Das Gundeli hat seinen Quartier-Adventskalender wieder

Eine Tradition kommt zurück: Beim illuminierten Adventskalender im Gundeli werden statt Türen Kästen geöffnet. Jeden Tag gibt es eine Überraschung für alle – und meist einen Apéro dazu. Im Gundeldinger Quartier ist im Advent alles ein wenig anders. Hier werden keine Türchen geöffnet, sondern Kästen. Die Aktion heisst «Illuminierter Adventskalender»: Jeden Tag um 17.30 Uhr wird an […]

Jeden Tag wird im Gundeli ein anderes «Advents-Chäschli» geöffnet. Hier das des Papaya-Shop vor der Enthüllung.

Eine Tradition kommt zurück: Beim illuminierten Adventskalender im Gundeli werden statt Türen Kästen geöffnet. Jeden Tag gibt es eine Überraschung für alle – und meist einen Apéro dazu.

Im Gundeldinger Quartier ist im Advent alles ein wenig anders. Hier werden keine Türchen geöffnet, sondern Kästen. Die Aktion heisst «Illuminierter Adventskalender»: Jeden Tag um 17.30 Uhr wird an einem anderen Ort ein neues Chäschtli geöffnet, was (meist) mit einem kleinen Apéro verbunden ist. Eingeladen sind alle, die vorbeikommen möchten.

Ein Advents-Chäschtli besteht aus einem etwa 50 Zentimeter grossen Kartonwürfel, in dem sich allerlei verpacken lässt.  Am 3. Dezember durften sich die Gäste im Papaya-Shop am Tellplatz über Glühwein und Guetsli freuen, als der dritte Adventskasten geöffnet wurde.

«Die Kisten enthalten beispielsweise Bilder und Skulpturen, die von Künstlern gespendet wurden», verrät Mitorganisator Claude Wyler. «Einige Teilnehmer haben ihre Adventspräsente auch selbst gestaltet». Aber so genau wollte er das gar nicht verraten. Es soll ja eine Überraschung sein. An der Aktion nehmen 24 Geschäfte und Lokale im Gundeli teil, die ihren Kasten in der vergangenen Woche ausgehändigt bekamen. Die Öffnungszeremonie geht reihum bis zum 24. Dezember.

Das «Papaya» hat seinen Kasten – ganz Papaya-gerecht – mit einem glitzernden Weihnachtsbäumchen gefüllt. Bis Weihnachten ist es nun im Schaufenster am Tellplatz zu bewundern.

Aber um den Inhalt gehe es eigentlich gar nicht, sagen die Organisatoren Claude Wyler und Kathja Herrenknecht. «Wir finden einfach, dass das eine tolle Idee ist.» Der Adventskalender gebe einen Anlass, an dem man zwanglos zusammenkommen und das Quartier und seine Bewohner kennenlernen könne.

Den Gundeli-Adventskalender gab es schon einmal, organisiert von der Papeterie Max Buser. Aus Altersgründen stellte Max Buser die alljährliche Veranstaltung jedoch vor fünf Jahren ein. Schade, fanden Wyler und Herrenknecht und beschlossen vor zwei Monaten spontan, den Adventskalender wiederzubeleben. Bis Weihnachten rechnen sie mit «mal mehr, mal weniger» Besuchern. Wie viele durchschnittlich kommen werden, können sie nicht sagen. Es ist ja erst Anfang Dezember.

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» Liste der Stationen, an denen der «Illuminierte Adventskalender» bis Weihnachten noch haltmachen wird

 

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