Initiative will in Basel-Stadt fleischlose Ernährung fördern

Im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt soll die Förderung der pflanzlichen Ernährung verankert werden. Dies verlangt eine Initiative, die das Projekt Sentience Politics am Mittwoch lanciert hat.

Im Umweltschutzgesetz des Kantons Basel-Stadt soll die Förderung der pflanzlichen Ernährung verankert werden. Dies verlangt eine Initiative, die das Projekt Sentience Politics am Mittwoch lanciert hat.

Das Volksbegehren verlangt vom Kanton namentlich ein Leitbild, das die Auswirkungen des Tierproduktekonsums auf Klima, Ressourcen- und Landverbrauch, Gesundheit und Tierwohl aufzeigt. Zudem soll das Leitbild Empfehlungen abgeben zur Senkung des Konsum tierischer Produkte und zur Erhöhung des Anteils vegetarischer und veganer Menüs.

Weiter soll der Kanton dafür sorgen, dass in den vom Kanton und von öffentlich-rechtlichen Anstalten betriebenen Kantinen der Absatz vegetarischer und veganer Menüs gefördert wird. Zudem sollen Köchinnen und Köche, aber auch Schülerinnen und Schüler zu vegetarischem und veganem Kochen motiviert werden.

Bei Sentience Politics handelt es sich um ein Projekt der Denkfabrik Giordano Bruno Stiftung. In einem Positionspapier zeigte Sentience Politics Ende März die Probleme auf, die die Produktion und der Verzehr von Tierprodukten verursachen.

Nach Überzeugung der Initianten kann die fleischlose Küche bei vielen Problemen zu einer Lösung beitragen. Eine ähnliche Initiative wie in Basel-Stadt soll auch in der Stadt Bern lanciert werden.

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