«Wirkliche Gleichberechtigung ist nur für Frauen möglich, die kinderlos bleiben»

Wenn in Basel jemand gesellschaftspolitisch relevantes Theater macht, dann Anina Jendreyko. Dies beweist uns die Schauspielerin und Theaterschaffende erneut mit ihrem Stück «Frauen – Glühende Wangen unter den Füssen». Wir wollten mehr darüber wissen – und trafen sie zum Gespräch.

Es geht auch ohne Mann: Regisseurin Anina Jendreyko setzt in ihrem neuen Stück «Frauen» eben jene in den Mittelpunkt. 

Von der Regieassistentin werde ich in den spärlich beleuchteten Theatersaal des Roxy geführt. Brav setze ich mich auf die Zuschauertribüne, der Blick zur Bühne offenbart: Vereinsamte Stühle, Leinwände – und einen beeindruckend ästhetischen Erdhaufen. Eine junge Schauspielerin legt sich in die Mitte der Bühne und wartet auf Anweisungen der Regisseurin. «Weiss jemand, wo es noch Kaffee gibt?», ruft ein Mann ungeduldig aus den spärlich besetzten Rängen.

Anina Jendreyko hebt ihren Kopf vom Textbuch und bemerkt nun meine Anwesenheit: «Wir sind gerade voll in den Proben.» Ich darf den Schauspielerinnen zusehen, bis sie ihre wohlverdiente Pause für ein Gespräch mit mir opfern wird.

Anina Jendreyko, Ihre bisherigen Stücke haben viel mit Migration, Herkunft und Heimat zu tun. Jetzt sind Frauen im Fokus. Wie kam es dazu? Und wo sind die Verbindungen?

Nur kurz zur Erklärung: Ich habe nichts zur Migration gemacht, auch nicht zu Herkunft und Heimat. Ich würde auch nie von Migranten sprechen. Ich versuche hingegen, aus der heutigen Vielfalt der städtischen Gesellschaft heraus zu arbeiten. Das interessiert mich. Die Gesellschaft hat sich seit 20 bis 30 Jahren sehr verändert in ihrer Zusammensetzung – das will ich aufgreifen. Mich interessieren immer Fragen, die unter den Nägeln brennen. Also gesellschaftspolitische Fragen. Ich sehe das auch ein Stück weit als meine Aufgabe in der Kulturarbeit. Die Frauen-Thematik beschäftigt mich nun, weil viele Aspekte darin in unserer Gesellschaft tabuisiert sind – und dem wollte ich nachgehen. 

Was meinen Sie mit Tabuisierung? 

Dass wirkliche Gleichberechtigung nur für Frauen möglich ist, die kinderlos bleiben oder finanziell ausgesorgt haben zum Beispiel. Die Mutterfalle existiert immer noch in unserer Gesellschaft. Dass man die Tatsache der Unvereinbarkeit nicht ausspricht, das ist eines dieser Tabus. Unsere heutige Gesellschaft tut so, als ob sie in allen Dingen frei sei. Als ob alles zur Verfügung stehe, du musst es nur wollen. Es gibt Gleichberechtigung und Chancengleichheit, wir sind frei und emanzipiert – das ist eine grosse Lüge. Der Druck ist enorm gross und wir meinen, es ist unser individuelles Problem, wenn wir nicht alles unter einen Hut kriegen: «Frauen geben sich einfach nicht genug Mühe, um wirklich Karriere zu machen», sagte zum Beispiel Roland Müller, Direktor des Arbeitgeberverbandes der Schweiz, vor einigen Jahren. All dies bewegte mich dazu, dem Thema nachzugehen. 



Lass Sie sich von diesem Foto nicht täuschen: «Frauen» will konfrontieren.
Lassen Sie sich von diesem Foto nicht täuschen: «Frauen» will konfrontieren. (Bild: Matthias Wäckerlin)

Spielte da auch Ihre eigene Betroffenheit eine Rolle? 

