«Passivrauchen schadet nicht»

Der Professor für Präventivmedizin Romano Grieshaber wollte mit «Passiv­rauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft» eine Debatte anstossen. Es ist ihm bisher nicht gelungen.

Professor Romano Grieshaber wirft Gesundheitsorganisationen mehr ideologisches als wissenschaftliches Vorgehen im Bereich des Passivrauchens vor. (Bild: Michael Würtenberg)

Der Professor für Präventivmedizin Romano Grieshaber wollte mit «Passiv­rauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft» eine Debatte anstossen. Es ist ihm bisher nicht gelungen.

Er hat sein Leben der Präven­tion gewidmet. In einem Bereich aber spricht er von «Hysterie»: beim Passivrauchen. Nichtraucher Romano Gries­haber (66) wäre der Erste, der den Kampf dagegen unterstützen würde – wenn es wirklich schädlich wäre. Das ist es seiner Meinung nach aber nicht, wie er in seinem Buch ausführt.

Als Leiter Prävention und Forschung der Deutschen Berufs­genossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten hat er bis zu seiner Pensionierung vor einem Jahr zahlreiche Untersuchungen zur Passivrauchbelastung durchgeführt – mit dem Ergebnis, dass alles gar nicht so schlimm sei. Anderslautende Studien seien wissenschaftlich nicht haltbar und würden benutzt, um Gesetze wie das angestrebte Gesetz der Schweizer Lungenliga zum «Schutz vor Passivrauchen» zu erlassen, über das die Schweiz am 23. September abstimmt.

Herr Grieshaber, wie viele Zigaretten haben Sie heute schon ­unfreiwillig inhaliert?

Keine.

Würde die Initiative «Schutz vor Passivrauchen» angenommen, ­wären Sie als Nichtraucher in der Schweiz künftig weniger gefährdet als in Ihrer Heimat: In Deutschland sterben jährlich über 3300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens, wie eine ­Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums besagt. Sie könnten einer dieser Toten sein.

Das glaube ich kaum. Denn das Risiko, durch Passivrauchen zu erkranken, ist minimal. Es liegt weltweit anerkannt bei einem relativen Risiko von 1,16, was einem Minimalrisiko entspricht. Und auch aus dieser Zahl lässt sich keine ursächliche Beziehung zum ­Passivrauchen ableiten.

Das klingt bei der Schweizer Lungenliga anders. Sie folgt mit ihrer Initiative dem «liberalen Prinzip, dass die eigene Freiheit dort aufhört, wo die Gesundheit Dritter gefährdet ist». Sie aber schreiben in Ihrem Buch, solche Äusserungen – etwa auch der Weltgesundheitsorganisation WHO – seien wissenschaftlich nicht haltbar. Das müssen Sie erklären.

Als wir (die Deutsche Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gast­stätten, Red.) im Jahr 2000 mit ent­sprechenden Forschungen begannen, gingen wir auch noch davon aus, dass Passivrauchen schädlich ist. Daher ­haben uns die eigenen Forschungs­ergebnisse aus dem Gastronomie­bereich – dem Bereich mit der grössten Passivrauchkonzentration – selber überrascht: Demnach treten Herz­infarkte, Lungenkrebs und chronische Lungenerkrankungen bei Kellnern ­sogar weniger häufig auf als bei der Allgemeinbevölkerung. Für unsere Studie haben wir die Krankheiten von sechs Millionen Gewerbetreibenden untersucht. Das hat vor uns so noch niemand getan.

Andere Studien kommen zu einem gegenteiligen Ergebnis: Das Lungenkrebsrisiko sei bei Kellnern höher als bei anderen Arbeitnehmern. Wem soll man nun glauben?

