«Ewige Zweite» Frida Hansdotter siegt erstmals

Die «ewige Zweite» Frida Hansdotter feiert endlich ihren ersten Weltcup-Sieg. Die Schwedin gewinnt den Slalom in Kranjska Gora (Sln).

Die Schwedin Frida Hansdotter feiert ihren 1. Slalom-Weltcupsieg. (Bild: Si)

Die «ewige Zweite» Frida Hansdotter feiert endlich ihren ersten Weltcup-Sieg. Die Schwedin gewinnt den Slalom in Kranjska Gora (Sln).

Bestklassierte Schweizerin ist Wendy Holdener. Die auch nominell beste Schweizer Slalom-Fahrerin wurde Neunte und schaffte damit die vierte Klassierung in den ersten zehn in den letzten fünf Weltcup-Slaloms. Zuletzt in Flachau war sie Achte geworden, zuvor war sie in Lienz und Courchevel ebenfalls Neunte geworden.

Die zweite Finalistin von Swiss-Ski, Denise Feierabend, hatte nach der Hälfte der Aufgabe noch vor ihrer Teamkollegin gelegen, büsste im zweiten Lauf aber etwas Terrain ein, belegte schliesslich Platz 12 und realisierte damit ihr zweitbestes Slalom-Ergebnis im Weltcup. Weiter vorne klassiert war die Engelbergerin lediglich zu Beginn der Saison. Mitte November war sie in Levi (It) bei ihrem ersten Weltcup-Einsatz seit März 2012 Zehnte geworden.

Die Geschwister Gisin waren schon im ersten Lauf gescheitert. Dominique Gisin, die ihrem vierten Weltcup-Slalom primär als Vorbereitung auf die olympische Super-Kombination bestritt, belegte Platz 33 und verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang um 33 Hundertstel. Michelle Gisin, welche die letzten drei Slaloms im Europacup dominiert hatte, schied aus.

Achtmal war Frida Hansdotter in Weltcup-Slaloms Zweite geworden, nun gelang endlich der ganz grosse Wurf. Die Schwedin hatte bei ihrer Premiere auch das (verdiente) Glück des knappen Vorsprungs auf ihrer Seite. Frida Hansdotter siegte mit fünf Hundertsteln Abstand vor Marlies Schild und mit 15 Hundertsteln vor deren jüngerer Schwester Bernadette Schild. Die nach dem ersten Lauf führende Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA fiel in der Entscheidung in den 7. Rang zurück.

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