Zahl der Grippefälle in der Schweiz deutlich gestiegen

Immer mehr Menschen leiden an der Grippe. Mit Ausnahme der Regionen Nord- und Ostschweiz bezeichnet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Krankheit in der Schweiz als „weit verbreitet“. Es wird erwartet, dass die Grippewelle noch weiter an Terrain gewinnt.

Impfen hilft gegen Grippe: Der BAG-Direktor Pascal Strupler bei der Präsentation der Impf-Kampagne (Archiv) (Bild: sda)

Immer mehr Menschen leiden an der Grippe. Mit Ausnahme der Regionen Nord- und Ostschweiz bezeichnet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Krankheit in der Schweiz als „weit verbreitet“. Es wird erwartet, dass die Grippewelle noch weiter an Terrain gewinnt.

Die Ärztinnen und Ärzte des Meldesystems meldeten in der vergangenen Woche 210 Grippeverdachtsfälle auf 100’000 Einwohner, wie es am Donnerstag im wöchentlich erscheinenden Grippe-Bulletin heisst. In der Vorwoche waren es noch 158 Verdachtsfälle gewesen.

Das BAG spricht von einem „deutlichen Anstieg“ und „steigenden Trend“. In allen Altersklassen ausser bei den über 65-Jährigen wurden im Vergleich mit der Vorwoche erhöhte Grippefälle verzeichnet.

Seit drei Wochen spricht das BAG von einer Epidemie. Der nationale epidemische Schwellenwert wird aufgrund der epidemiologischen Daten der letzten zehn Grippesaisons in der Schweiz berechnet und liegt für die Saison 2011/2012 bei 67 Grippeverdachtsfällen pro 100’000 Einwohner.

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