Die Epidemiologie (Wissenschaft zur quantitativen Erforschung der Risiko-faktoren und Verteilung von Krankheiten, Red.) weltweit berücksichtigt zusätzliche Schadstoffe wie etwa Radon oder Asbest, die nebst Passivrauch vorliegen, nicht. Das wiederum verfälscht das Resultat. Auch nichtstoffliche Faktoren wie Depressionen oder Arbeitslosigkeit wurden bei der Untersuchung, bei der man auf die 3300 Toten kam, nicht einbezogen. Und das, obwohl man damals bereits wusste, dass Depressionen als Ursache für Herzinfakte mindestens so oft in Betracht kommen wie aktives Rauchen. Diese Dinge werden verschwiegen, ­obwohl sie epidemiologisch gar nicht vom Passivrauchen getrennt werden können.

Die Wissenschaft schlampt also?

Ich sag es mal so: Alle Studien zu ­diesem Thema weltweit kranken am selben Dilemma. Sie berücksichtigen nicht alle relevanten Faktoren, die gleichzeitig einwirken.

Der Raucher-Verein «Fümoar» hat also recht, wenn er in Inseraten schreibt, es gebe weltweit keine einzige wissenschaftlich taugliche und gesicherte Studie, die gesundheitliche Schäden durch Passivrauchen nachweise?

Das kann man so sagen, ja.

Die Lungenliga hingegen wirbt für die Initiative, indem sie ­weniger Herzinfarkte und Atemwegserkrankungen voraussagt. Als glaubwürdige Institution hat sie mit solchen Äusserungen viele Stimmende auf sicher.

Das denke ich auch, denn die WHO hat es geschafft, der Öffentlichkeit den Eindruck zu vermitteln, die Gefährdung sei genau so hoch, wie sie es darstellt. Bereits in den Siebzigern hat die WHO eine Gesellschaftsspaltung in Raucher und Nichtraucher ausgerufen. Vor diesem Hintergrund ist die ganze Bewegung mehr pseudoreligiös und weniger wissenschaftlich zu sehen.

Die Gesundheitsbewegung ist Ihrer Meinung nach von Ideologien getrieben, kann damit allein aber keine Gesetze erlassen – weshalb sie Studien vorschiebt, die wissenschaftlich gar nicht haltbar sind?

Es gibt tatsächlich nachweisliche Falschaussagen in diesem Bereich. Der Studie mit den 3300 Toten zum Beispiel fehlt die Datengrundlage. Die ­Daten, die der Studie zugrunde liegen, gibt es nicht. In der Studie ­wurde weder das Alter als eigener ­Risikofaktor noch die vorher erwähnten anderen Faktoren berücksichtigt. Da würde ich schon von Schönfär­berei, wenn nicht sogar von einer ­Fälschung sprechen.

Angenommen, Passivrauchen wäre wirklich so ungefährlich, wie Sie sagen – was würde der Kampf dagegen dann überhaupt bringen?

Dass Passivrauchen überhaupt als Ziel fixiert wird, liegt daran, dass man das Aktivrauchen bei uns noch nicht so ­direkt angehen kann. Der Weg, gegen Raucher vorzugehen, führt also nur über das Passivrauchen. Dazu werden Minimalrisiken aufgeblasen. Das ist gefährlich, denn die echten Risiken werden so nicht mehr bekämpft.

Welches sind die echten Risiken?

Ich denke da etwa an Asbest. Russland liefert Asbestmengen wie nie zuvor. Und in Ländern wie Kanada wird ­Asbest weiterhin eingesetzt. Das heisst, es ist weltweit immer noch Thema Nummer eins. Aber darüber sprechen die Organisationen kaum mehr.

Sie sagen damit indirekt, dass die WHO in vielen Bereichen alles andere als unabhängig arbeitet.

Diese Abhängigkeit wird sehr deutlich bezüglich der Pharmaindustrie. Diese wird weitgehend gefördert, das hat man zuletzt bei der Schweinegrippe gesehen, als öffentlich Panik gemacht und übertrieben wurde. Grosse Mengen an Impfstoff mussten später vernichtet werden. Das Ganze ging damals von der WHO aus, diese kämpft ganz klar auf der Seite der Pharmaindustrie – auch im Kampf gegen die Tabak­industrie. Und das gelingt ihr gut.

