Wir sind doch noch reingekommen! Die Bilder aus dem «Club de Bâle»

Nicht nur konnten wir einen Blick werfen in den «Club de Bâle», wir wurden sogar von der Gründerin Daniela Spillmann zu einem Getränk eingeladen. Am Freitag wurden ausgewählte Medien zu einem Rundgang durch den «Club de Bâle» eingeladen. Wir waren nicht eingeladen. Die ideale Gelegenheit für Schrot & Korn, ein erstes Mal die Party zu crashen. […]

Nicht nur konnten wir einen Blick werfen in den «Club de Bâle», wir wurden sogar von der Gründerin Daniela Spillmann zu einem Getränk eingeladen.

Am Freitag wurden ausgewählte Medien zu einem Rundgang durch den «Club de Bâle» eingeladen. Wir waren nicht eingeladen. Die ideale Gelegenheit für Schrot & Korn, ein erstes Mal die Party zu crashen. Wir waren deutlich erfolgreicher als beim letzten Versuch.

Toiletten aus Holz, ein Pissoir mit Rheinblick und mit künstlicher Rochenhaut bespannte Wände – so präsentiert sich das Interieur im Promi-Club. Statt uns jedoch in die architektonischen Details zu vertiefen, haben wir eine viel wichtigere Frage geklärt: Wir wollten von Clubgründerin Daniela Spillmann wissen, wie unsere Chancen stehen, Mitglied zu werden. Schliesslich sind wir auf dem besten Weg, die 12’000 Franken zusammen zu bekommen (50 Franken sind bei unserer Crowdfunding-Kampagne auf «Wemakeit» bereits eingegangen).

Nicht nur ist Spillmann zuversichtlich, sie hat uns sogar auf ein Getränk eingeladen. Ausserdem wollte sie mir einen Pullover verkaufen.

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Disclaimer: Dieser Beitrag wurde den Architekten Herzog & de Meuron vorgelegt. Die Clubeinrichtung fanden sie zwar ganz nett, für ihren Geschmack fehlen dem Gebäude jedoch rund 30 Stockwerke.

Konversation

  1. So herrich dieses Clübchen, da bekommt sogar der Kopierer einen Rheinblick.Nein,nein diese Leute dort im Clübchen sind doch überhaupt nicht Dekandent 😉 Sondern eher Stillos und da mene ich nicht die Inneneinrichtung. Ich habe den Werdegang von (AVO) Müller miterlebt,wo er noch ganz klein angefangen hat in Allschwil und damals hat er solche Leute verurteilt.die er jetzt selber geworden ist. Tja,was interessiert mich mein Geschwänz von gestern. Geld verdierbt eben doch nicht den Karakter 😉

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  2. Jetzt ist er also „offen“, der Club de Bâle, auch wenn dies nicht wirklich augenscheinlich ist. Im Erdgeschoss gegen Westen sind die Fenster zugeklebt, als sei im Innern eine Renovation in vollem Gange, deren Anblick man den Passanten nicht zumuten wolle, also schützt man das gemeine Volk draussen vor dem Blick ins Innere. Effektiv ist es wohl umgekehrt – aber die Ausführung ist, wie soll ich es sagen, bescheiden, fast unterirdisch. Oder ist das ganze nur eine optische Täuschung und es klebt an diesen Fenster nicht einfach eine schnöde Plastikfolie?

    Aber ich sehe es mal positiv: sobald die ersten Mitglieder und Mitgliederinnen ihre bescheidene Jahresgebühr überwiesen haben werden… ja dann wird auch genug Cash für ein kleines Upgrade der zugeklebten Fenster vorhanden sein.

    Apropos: wo ist eigentlich die Stadtbildkommission (oder der Heimatschutz oder die Denkmalpflege oder oder oder – wir haben doch so viele…), welche dieses Erscheinungsbild kritisiert und dagegen antritt?

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  3. Übrigens: falls ihr wieder kommt, könnt ihr gerne auch gegenüber bei der Condomeria vorbei schauen. Wir haben zwar nicht so einen chicken Holz Klodeckel, aber dafür das vermutlich kleinste Klo in ganz Basel. Auch der Rheinblick wird vom Club etwas eingeschränkt, dafür gibts freie Sicht auf unsere eleganten Toys und Leuchtcondome. Und: ihr seid auch unrasiert und barfuss mit Stickjäckli herzlich willkommen!

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