FCB-Präsident Bernhard Burgener: «Es wird nichts mehr sein, wie es war»

Bernhard Burgener erzählt im Interview, wie sehr ihn die aktuelle Situation des FCB schmerzt, und widerspricht der These, dass das Spielerkader nicht stark genug für die Ansprüche des Klubs sei. 

«Ich kann verstehen, wenn Fans und Mitglieder momentan enttäuscht oder verärgert sind. Ich bin ja auch enttäuscht. Aber ich kann die Resultate nicht ändern, nur die Zukunft beeinflussen», sagt Bernhard Burgener nach dem ersten Viertel seiner zweiten Saison als Präsident des FC Basel. 

Herr Burgener, der FCB ist derzeit auf Schlingerkurs.

So betrachte ich das nicht. Der Saisonstart ist uns leider erneut nicht gelungen, da mussten wir einschreiten und haben uns entschieden, den Trainer zu wechseln. Mit Marcel Koller haben wir einen ruhigen Pol gefunden, einen Trainer, der die Aufgabe gut angegangen ist…

…bis zum niederschmetternden 1:7 in Bern.

Das analysiere ich auf zwei Arten. Einerseits war es für mein rotblaues Herz eine riesige Enttäuschung. Wie wir verloren haben, war in den Augen der Fans und für uns alle mehr als beschämend. Andererseits haben wir nüchtern betrachtet einfach drei Punkte verloren.

Was stimmt Sie in punkto Meisterschaft noch zuversichtlich?

Im Sport gibt es Hochs und Tiefs. Und Verlieren gehört auch dazu. Wir haben eine starke Mannschaft mit erfahrenen und jungen Spielern. Zurzeit sind leider in der Defensive mit Marek Suchy, Carlos Zambrano und Jonas Omlin drei erfahrene Spieler verletzt und werden uns noch einige Wochen fehlen. Zusätzlich war aufgrund einer roten Karte Taulant Xhaka gesperrt und zu guter Letzt wurde auch noch Eder Balanta vom Platz gestellt. Die Verletzungen und die roten Karten haben dazu geführt, dass die Mannschaft immer wieder umgestellt werden musste. Da ist der Trainer eingeengt. Wir hätten gerne in der Verteidigung den einen oder anderen erfahrenen Spieler mehr auf dem Platz.

Bernhard Burgener stieg in den Achtzigerjahren ins Filmgeschäft ein und wurde Millionär. Im Sommer 2017 hat der heute 61-jährige Basler den FC Basel als Besitzer und Vereinspräsident übernommen. In seiner Amtszeit verpasste der FCB erstmals seit acht Jahren den Meistertitel, während er die bislang beste Champions-League-Kampagne hinlegte.

Seit Sie am Ruder sind, ist schon einiges schiefgegangen. Jetzt ist die Qualifikation zum Europacup misslungen, und die Meisterschaft ist auch schon wieder futsch. Aber Sie sagen: Wir dürfen uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Woher nehmen Sie diese Gelassenheit?

Das stimmt so nicht. Wir wurden letzte Saison Zweiter und spielten die bisher erfolgreichste Champions-League-Saison. Wir haben aber unser Ziel, europäisch dabei zu sein, für diese Saison leider verpasst. Jetzt müssen wir einen kühlen Kopf bewahren, uns konzentrieren und sehr hart arbeiten. Das habe ich in mehr als 35 Jahren als Unternehmer gelernt.

Aber ein Fussballklub ist etwas anderes als ein Unternehmen, mit dem man langfristig planen kann.

Früher konnte man über viele Jahre planen. Mit der Globalisierung und der Digitalisierung ist das vorbei. Die Geschäftsmodelle wandeln sich immer schneller. Für mich zählt: Wenn ein Schiff in Seenot gerät, gehört der Kapitän auf die Brücke. Und wenn es jetzt beim FCB nicht so gut läuft, dann braucht es keinen Aktionismus, sondern, ich wiederhole mich, einen kühlen Kopf und Marcel Koller und sein Team, das die Mannschaft wieder auf Kurs bringt.

Aber die Trennung von Raphael Wicky nach gerade einmal zwei Spielen war doch purer Aktionismus.