Ja, natürlich. Ich bin Tochter, Frau und Mutter. Und ich habe Freundinnen, ich habe Bekannte, und ich gehe mit offenen Augen durch diese Gesellschaft. Und ich frage mich, wo unsere eigentlich total vielfältigen Qualitäten in einer Zeit der immer stärker verlangten Perfektionierung heute denn noch sind. Wo liegt die Sehnsucht und die Kraft des Menschen – und im Speziellen der Frauen?  

«Mich interessieren immer Fragen, die unter den Nägeln brennen.»

An wen haben Sie diese Fragen gestellt respektive wie sind Sie zu den Geschichten fürs Stück gekommen? 

Szenografin Tabea Rothfuchs und ich haben Gespräche geführt – sowohl mit unterschiedlichen Frauen aller Altersstufen hier in Basel als auch mit allen an dem Stück Beteiligten, vor allem mit den sechs Schauspielerinnen. Wir haben viel diskutiert und zu Themen, die uns bewegten, improvisiert. Und so unterschiedlich wie die Frauen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Geschichten. Doch es gab bei beinah allen Gesprächen Schnittpunkte, immer wiederkehrende Themen. Zu diesen haben wir Bilder geschaffen, bestehend aus Bewegung, Wort, Projektion und Ton. Ein Schnittpunkt, der im Stück gezeigt wird, ist beispielsweise, dass die Frauen oft die Arbeit anderer übernehmen. Oder auch das Zurückfallen in alte Verhaltensmuster, das von den jungen wie den älteren Frauen, mit denen ich gesprochen habe, beschrieben wurde. Diesen Themen wohnt im Stück dabei auch immer eine grosse Selbstironie über die eigenen Verhaltensweisen inne. Und die Lust, aus den Mustern auszubrechen und sich Raum zu nehmen. 

Sie haben die Geschichten dann also zu Figuren komprimiert?

Ich habe alles transkribiert, und aus dieser Riesenmenge an Informationen begonnen, Szenen zu entwickeln. Ich musste eine Sprache finden, und nach und nach ein Stück weben. Dabei fiel natürlich auch viel raus – es ist unmöglich, allen Aspekten gerecht zu werden.

Das klingt nach viel Arbeit.

Absolut. Wenn man das Stück schliesslich auf der Bühne sieht, kann man sich gar nicht vorstellen, was für eine unglaubliche Arbeit dahintersteckt. Der ganze Arbeitsprozess bewegt bei allen Beteiligten auch viel. Ich lasse mich in meiner Arbeit über Wochen oder Monate ganz auf die Schauspielerinnen ein – denn ich möchte, dass sich Figuren und Geschichte wirklich durchdringen. Dabei werden alle mit den eigenen Stärken und Schwächen konfrontiert, das verlangt viel ab – und schweisst zusammen. 

Sie sind keine Regisseurin, die einfach dirigiert. 

Nein, überhaupt nicht. In einer ersten Phase versuche ich einen Boden zu schaffen, auf dem sich jede öffnen kann. Später muss ich dann die Verantwortung übernehmen und die verschiedenen Bereiche, die zum Theater gehören, mitdenken, alles zusammenführen und auf die Bühne bringen. Doch davor ist es wirklich eine totale Entwicklung.

«Die Mutterfalle existiert immer noch in unserer Gesellschaft.»

Wie ging diese Entwicklung denn genau von statten? 

Tabea und ich haben mit 30 bis 40 Frauen und mit den sechs Schauspielerinnen Gespräche geführt. Zum Teil in Gruppen, zum Teil waren es Einzelgespräche. Über ein Jahr lang ging das fortlaufend. Dabei war von Anfang an klar, dass ich ein Stück über Frauen machen würde. Es gab auch einen klaren Fragenkatalog, der bei allen Frauen gleich war. Ich wollte wissen, wie sie mit der Verwertbarkeit der Frau umgehen, wie sie sie wahrnehmen. Und was ist mit der total befreiten Sexualisierung? Dem «Alles ist möglich»? Was macht das mit euch? 



