Fussballer können online ihr Verletzungsrisiko testen

Fussballer sollen über ihr persönliches Verletzungsrisiko informiert sein und wissen, wie sie dieses reduzieren können. Der Unfallversicherer Suva hat deshalb am Dienstag eine neue Präventionskampagne lanciert, in deren Zentrum ein Online-Test ist.

Alex Frei, Sportdirektor des FC Luzern (Archivbild) (Bild: sda)

Fussballer sollen über ihr persönliches Verletzungsrisiko informiert sein und wissen, wie sie dieses reduzieren können. Der Unfallversicherer Suva hat deshalb am Dienstag eine neue Präventionskampagne lanciert, in deren Zentrum ein Online-Test ist.

Jährlich verletzen sich 45’000 Personen beim Fussball spielen. Unfälle verursachen nicht nur Schmerzen, sondern zwingen oft auch zur Untätigkeit und gehen ins Geld: Die verletzten Fussballer bleiben zusammen 500’000 Arbeitstage dem Betrieb fern und kosten die Versicherungen 160 Millionen Franken.

Die Suva wolle mit einer Kampagne Unfälle verhindern, indem sie das Risikobewusstsein der Spieler fördere, teilte die Unfallversicherungsanstalt mit. Weniger Unfälle bedeuteten weniger Versicherungskosten und somit tiefere Prämien.

Im Zentrum der Kampagne steht der so genannte Fussballtest, den die Fussballer online machen könnten. Der Spieler muss 50 Fragen zu Themen wie Fairplay, Training, Lebensstil und Ausrüstung beantworten. Die Auswertung des Fragebogens zeigt dann auf, wo der Spieler sich verbessern und wie er dies tun kann.

Für den Kampagnenstart in Luzern engagierte die Suva den ehemaligen Nationalmannschaftsspieler Alex Frei, der heute als Sportdirektor beim FC Luzern angestellt ist. Beim Training sei der heutige Seniorenfussballer noch immer vorbildlich, und auch beim Lebensstil habe der 34-Jährige gute Resultate, heisst es in der Mitteilung.

Beim Fairplay kann Frei seine Verletzungsgefahr noch senken. Eine Grätsche erhöhe nicht nur die Verletzungsgefahr des Gegenspielers, sondern auch die eigene, schreibt die Suva.

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