Das heisst, Sie prognostizieren für die Abstimmung ein Ja?

Es ist der WHO jedenfalls gelungen, die Ängste der Menschen zu schüren.

Zurück zu Ihrem Buch: Sie wollten eine Debatte anstossen – bisher haben Sie aber vor allem Aggressionen bis hin zuMord­drohungen geerntet. Woher kommt die Aggression mancher Rauchgegner?

Sie haben recht, in Internetforen schreiben die Leute teilweise sehr ­aggressive Texte über mein Buch und mich. Die Medien hingegen schreiben gar nichts – sie schweigen das Buch tot, weil sie häufig gleichgeschaltet sind mit der Gesundheitsbewegung.

Warum werden Rauchgegner bei diesem Thema so aggressiv?

Das hängt mit der allgemeinen Gesundheitshysterie zusammen. Wahrscheinlich haben viele Menschen wirklich Angst vor dem Passivrauchen.

Haben Sie mit solchen Hass­tiraden gerechnet?

Ja, aber ich bin psychisch stabil (lacht).

Widersprüche bei diesem Thema sind offensichtlich unerwünscht. Warum eigentlich, eine Auseinandersetzung könnte doch allen-falls bedeuten, dass es keine Gesetze zum «Schutz vor Passivrauchen» braucht – sofern Sie recht haben?

Das Bewusstsein in der Bevölkerung ist ein anderes, egal, was die Studien ergeben. Das lässt sich nicht so einfach ändern. Die Politik ist auch froh darum, denn sie braucht Verbote, um den Bürger zu steuern – genauso, wie die Religion Verbote braucht. Und dabei spielt es auch keine Rolle, etwas aufzublasen und in den Bereich der Eigenverantwortung vorzudringen.

Die Initianten der Volksinitiative sagen genau das Gegenteil, nämlich: Dritte müssten vor Passivrauch, dem sie unfreiwillig – also nicht eigenverantwortlich – ausgesetzt seien, geschützt werden.

Wenn Passivrauchen wirklich ­schädlich wäre, würde auch ich für das ­Gesetz kämpfen.

Sie schreiben, durch eine Gesetzesänderung würden keine Krankheitsfälle durch Passivrauchen verhindert. Woher wissen Sie das?

Das können Sie schon am relativen ­Risiko des Passivrauchens ablesen. Das relative Risiko von 1,16 stellt ein Gesamtrisiko aus allen möglichen Faktoren dar, bisher ist es aber niemandem gelungen, das Passivrauchen davon abzutrennen.

Wenn es nach Ihrer Theorie geht, stimmt der Begriff Passivrauchen nicht, da er impliziert, dass jemand raucht – und Rauchen unbestrittenermassen schädlich ist.

Das Wort kommt aus dem Dritten Reich, schon die Nazis sind das sogenannte Passivrauchen angegangen und das Wort ist bis heute geblieben.

Die Gegner der Initiative fordern das Volk auf, vernünftig zu bleiben. Sie weisen auf «gravierende Folgen» für Gewerbe und Wirtschaft hin. Als langjähriger Leiter Prävention und Forschung der deutschen Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten konnten Sie entsprechende Folgen für das Gastgewerbe beobachten. Sind die Ängste der Schweizer ­Initiative-Gegner berechtigt?

Keine Frage. Die WHO bestreitet zwar, dass Rauchverbote wirtschaftliche Folgen haben. Aber schauen Sie nach Irland, England, Frankreich. Auch in Deutschland mussten Tausende Kneipen schliessen – obwohl das Gesetz in Deutschland längst nicht so streng ist wie das, welches sich die Lungenliga für die Schweiz wünscht.

