchten Geländes vorübergehend eingestellt worden, nachdem es wiederholt zu Geruchsemissionen gekommen war. Novartis hatte den Auftrag zur Sanierung des Bodens erneut ausgeschrieben und in Aussicht gestellt, dass es zu keinen Zwischenfällen mehr kommen werde.

Die Hitze verantwortlich

Grund, dass es erneut zu wahrnehmbaren Emissionen gekommen ist, sei die anhaltende Hitze in Basel, schreibt das Departement: «Bei wärmeren Temperaturen können die Nebenprodukte aus der Lindanproduktion selbst bei Konzentrationen, die deutlich unter dem behördlich festgelegten Toleranzwert liegen, zu Gerüchen führen», heisst in einer Medienmitteilung.

Das Departement beruhigt aber, dass die bislang gemessenen Schadstoffwerte liegen unterhalb der Toleranzwerte lägen. «Eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung kann deshalb ausgeschlossen werden.»

 

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