Anina Jendreyko arbeitet in ihrem neusten Stück mit starken Bildern – und viel Erde. 
Anina Jendreyko arbeitet in ihrem neusten Stück mit starken Bildern – und viel Erde.  (Bild: Matthias Wäckerlin)

Was macht das Stück wiederum mit uns Zuschauerinnen und Zuschauer? Was ist das Statement von «Frauen»?

Ich habe in dem Sinn kein Statement, das würde ich mir auch gar nicht anmassen. Mir geht es um die Bewusstwerdung der Mechanismen und die Bilder, die in unserer Gesellschaft auf die Frauen projiziert werden. Dieser immer schmaler werdende Linie, die uns vorgibt, wie wir zu sein haben, möchte ich die menschliche Vielfalt gegenüberstellen. «Frauen» ist dabei kein Lehrstück. Es ist auch überhaupt keine Anklage an die Männer. Es ist ein Stück von und mit Frauen – es geht um uns, und davon betrifft vieles auch die Männer. Es geht darum zu zeigen, was wir mit unserer Konditionierung machen. Das Stück gibt dabei auch keine Lösung für die aufgezeigten Probleme vor. Vielmehr sollen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer wiedererkennen und zum Reflektieren angeregt werden. 

Da ich Sie nicht weiter von den Proben abhalten will, zum Schluss noch die Frage: Der Titel des Stücks lautet: «Frauen – glühende Wangen unter den Füssen» – was steckt da für eine Geschichte dahinter?

Was denken Sie denn?

Keine gute. Ich denke an Unterdrückung, als würde mir jemand ins Gesicht treten.

Ich seh es nicht so. «Glühend» ist für mich ein schöner Begriff. Für mich bedeutet er Freude, Lebendigkeit, ein inneres Glühen. Auch Hunger und Sehnsucht. Glut hat auch was mit Schmelzen zu tun, mit Intensität und Kraft – mit Glut ist immer auch Feuer verbunden. Die Füsse bedeuten für mich Bewegung. In Bewegung zu kommen, das ist doch wesentlich. Wie soll sich ohne denn auch je was verändern? Das Glühen unter den Füssen bedeutet für mich, sich mit Leidenschaft nach vorne zu bewegen. 

Anina Jendreyko ist Schauspielerin und Theaterschaffende aus Basel, lebte und arbeitete aber auch schon in Deutschland, Griechenland und der Türkei. Interkulturalität und Vielfältigkeit sind wichtige Ausganspunkte ihrer Arbeit, die oft gesellschaftspolitische Fragen behandelt. Nach «Fremd?», «Söhne», «Selam Habibi» und«A und X» setzt sie in ihrem neusten Stück «Frauen – Glühende Wangen unter den Füssen» den Fokus auf den weiblichen Teil der Gesellschaft. Dabei bringt sie anhand von sechs Schauspielerinnen und eindrücklichen Projektionen die Geschichten von Dutzenden von Frauen auf die Bühne. 
«Frauen» ist am 21. Januar (Premiere) und vom 25. bis 28. Januar jeweils um 20 Uhr im Theater Roxy zu sehen. 

Konversation

  1. Und jetzt? Nichts mehr…..
    Zu viel, zu persönlich, zu peinlich, zu jämmerlich, zu dämlich?
    Egal. Bekannt. Schade…

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  2. @Ces:

    Selbstverständlich ist es Ihr gutes Recht, die Welt durch Ihre Brille zu sehen – das wollte ich Ihnen auch gewiss nicht absprechen.
    Was mir einfach auffällt in solchen Diskussionen ist, dass sich viele Männer sehr schnell angegriffen fühlen, wenn Frauen ihre Schwierigkeiten thematisieren obwohl – wie übrigens auch im Artikel oben – mit keinem Wort irgendwelchen Männern irgendeine Schuld zugeschoben wird. Im Gegenteil. Lesen Sie doch bitte noch einmal die Antwort auf die zweitletzte Frage nach einem Statement.
    Woher kommt das also, dass Männer da nicht drüber hinwegkommen, sich verantwortlich zu fühlen? Und dann lieber die realen Schwierigkeiten der Frauen ganz negieren, als endlich zu verstehen, dass es inzwischen längst die Frauen selbst sind, die die Verantwortung übernehmen – und es trotzdem durchaus schwierig finden können, allem gerecht zu werden.