Nein! Zum wiederholten Male. Das war eine kühle und überlegte Entscheidung. Ich habe eine grosse Geduld, aber es war das dritte Mal, dass nach unserer Vorbereitung der Start ungenügend war. Fünf verlorene Spiele in Serie inklusive drei Testspiele. Eines unserer zentralen Ziele war, für die Champions-League-Qualifikation parat zu sein. Das waren wir aber nicht und dafür wurden wir bestraft.

Ging der Impuls für den Trainerwechsel von Ihnen aus?

Nein, wir haben eine technische Kommission, in der wir alle Aspekte berücksichtigen und kritisch besprechen.

Wenn Sie das Bild vom Schiff in Not bemühen: Sie selbst haben in Bern das Stadion vor dem Abpfiff verlassen. Dabei geht der Kapitän doch immer als Letzter von Bord – und im Fussball-Business stellt er sich vorher auch noch den Medien.

Ich bin kurz vor Spielschluss gegangen und habe mich mit Führungskräften des FCB verabredet, um mit ihnen die Situation vertraulich zu besprechen.

«Manchmal muss man auch leiden und jetzt haben wir einen solchen unschönen Moment.»

Die aktuelle Klubführung ist in schwierigen Momenten selten in der Öffentlichkeit präsent.

Dass der Präsident nach einer solchen demütigenden Niederlage gefragt ist, kann ich verstehen. Und wer mich angefragt hat, dem habe ich am Tag danach selbstverständlich Auskunft gegeben. Grundsätzlich sehe ich das unmittelbar nach einem Spiel, am selben Abend, nicht als meine Aufgabe an. Bei anderen Persönlichkeiten aus der Unternehmenswelt sind die Medien froh, wenn es ein-, zweimal im Jahr ein Interview gibt. Beim FC Basel stehen für mich die Mannschaft und der Trainer im Vordergrund. Ich als Präsident des Verwaltungsrates und meine Verwaltungsratskollegen verhalten uns zurückhaltender diesbezüglich. Wir stellen uns bewusst nicht in den Vordergrund. Wenn uns aber jemand fragt, stehen wir zur Verfügung.

Bernhard Burgener in seinem Büro in Pratteln vor einem Porträt des Boxers Muhammad Ali. Seit 2017 organisiert Burgener mit seiner Comosa AG die World Boxing Super Series.

Ist es nicht wichtig, in schwierigen Momenten Präsenz zu zeigen und Rückendeckung zu geben, für Mannschaft, Trainer, für alle im Klub, für die Fans, die Mitglieder und die Beschäftigten?

Ich finde es völlig falsch, auch gegenüber den Spielern, wenn nach einem solchen Spiel der Präsident im Kabinengang rumrennt und irgendwelche Kommentare abgibt. Das mache ich nicht. Ein solches Spiel muss man einfach sacken lassen. Mit Marcel Koller habe ich aber später ausführlich telefoniert.

Welche Reaktionen sind nach dieser vernichtenden Niederlage bis zu Ihnen gelangt?

Was soll ich sagen? Es war ein Tsunami. Und ich war nicht der Einzige, bei dem das rotblaue Herz blutete. Es gab die ganze Bandbreite an Reaktionen: Enttäuschung, Frust, die Leute fanden es fürchterlich und andere haben gesagt, durchhalten, aufstehen, das kommt schon wieder gut. Unsere Aufgabe ist es, den Fall so schnell wie möglich abzuhaken und nach vorne zu schauen.

Haben Sie ein dickes Fell, wenn es Kritik hagelt?

Kritik ist auch Teil der Unterhaltungswelt. Seit rund 35 Jahren bin ich in der Sport-, Film- und Musikwelt tätig. Das Leben schreibt seine eigenen Drehbücher, manchmal muss man auch leiden und jetzt haben wir einen solchen unschönen Moment. Aber auf ein Gewitter folgt auch immer die Sonne. Ich habe Vertrauen in unsere Mannschaft und in unseren Trainer.

«Mir macht es Freude, mit dieser Führung zu arbeiten.»

Der «Blick» hat beschrieben, wie Ihr Sportdirektor Marco Streller unter der Situation leidet, und dass es Momente gebe, in denen er sich beim FCB im Stich gelassen fühle.

Ich kommentiere das nicht.

