Syngenta-Spitze in der Kritik

Im Basler Agrochemiekonzern Syngenta steht der Haussegen schief, stellt die BaZ fest – und veröffentlicht einen Gastbeitrag, der einen neuen Verwaltungsrat verlangt.

Verwaltungsratspräsident Michel Demaré soll Syngenta in eine unmögliche Lage manövriert haben.

(Bild: Screenshot «Basler Zeitung»)

Im Basler Agrochemiekonzern Syngenta steht der Haussegen schief, stellt die BaZ fest – und veröffentlicht einen Gastbeitrag, der einen neuen Verwaltungsrat verlangt.

Die Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre attackiert die Spitze des Basler Agrochemiekonzerns. In einem Gastbeitrag in der «Basler Zeitung» fordert sie einen Wechsel im Verwaltungsrat der Syngenta.

Der obersten Führung wird darin vorgeworfen, sie habe den Glauben an ein Überleben als unabhängiges, selbstständiges Unternehmen aufgegeben. Der Verwaltungsrat stecke in einer Sackgasse, aus der er aus eigener Kraft nicht mehr herauskomme.

Hintergrund der Kritik sind das Ringen um die Zukunft der Syngenta und eine Äusserung des Verwaltungsratspräsidenten Michel Demaré. Während der US-Staatgutkonzern Monsanto bereits seit Monaten den Basler Konzern umwirbt, hat Demaré Ende des Jahres eingeräumt, dass er für Syngenta lediglich die Möglichkeit eines Verkaufs sehe. Gespräche würden bereits mit mehreren Partnern geführt.

» Zum BaZ-Gastbeitrag von Folke Rauscher, Geschäftsführer der Vereinigung kritischer Syngenta-Aktionäre.

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