    Und apropos Frauenbiographie: Meine eigene sieht so aus, dass Frauenverachtung in der weiblichen Linie von einer Generation zu nächsten weitergegeben wurde. Meine Urgrossmutter hatte zwölf Kinder – sie drückte es so aus: jedesmal, wenn mein Mann seine Hosen über die Stuhllehne hängt, bin ich wieder schwanger.
    Das war aber ja normal, damals.
    Meine Grossmutter musste sich als Kind schon um ihre jüngeren Geschwister kümmern – war auch normal.
    Sie heiratete früh um von zuhause weg zu kommen. Leider einen Mann, der soff und schlug. Sie hatte drei Kinder, zwei Söhne, die alles bekamen und eine Tochter, meine Mutter, die vor allem Verachtung bekam. Denn meine Grossmutter hatte schon tief verinnerlicht, dass Mädchen und Frauen einfach weniger wert sind.
    Auch als mein Grossvater dann anfing, mit meiner Mutter Sex zu haben, schaute meine Grossmutter einfach weg.
    Meine Mutter kam da raus, indem sie jung meinen Vater heiratete und sie hatte Glück, dass er keiner war, der schlug oder soff oder seine Tochter missbrauchte. Er war ihr Retter.
    Auch sie hatten dann zwei Söhne und eine Tochter – mich – und ich verinnerlichte die Frauenverachtung meiner Mutter, meiner Grossmutter und vermutlich auch meiner Urgrossmutter ohne es zu merken – es war eben einfach normal.

    Mein Leben hat mich dann aber an Punkte geführt, bei denen es mir bewusst wurde, dass das alles ganz und gar nicht normal ist und ich begann mich mit anderen Frauen auszutauschen. Und zu meinem grossen Erstaunen vernahm ich viele, sehr viele Geschichten, die meiner eigenen gar nicht so unähnlich waren.

    Sie sehen – und entschuldigen Sie bitte die Ausführlichkeit meines Erklärungsversuches – es sind sehr oft die Frauen selber, die ihre eigenen Minderwertigkeitsgefühle an ihre Töchter weitergeben und das perfide ist, dass es meist unwillentlich, unbewusst passiert.
    Und deshalb ist es so wichtig, dass wir Frauen, aber auch wir als Gesellschaft mit solchen Themen auseinandersetzen, denn auch Männer sind oft in ihren Rollen fixiert.

    Wir müssen da raus – gemeinsam – und dafür ist es absolut notwendig, dass wir aufhören, alles gleich in Schubladen zu stecken oder zu bewerten sondern uns bewegen und bewegen lassen von den Geschichten der anderen.

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  3. Liebe Esther, ich nenne es Gejammer, weil ich der Empfänger der Botschaft bin. Es ist mein gutes Recht mit meiner Brille die Welt anzuschauen und das Gesagte in meine persönlichen Erfahrungen einzuordnen. Und in dieser Sammlung gibt es doch einige Frauenbiografien und Lebenswentwürfe, die ich aus erster Hand kenne.

    Gewiss, ich sollte mich dabei nicht so wichtig nehmen, da haben Sie Recht. Aber es geht bei dieser Diskussion um „die Frauen“, was immer das für eine heterogene Kategorie sein soll. Dann kann ich auch als „der Mann“ dazu Stellung nehmen.

    Der Meinungsaustauch mit Ihnen ist übrigens ganz anregend 😉

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  4. Wenn „jammern auf hohem Niveau“ öffentlich subventioniert (zum Beispiel durch ein Theaterstück) wird, dann nennt man das „Wehklagen“.

    Ich sehe bei unserer weiblichen Hälfte der Gesellschaft schlicht keinen Grund dafür: Es sei denn, die „Frau“ bei uns hat im Herzen die Gepflogenheiten der Neuankömmlinge bereits adaptiert (und findet sich freiwillig mit deren Stellung in der Gesellschaft ab).

