So sieht der alte und der neue Basler Regierungsrat im hybriden Gesamtbild aus

Wie sehr ändert der neue Basler Regierungsrat nach den Wahlen sein Gesicht? Gar nicht so markant, wie der Versuch der TagesWoche ergibt, das Gremium zu einer Person zu verschmelzen.

So sieht der alte Regierungsrat aus. Etwas müde wirkt der Hybrid aus Eva Herzog, Christoph Brutschin, Hans-Peter Wessels (alle SP), Baschi Dürr (FDP), Lukas Engelberger (CVP) sowie den beiden zurücktretenden Regierungsräten Christoph Eymann (LDP) und Guy Morin (GB).

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Eine klare Verjüngung erfährt der Regierungsrat, wenn er nach den Wahlen mit Conradin Cramer (LDP) und Elisabeth Ackermann (GB) aufgefrischt wird.

(Bild: Hans-Jörg Walter)


So würde der Regierungsrat aussehen, wenn er mit Conradin Cramer (LDP) und Lorenz Nägelin (SVP) seine rot-grüne Mehrheit verlieren würde.

(Bild: Hans-Jörg Walter)


Erstaunlicherweise sieht der Hybrid eines mit Elisabeth Ackermann und Heidi Mück (beide GB) deutlich nach links gerutschten Regierungsrats gar nicht so viel anders aus als der neue rechte Regierungsrat (siehe oben).

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Das bürgerliche Kandidatenquartett für die Regierungsratswahlen hat es vorgemacht: Von zahlreichen Plakatwänden lächelt ein Hybrid der vier Männer Baschi Dürr (FDP), Lukas Engelberger (CVP), Conradin Cramer (LDP) und Lorenz Nägelin (SVP) von den Plakatwänden auf die Passantinnen und Passanten herunter. Böse Gentrifizierungs-Zungen behaupten ja, dass diese Plakatkampagne der eigentliche Grund sei, warum die bürgerlichen Parteien keine Frau auf die Liste genommen haben.

Wie aber präsentiert sich der Gesamtregierungsrat, wenn man ihn bildlich auf eine Person zusammenschmilzt? Schliesslich ist die Exekutive ein Gremium, das zwar aus sieben Köpfen besteht, letztlich aber mit einer Stimme auftreten muss. Die TagesWoche hat die Probe aufs Exempel gemacht und den zusammengefassten Regierungsrat kreiert: den alten Regierungsrat und in drei Varianten den neu gewählten.

Konversation

  1. @walter

    darf ich das als gekonnte persiflage verstehen?
    (the bottle is the message)

    dann möchte ich zur vervollständigung doch gerne ein äquivalent anregen
    (wortstoff – oder wäre dadurch worstcase reingarnix an erkenntnis dazugewonnen)

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    1. @walter

      basteln Sie doch mal einen clintrump – ernst beiseite: Ihre governmental bots haben was. Hab mich dann einfach gefragt, ob man deren wörtereien auch zur gemeinschaftsprogrammatik verdampfen müsste … und ob das denn was bringen würde ausser «ICH bins – wählt mich».
      ketzerisch: würde rein visuell der sprengkandidat eric weber denn den bot auch auffrischen …

      (ein wort erzeugt 1000 bilder)

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
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