Sie sind wiederholt gefragt worden, ob Sie an der sportlichen Führung festhalten. Und Sie haben stets Ihr Vertrauen ausgesprochen. Kann es denn sein, dass Marco Streller von sich aus hinschmeisst?

Da müssen Sie ihn fragen. Ich diskutiere doch nicht über unsere Mitarbeiter in der Öffentlichkeit. Das ist nicht mein Stil.

Sie sind zufrieden mit der Crew, die Sie zusammengestellt haben?

Ja. Mir macht es Freude, mit dieser Führung zu arbeiten. Die alte Klubleitung, die einen grossen Anteil an der glorreichsten Zeit des FCB hatte, musste komplett ersetzt werden, da sie einstimmig beschlossen hatte, dass alle gemeinsam den Verein verlassen. Es war eine grosse Herausforderung, jeden Posten neu zu besetzen. Das benötigt eine gewisse Zeit, und das wäre auch in jedem anderen Unternehmen nicht einfach. Als ich mein Konzept den Vereinsmitgliedern vorstellte, habe ich klar betont: Es handelt sich um einen Umbruch, und es wird nichts mehr sein, wie es war. Wichtig ist, dass ich ein Team habe, das sich in der Fussballwelt bestens auskennt und dass wir unsere Strategie 2017 bis 2020 weiterverfolgen.

Vor der Saison hielten Sie und die sportliche Leitung die Champions League und die Rückeroberung des Meistertitels für möglich. Im Nachhinein sagen wir: Das war eine Fehleinschätzung, das Kader reicht für diese Ansprüche nicht.

Dem widerspreche ich. Wir waren wie bereits erwähnt nicht bereit. Es liegt aus unserer Sicht auch nicht am Kader. Leider haben wir, wie ebenfalls bereits erwähnt, in der Defensive zu viele Verletzte.

«Der Meistertitel war und ist in Basel stets das oberste Gebot», sagt Bernhard Burgener trotz verpasstem Saisonstart. 

Vor eineinhalb Jahren sind Sie mit grossem Vertrauensvorschuss gestartet. Haben Sie das Gefühl, dass dieses Vertrauen gelitten hat?

Ich kann verstehen, wenn Fans und Mitglieder momentan enttäuscht oder verärgert sind. Ich bin ja auch enttäuscht. Aber ich kann die Resultate nicht ändern, nur die Zukunft beeinflussen.

Dem Protest aus den Fankreisen zum Trotz zieht der FCB sein Engagement im E-Sport ungerührt durch, wie die jüngste Verpflichtung eines argentinischen Stargamers nahelegt.

Wir machen das nicht aus Trotz. Die ganze Welt verändert sich, wir stehen vor einer digitalen Revolution. Andere Klubs machen das auch, eine eigene Liga wird sehr wahrscheinlich auch in der Schweiz kommen, und dem können wir uns nicht verschliessen.

Mitglieder und Fans würden sich wohl noch mehr darüber freuen, wenn der FCB eine namhafte Verstärkung für die erste Mannschaft vermelden würde.

Sie meinen einen Ronaldo? Da bin ich der falsche Ansprechpartner.

Es geht ja auch ein paar Nummern kleiner.

Im Ernst: Diese Fragen müssen Sie der sportlichen Leitung stellen. Aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Für die Zukunft ist E-Sport wichtig, und deshalb müssen wir dabei sein. Auch wenn nicht alle damit einverstanden sind. Das war schon immer so, bei der Videokassette oder aktuell bei den Smartphones.

Wie wird der FCB auf dem Rasen zum Saisonende dastehen?

Wir halten an unseren Zielen fest. Der Meistertitel war und ist in Basel das oberste Gebot. Hart ist, dass wir die Europa League verpasst haben. Das schmerzt richtig. Wir müssen alles dafür tun, dass wir nächstes Jahr europäisch wieder dabei sind.

Wie wird das Geschäftsjahr des FC Basel aussehen?

Ziel ist eine ausgeglichene Rechnung. Das werden wir schaffen.

«Momente des Misserfolgs schweissen zusammen. Und auch Helden müssen leiden.»

Wir gehen nach den Spielerverkäufen davon aus, dass es einen Gewinn gibt – trotz der verpassten Millionen aus dem Europacup.