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  5. @Ces:

    Und noch was: Nehmen Sie sich doch bitte nicht so wichtig und meinen, für alles die Verantwortung zugeschoben zu bekommen. So ist es nämlich nicht, die meisten Frauen sind sich durchaus bewusst, dass sie sich ihre Fallen meistens selber stellen.

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  6. @Ces:

    Warum nennen Sie es Gejammer?
    In diesem Theaterstück jammert doch niemand, sondern es werden Fragen thematisiert, die noch immer für viele Frauen aktuell sind. Warum kann man das nicht einfach gelten lassen, ohne es mit spürbarer Herablassung zu bewerten?
    Es ist völlig normal, dass nicht jeder die Probleme der anderen nachvollziehen kann und man muss das auch nicht.
    Aber nur, weil man etwas nicht versteht, heisst das nicht, dass es nicht existiert.

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  7. Diese Art von perfider Rethorik geht mir – mit Verlaub – gehörig auf den Sack! Frauen und ihre Biologie gibt es seit mindestens 200’000 Jahren. Jede Frau kontrolliert selbst, wann und von wem sie schwanger wird. Es kann also keine Rede von einer Falle sein. Jede Frau in der Schweiz hat die Freiheit – und um diese geht es ja – mit ihrem Körper zu machen was sie will. Sie allein entscheidet, ob sie Kind, Karriere, Mann hat, Insemination, Adoption, what have you, oder alles zusammen und gleich noch die „gläserne Decke“ durchbricht. Mit Freiheit muss Frau aber lernen umzugehen. Die Stepford Wives sind Geschichte, Wieder angekrochen kommen, wenn sich die Umweltbedingungen verschlechtern und sich im gemachten Nest des Mannes gemütlich machen, geht halt nicht zusammen mit Freiheit.

    Da bevorzuge ich Bascha Mika, die ihre Geschlechtsgenossinen für Feiglinge hält, die das Weggli, den Batzen und das Uusegäld wollen und dabei noch ständig jammern.

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  8. Lieber Kol Simcha, besten Dank für diese Erklärung zur Mutterfalle und – wie ich vermutete – die Verbindung zur EMMA und den militanten Feminismus des letzten Jahrhunderts.

    Der Begriff „Falle“ impliziert einerseits, dass eine Mutter hineinfallen kann. Andererseits handelt es sich bei der Falle um ein hinterlistiges, heimtückisches und gemeines Gerät, das das Opfer fängt oder gar verstümmelt. Und irgend jemand muss die Falle ja gelegt haben, am besten der Mann.

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  9. Liebe Esther, vielen Dank für das Lob. Ganz gratis ist so eine Beziehung ja nicht, es ist ständig viel Arbeit nötig und es gibt unendlich viele Phasen zwischen Ausbildung, Stellenwechsel, Kinder kriegen und abnabeln, an denen Mann und Frau scheitern können. Die Scheidungsstatistik ist ein Ausdruck davon.

    Gerade deshalb habe ich einerseits wohl ein offenes Ohr für gesellschaftliche Anliegen der Frau. Andererseits fühle ich mich wie ein Exot auf einem anderen Planeten, wenn ich all dieses Gejammer da draussen höre. Meine Frau und ich haben zusammen manche Kurve gekriegt. Da interessiert es mich, weshalb es andere nicht schaffen. Für meine langjährige Beziehung bin ich also gewissermassen Experte im besten Sinne des Wortes.

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  10. „… die Regelungen wurden im Magazin Emma als „Mütterfalle“ bezeichnet, denn Mütter, die diese Spielräume ausschöpften, seien „als Konkurrenz um Stellen mit Aufstiegschancen praktisch ausgeschaltet“ …“ .

    Wir sehen also, dass es ich bei diesem „Begriff“ um den grundfeministischen Ansatz handelt, demnach die „Unfähigkeit zu priorisieren und persönliche Nachteile auf sich zu nehmen“ durch patriarchale Strukturen zum gewollten Nachteil der Frau aufrechterhalten werden.

    Eben: Alte Leier (ziemlich verstimmt).

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