Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat vier Millionen Franken für den Planungs- und Personalaufwand im Zusammenhang mit der Finanzierung und dem Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) für 1016 bis 2025. Dabei handelt es sich um den Baselbieter Anteil an den Arbeiten in der Nordwestschweiz und der trinationalen Region Basel.
Mit dem Ja zur FABI-Vorlage des Bundes im Februar 2014 ist bei der Bahninfrastruktur der Bund federführend. Die Kantone müssen jedoch die Angebotskonzepte im Regionalverkehr erstellen. Der Kanton Baselland ist dabei Teil der Planungsregion Nordwestschweiz, und im Raum Basel müssen die Konzepte zudem trinational abgestimmt werden.
Das bedeute für die beteiligten Kantone Mehraufwand, die nur mit zusätzlichen Ressourcen bewältigt werden könne, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Regierung vom Mittwoch. Die Personal- und Planungskosten werden unter den beteiligten Kantonen aufgeteilt. Für die trinationalen Belange hat der Verein Agglo Basel ein Mandat.