So weit bin ich nicht. Ich bin lieber vorsichtig und erwarte eine ausgeglichene Rechnung. Für mich ist der Weitblick wichtig. Bis zum Rückrundenstart sollten wir die Mannschaft so zusammenstellen, dass wir im Sommer dann für die Qualifikationsspiele parat sind und anders performen als in diesem Sommer. Das ist mein Fokus als Verwaltungsrat.

Falls es einen Gewinn gibt: Werden Sie sich eine Dividende auszahlen?

Sollte der FC Basel eines Tages einen Gewinn ausweisen, habe ich anlässlich meiner Präsentation bei der Mitgliederversammlung darauf hingewiesen, dass ich bis zu 50 Prozent des Jahresgewinnes ausschütten könnte. Zum Beispiel: Wenn der Gewinn eine Million Franken beträgt, würde ich mit 500’000 Franken das Eigenkapital festigen und 500’000 als Dividende ausschütten, wovon ja auch noch 25 Prozent an den Verein gehen.

Die Fans machen sich allerdings grosse Sorgen um den jetzigen Zustand des FC Basel.

Vielleicht hat es den Weckruf gebraucht. Man hat jahrelang in Serie alles gewonnen, und klar würden wir auch gerne den Titel gewinnen. Aber ich war nach dem verlorenen YB-Match gespannt auf die Reaktion der Fans beim Heimspiel gegen Luzern. Da habe ich gelesen, dass die Fans aus Mitleid ins Stadion kamen, aus Neugier oder warum auch immer. Aber sie kamen. Das ist für mich entscheidend. Momente des Misserfolgs schweissen zusammen. Und auch Helden müssen leiden.

Müssen Sie nicht befürchten, dass der Jahreskartenverkauf markant zurückgeht?

Es ist alles möglich, wir hoffen es natürlich nicht. Aber das werden wir dann sehen.

Wenn man Ihnen die jüngere Geschichte des FC Basel als Drehbuch anbieten würde, welchen Titel würden Sie dem Film geben?

Da habe ich mir keine Gedanken gemacht.

Der FCB-Präsident im Porträt

https://tageswoche.ch/sport/bernhard-burgener-ein-mann-mit-vorliebe-fuer-grosse-marken/

Konversation

  1. Zur letzten Frage „Wenn man Ihnen die jüngere Geschichte des FC Basel als Drehbuch anbieten würde, welchen Titel würden Sie dem Film geben?“ kommt mir spontan James Dean in den Sinn: „Denn Sie wissen nicht, was sie tun.“

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  2. Kein Klub kann immer gewinnen. Das wäre nicht gut und ist auch nicht möglich. Also beruhigt euch! Das ist ein Teil des Spiels. Siege sind nur wirklich schön für diejenigen, die Niederlage kennen. Nur bei dem, der unten ist, geht es bergauf. Meint ihr jetzt, dass YB nicht mehr verliert? Na, also.

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  3. In diesem Interview wurden massig Gelegenheit verpasst, unangenehm nachzuhaken. Schade. Z. B. Wickys Entlassung war wohlüberlegt, 5 Niederlagen in Folge usw. Echt jetzt? Testspiele zählen auch dazu? Und echt jetzt, wohl überlegt, um nachher bei Freis und Kollers Team zu sagen, « hatten keine Zeit, Neues einzustudieren » ?. Wohlüberlegt wäre gewesen, wenn man Wicky die Chance gegeben hätte, die Salonikiserie fertigzumachen, mit seinem System, seinen Standarts usw. Da wurde unnötig Unruhe hereingebracht, was sich im Rückspiel dann zeigte. Und dann hätte man dann auch in der Öffentlichkeit nicht mehr mit Testspielergebnissen argumentieren müssen. Das war überhaupt nicht wohlüberlegt.

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  4. Danke für die Widergabe des ehrlich anmutenden Gesprächs mit unserem Präsidenten, für den dieser Anfang auch nicht einfach sein muss. Aber lass uns ehrlich sein, immer gewinnen wäre auch so langsam komisch gewesen, oder? M.E. brauchte es diesen Rückschlag, um mal auf den Boden der Realität zu kommen. Es war fast langweilig geworden, FCB immer gewinnen zu sehen. Danke Herr Burgener für Ihre Sichtweise. Wir werden wieder gewinnen!!

