Antworten auf Fragen zu den Veränderungen bei der TaWo

Die TagesWoche muss künftig einen Grossteil ihrer Einnahmen selbst verdienen. Sie setzt auf ein neues Geschäftsmodell und organisiert sich neu. Um die Finanzierung zu sichern, müssen auch Stellen abgebaut werden. Die am Donnerstag kommunizierten Veränderungen bei der TagesWoche haben bei den Leserinnen und Lesern Fragen aufgeworfen. Wir versuchen diese hier so gut wie möglich zu […]

Die TagesWoche muss künftig einen Grossteil ihrer Einnahmen selbst verdienen. Sie setzt auf ein neues Geschäftsmodell und organisiert sich neu. Um die Finanzierung zu sichern, müssen auch Stellen abgebaut werden.

Die am Donnerstag kommunizierten Veränderungen bei der TagesWoche haben bei den Leserinnen und Lesern Fragen aufgeworfen. Wir versuchen diese hier so gut wie möglich zu beantworten.

Vieles ist derzeit aber noch nicht abschliessend definiert und beschlossen. Wir bitten Sie deshalb auch um Verständnis, dass wir hier nicht auf alle Fragen eine ausführliche Antwort geben können.

Warum die Kommunikation kurz vor Weihnachten?

Stellenabbau ist immer schlimm, egal ob kurz vor Weihnachten oder Anfang Jahr. Für uns ist es wichtig, dass wir die Mitarbeitenden ehrlich und so rasch wie möglich über getroffene Entscheide informieren. Und der Entscheid über das künftige Vorgehen wurde am Dienstag 13. Dezember definitiv verabschiedet. Deshalb haben wir ab Mittwoch 14. Dezember intern darüber informiert.

Was bedeutet der Leistungsabbau?

Mit etwas weniger Personal können wir nicht dieselbe Leistung erbringen wie bisher. Wir möchten jedoch nicht bei der Qualität sparen. Wir fokussieren uns deshalb stärker auf Recherche und Hintergründe. Das kann und wird zur Folge haben, dass die Anzahl der Artikel pro Tag abnimmt. In welchem Umfang das der Fall sein wird, können wir heute noch nicht abschätzen.

Wie sieht die Finanzierung durch die Stiftung aus?

Bis heute wird die TagesWoche grösstenteils durch die Stiftung für Medienvielfalt finanziert. Künftig wird sich das Verhältnis nahezu umkehren und die TagesWoche muss den Grossteil ihrer Einnahmen selbst verdienen. Die Stiftung garantiert in Zukunft aber langfristig einen festen Beitrag, auf dem wir aufbauen können, der aber bei Weitem nicht ausreicht, um die TagesWoche zu finanzieren. Dafür sind wir nun viel stärker auf Sie, liebe Leserinnen und Leser, angewiesen.

Ist das neue Mitgliedermodell eine Paywall?

Nein, es gibt keine Paywall, sondern ein Mitgliedermodell. Das heisst, die Beiträge der TagesWoche werden auch künftig kostenlos zur Verfügung stehen. Damit die TagesWoche aber finanziert werden kann, brauchen wir Unterstützung – von Ihnen und allen anderen, die hinter unserer Arbeit und unseren Werten stehen.

Wenn für Sie Werte wie Respekt, Ehrlichkeit, Mut, Empathie, wie sie auch im Stiftungsauftrag definiert sind, wichtig sind und Sie unabhängigen Journalismus aus Basel und für Basel und die Region unterstützen wollen, können und sollten Sie das heute tun. Wie Sie das können, erfahren Sie hier. Das neue Mitgliedermodell wird voraussichtlich per April 2017 umgesetzt. 

Wir werden diesen Beitrag im Laufe des Tages wenn nötig ergänzen und weitere Fragen beantworten.

Konversation

  1. Heute gerade mitbekommen: Ihr streicht die gesamte Kulturredaktion? Ihr lasst Marc Krebs gehen?
    Das finde ich extrem bedauerlich und ich denke, das wird sich als grosser Fehler herausstellen.

    Ich wünsche allen, die so kurz vor Weihnachten die Kündigung bekommen haben alles Gute für die Zukunft und hoffe, man liest sich bald anderswo.

    Danke Empfehlen (0 )
  2. ja traurig, ich hoffe es hat nicht die falschen erwischt,
    welche hier die frei meinungsäusserung dauernd torpetieren
    vom holzapfel bis……
    schade um die tawo hätte klein und fein sein können.
    nur mit fress artikeln, lässt sich nun mal nichts verdienen.
    danke frau chemie, dass sie ihr geld besser ausgeben….
    vielleicht gibt es noch einen hofnungsschimmer auf dem
    himmelsleiterli……die baz wirds freuen in herrlibärg.

    Danke Empfehlen (0 )

Nächster Artikel