Niki Lauda kam mit blauem Auge davon

Niki Lauda muss sich 100’000 Euro ans Bein streichen. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister fiel auf einen im Anlagengeschäft tätigen Betrüger rein, ist aber noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Fielen auf einen Betrüger rein: Lauda (r.) und Weirather. (Bild: Si)

Niki Lauda muss sich 100’000 Euro ans Bein streichen. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister fiel auf einen im Anlagengeschäft tätigen Betrüger rein, ist aber noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Lauda schloss 2011 mit der Money Service Group (MSG) des mutmasslichen Millionenbetrügers Michael Seidl einen Vierjahresvertrag für ein Käppchen-Sponsoring ab. Die vereinbarte Summe von jährlich 1,2 Millionen Euro sollte jeweils in drei Raten à 400’000 Euro bezahlt werden. Zuvor hatte Lauda aber noch 500’000 Euro in einen Hermes Fonds von Michael Seidl investiert.

Die erste Tranche wurde im März 2011 auch noch pünktlich bezahlt. Statt einer zweiten Ratenzahlung erhielt Lauda im Sommer 2011 die Aufforderung, er solle erneut fünf Millionen Euro in einen Fonds von Seidl investieren, wie das „Liechtensteiner Volksblatt“ berichtete. Da wurde der heutige TV-Experte von RTL stutzig und kündigte den Vertrag mit Seidl. Unter dem Strich blieb ihm ein Verlust von 100’000 Euro.

Inzwischen steht Seidl wegen Millionenbetrugs vor Gericht, Lauda ist zusammen mit Ex-Skirennfahrer Harti Weirather das prominenteste von 44 Seidl-Opfern. Übrigens: Inzwischen trägt Lauda ein „Kapperl“ mit der Aufschrift einer Investmentfirma aus Abu Dhabi.

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