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  5. Bester Unternehmer aller Zeiten!
    Hat den FCB wirtschaftlich auf ein anderes Level gebracht. Sportlich…
    Und auch die LEIDENschaft ist zurück in der Stadt!

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  6. Ruhe bewaren, gerade wenns nicht läuft, ist Ruhe bewahren das ist einzig Richtige, um wieder in die Spur zu kommen.

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    1. Genau… die die weder ein vernünftiges Konzept noch menschliche Grösse haben bleibt die Hofnung dass es von alleine geht…
      …difficult times require…

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    2. „If nothing else works, a total pig-headed unwillingness to look facts in the face will see us through.“ (General Melchett)

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    3. 2006 behielt man auch die Ruhe und das Resultat ist bekannt. Ich bin kein Fan von Aktionismus, wenn es mal nicht rund läuft, bin eher ein Fan der ruhigen Hand – wahrscheinlich ist das aus meinem arbeitstechnischen Umfeld geschuldet. Wie es aussieht, wenn man sofort in Aktionismus verfällt, können wir in Sion, Luzern oder Lugano sehen.

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    4. Georg, haben Sie seit Juli den Job gewechselt? Damals hatten sie den aktionistischen Rauswurf von Wicky nicht nur begrüsst, sondern sogar vehement verteidigt.

      Denn der FCB kanns nicht sein, bei dem hat sich seit Januar nichts mehr verändert. Nicht nur die Dauerrotation der Spielerpositionen und Systeme wurden beibehalten, auch die Resultate könnten genausogut aus Wicky-Zeiten stammen. Unter dessen Führung der FCB, nota bene, die beste Champions-League-Saison aller Zeiten bestritten hat!

      Aber stimmt schon, manchmal hilft nur noch der Selbstbetrug.

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    5. Daenny for President!

      Yeahh – FCB first! Er kanns besser, er weiss es besser. Er findet die Spieler auf dem Markt. Und er steht auf dem Platz und schiesst die Tore.

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    6. Ja die Entlassung vom Wicky ist richtig. Und auch nicht überstürzt. Er hat es nicht geschafft, die Mannschaft nach 3 (drei!) Vorbereitungen jeweils bereit zu haben. Im Gegenteil: Sie war jeweils schlaff und müde, hatte kein Spielkonzept. Und handelte sich dabei jedesmal eine riesen Hypothek ein, welcher man dann erfolglos nachjagte. Diese Entlassung als Überstürzt anzusehen, braucht viel Fantasie.

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    7. Bei der ersten „Vorbereitung“ war die Hälfte der Mannschaft noch an der WM, bei der zweiten war die Hälfte der Mannschaft verkauft/ausgewechselt worden und bei der dritten die andere Hälfte. Stimmt. Das muss am Trainer liegen.

      Hoffen wir, dass die Mannschaft nun endlich Zeit bekommt, sich zu finden.

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    8. War das nicht auch schon 2002, nachdem man 8 : 1 gegen Sion verloren hatte? Ich mag mich noch erinnern, wie unzählige „Fans“ die Entlassung von Gross forderten.

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  7. Genau e-Sport ist die Zukunft. Chipsessende und Energy Drinks trinkende Sportliche Übergewichtige. Sorry aber das kann mir gestohlen bleiben.

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  8. Wovon spricht Burgener eigentlich?
    In welcher Welt er denkt und handelt scheint nur für wenige – und hoffentlich zumindest für ihn – ergründbar.

    35 Jahre unternehmerische Erfahrung sind verdienstvoll, aber in keinster Weise Garant für zukünftige Taten. Indiz vielleicht, mehr nicht. Unzählige Manager und Unternehmer vor ihm setzten wehenden Fahnens‘ ihre Projekte in den Sand.

    Seit der neue Inhaber hinsteht, gehts bachab – die vergangene Saison, der zweite Platz, die CL – alles nur auf alter Basis gebaut.
    Sein Ansatz höhlt die letzte Kompetenz aus.

    Derzeit hat der FCB keinen Stich gegen Young Boys, die ihrerseits gegen ein schwächeres ManU verlieren, gegen das der FCB vor Burgener gewonnen hätte.

    Vielleicht geht’s nicht lange und der FCB spielt ab und zu gegen die Old Boys – auf der Schützenmatte.

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