Die Schweiz glänzt mit der höchsten Sterne-Dichte in ganz Europa

Nirgends in Europa gibt es so viele Sterne-Restaurants pro Einwohner wie in der Schweiz. Auch die Region Basel hat gastronomisch viel zu bieten.

Das «Hotel de Ville» in Crissier bei Lausanne hat auch unter dem neuen Küchenchef Franck Giovannini die drei Sterne im Gastronomie-Führer Guide Michelin behalten können. (Archiv) (Bild: sda)

Nirgends in Europa gibt es so viele Sterne-Restaurants pro Einwohner wie in der Schweiz. Auch die Region Basel hat gastronomisch viel zu bieten.

Die Schweiz weist im Guide Michelin 2017 pro Einwohner in Europa die höchste Sterne-Dichte auf. Insgesamt haben die Restauranttester 117 Häuser mit einem oder mehreren Sternen ausgezeichnet.

Damit hat die Schweiz innerhalb von fünf Jahren um über 20 Prozent zugelegt, wie die Herausgeber des ab Freitag im Handel erhältlichen Guide Milchelin 2017 am Mittwoch mitteilten.

Zwei-Sterne-Liga wird grösser

Aufsteiger gibt es in der Kategorie mit zwei Sternen, die neu 19 Adressen aufweist. Neu in die Zwei-Sterne-Liga aufgerückt ist das «Silver» in Vals GR, das im vergangenen Jahr erstmals mit einem Stern ausgezeichnet wurde.

Dazu kommt das «Ecco Zürich», das auf Anhieb zwei Sterne erhielt. Zusammen mit dem Zürcher Betrieb zählt die Giardino Group damit drei Zwei-Sterne-Restaurants in ihren Reihen. Die dritte neue Zwei-Sterne-Adresse in der Schweiz ist das «After Seven» in Zermatt VS.

Unverändert sind die Drei-Sterne-Häuser. Das «Restaurant de l’Hotel de Ville» in Crissier bei Lausanne erhielt auch unter dem neuen Küchenchef Franck Giovannini die Spitzenwertung. Bestätigt wurden im Restaurant- und Hotelführer zudem die Top-Restaurants «Schauenstein» in Fürstenau und «Cheval Blanc by Peter Knogl» im Basler Grandhotel «Les Trois Rois». Nur etwa 100 Adressen weltweit tragen das Spitzenprädikat für exzellente Kochkunst.

Zwölf neue Ein-Stern-Betriebe

Bei den Ein-Sterne-Häusern figurieren neu 95 Betriebe im Guide Michelin. Das sind zwölf neue.

Einen neuen Höchststand verzeichnet der Gastro-Führer auch bei den Restaurants mit «Bib Gourmand». Es handelt sich dabei um Betriebe, die sorgfältig zubereitete Mahlzeiten zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Ein Drei-Gänge-Menü ist dort für bis zu 70 Franken erhältlich.

Die Ausgabe 2017 des Guide Michelin empfiehlt insgesamt 954 Restaurants und 545 Hotels in allen Preisklassen. Das Spektrum reicht von der einfachen und gut geführten Familienpension über das Sport- und Wellnesshaus bis hin zum traditionsreichen Grandhotel sowie vom Landgasthof bis hin zum Gourmetlokal.

_
Michelin oder Gault Millau – Hauptsache in Basel? Die Liste mit den besten Adressen im Baselbiet und in Basel-Stadt:

Konversation

  1. ich als schweizer schäme mich- fressen und saufen.
    ich schreibe extra ich, weil ich nicht für andere
    schweizer spreche.
    bevorrechtigt bin ich auch nicht.
    aber ich finde es tiefsinnig, wenn es leute gibt die
    kommentare schreiben aus dem fresstempel, weil
    sie es sich leisten können, während andere in der schweiz
    notleiden inkl. kindern.
    übrigens gehe ich nach D essen, weil ich mir einen baizen
    besuch in CH nicht leisten kann.
    kürzlich war ich in Waldshut beim Italiener.
    Eiscafe der echte 4.50 euro noch fragen?

    Danke Empfehlen (0 )
  2. Es ist schön, festgestellt zu sehen, dass wir Schweizer gut abschneiden. Nur….. müssten wir uns gleichzeitig schämen, dass wir es uns leisten können, wir furchtbar bevorrechtete Schweizer.. Mahlzeit..

    Danke Empfehlen (0 )

Nächster Artikel