SC Bern gewinnt zum achten Mal in Serie

Der SC Bern gewinnt ein hart umkämpftes Duell gegen Fribourg-Gottéron 3:2 und baut seine Serie der Ungeschlagenheit auf acht Spiele aus. Das Siegtor erzielt Simon Moser 114 Sekunden vor Schluss.

Berns Spieler (hier Mark Arcobello) waren im letzten Drittel gegen Fribourg den entscheidenden Schritt schneller (Bild: sda)

Der SC Bern gewinnt ein hart umkämpftes Duell gegen Fribourg-Gottéron 3:2 und baut seine Serie der Ungeschlagenheit auf acht Spiele aus. Das Siegtor erzielt Simon Moser 114 Sekunden vor Schluss.

Es brauchte ein Tor und eine Führung Fribourgs, um das Team der Stunde im Schlussdrittel so richtig aus der Reserve zu locken. Yannick Rathgeb hatte für das schlechteste Powerplay der Liga für einmal – nach nur fünf Sekunden mit einem Mann mehr. Die Berner reagierten auf das 1:2 jedoch heftig und glichen in der 48. Minute durch Thomas Rüfenacht, ebenfalls in Überzahl, aus.

Danach drückte der Schweizer Meister einige Minute vehement auf den Siegtreffer. 1:54 Minute vor Schluss entwischten bei einem Konter Rüfenacht und Simon Moser, der den Siegtreffer markierte. Das Ende war bitter für Fribourg, das durch den omnipräsenten Roman Cervenka und Julien Sprunger ebenfalls Chancen auf den Lucky Punch besessen hatte. Der SCB zeigte sich aber einmal mehr abgebrüht und gewann zum achten Mal hintereinander.

Von einem Klassenunterschied war zwischen dem Zweiten und dem Zweitletzten auch in den ersten zwei Abschnitten, die deutlich weniger intensiv geführt wurden, nichts zu sehen. Die Berner entwickelten zwar viel Druck, kamen dabei aber nicht zu den besseren Torchancen als die Freiburger.

Die gut 16’000 Fans in der PostFinance-Arena mussten sich allerdings bis zur 25. Minute gedulden, ehe es Tore zu sehen gab – und die gleich im Doppelpack. Erst konnte Simon Bodenmann in Überzahl nach einem feinen Pass von Eric Blum alleine auf Fribourg-Goalie Benjamin Conz ziehen und diesen elegant ausspielen. Nur 73 Sekunden später gelang Gottéron durch einen von Freund und Feind zweimal abgelenkten Schuss Marc Abplanalps der Ausgleich.

Telegramm:

Bern – Fribourg-Gottéron 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)

16’097 Zuschauer. – SR Dipietro/Wiegand, Progin/Wüst. – Tore: 25. (24:37) Bodenmann (Blum/Ausschluss Chavaillaz) 1:0. 26. (25:50) Neukom (Abplanalp) 1:1 (Eigentor Krueger). 44. Rathgeb (Cervenka/Ausschluss Gerber) 1:2. 48. Rüfenacht (Lasch, Noreau/Ausschluss Mottet) 2:2. 59. Moser (Rüfenacht) 3:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; Sprunger.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Krueger, Jobin; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Hischier, Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Berger, Reichert, Meyer.

Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Leeger; Maret, Abplanalp; Stalder, Picard; Schilt, Chavaillaz; Sprunger, Cervenka, Birner; Neuenschwander, Bykow, Mottet; Neukom, Rivera, Schmutz; Fritsche, Gustafsson, Chiquet.

Bemerkungen: Bern ohne Macenauer (überzähliger Ausländer), Fribourg ohne Mauldin (krank), Ritola, und Kienzle. Fribourg ab 58:51 ohne Goalie. 59:48 Timeout Fribourg.

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