Werfen wir noch einen Blick über den Atlantik in die USA, wo man als Raucher häufig verachtend­ ­angeschaut wird, sofern man überhaupt dazu kommt, eine ­Zigarette anzuzünden. In anderen gesellschaftlichen Bereichen folgt der Westen heute weniger den USA als früher. Beim Rauchen schon?

Die Entwicklung geht in diese Richtung, wenn man beobachtet, wie verbissen Gesundheitsorganisationen kämpfen. Ich fürchte, dass als nächstes auch bei uns Rauchverbote in Wohnungen und Autos gefordert werden.

Und wer kommt nach den Rauchern dran? Die Übergewichtigen? Die Menschen, die Alkohol ­trinken? Die Autofahrer?

Das ist eine gute Frage. Wenn Sie die Toten, die durch Rauchen, Ernährung und Alkohol entstanden sind, zusammenrechnen, kommen Sie auf mehr Menschen, als wirklich gestorben sind – das heisst, es gibt offenbar nur diese Todesursachen. Und die sind alle aus dem Bereich der Eigenverantwortung. Alles andere wird ausgeklammert.

Gesund lebende Menschen sind also unsterblich?

(lacht) Dieser Eindruck wird von Gesundheitsorganisationen, Medizin und Presse vermittelt, ja. Wahrscheinlich kommen Übergewichtige als Nächstes dran. Wenn Sie weniger rauchen, nehmen Sie zu. Und etwa die Diabetesrate ist bei dickeren Menschen höher. Der Kampf gegen ungesunde Ernährung ist ja bereits in vollem Gang.

Wie sieht unsere Welt in ein paar Jahrzehnten aus, wenn es keine Raucher und keine übergewich­tigen Menschen mehr gibt?

So weit habe ich noch nicht nachgedacht. Doch die Gefahr besteht, dass die Ansichten der Gesundheitsapostel überleben. Ich lebe dann nicht mehr.

Eigentlich wäre das Gespräch hier zu Ende, doch eine Frage gab es noch – und zwar von Seiten des Fotografen, seines Zeichens vierfacher Vater und Raucher. Er fragt: Bisher ging ich zum Rauchen immer auf den Balkon. Darf ich ab sofort drinnen rauchen?

Wir haben Berufstätige und keine Kinder untersucht, insofern rate ich Ihnen, den Einfluss von Passivrauchen auf Kinder in anderen Studien zu suchen. Eines aber kann ich Ihnen sagen: Die meisten Menschen meines ­Alters sind in Raucherhaushalten ­aufgewachsen – und sehr viele davon leben noch, teilweise sogar sehr gut.

 

Experte für Gesundheitsschutz

Er hat noch nie eine Zigarette geraucht, denn er weiss: Rauchen ist schädlich. Passivrauchen hingegen bezeichnet Romano Grieshaber als weniger gefährlich, als bisher angenommen. Bis zu seiner Pensionierung vor einem Jahr leitete er die Abteilung ­Prävention und Forschung der deutschen Berufsgenossenschaft ­Nahrungsmittel und Gaststätten.

Er ist Professor für Angewandte Prävention und Gesundheitsförderung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, war Vorstandsmitglied der Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin, Mitglied der Internationalen Vereinigung für soziale Sicherheit und Vorstandssprecher des Kompetenzzentrums für interdisziplinäre Prävention der Universität Jena. Grieshaber ist Humanmediziner und Leiter der «Erfurter Tage», einer arbeitsmedizinischen Fachtagung zum Thema Atemwegerkrankungen.

Sein Buch «Passivrauchen – Götterdämmerung der Wissenschaft» ­erschien im März 2012 bei der Verlagsgesellschaft Publikom Z in Kassel. Grieshaber lebt mit seiner Frau in der Nähe von Heidelberg.

Quellen

Artikelgeschichte

Erschienen in der gedruckten TagesWoche vom 14.09.12

Konversation

  1. 1. Zu Herrn Grieshaber (ich spare mir im Gegensatz zu Herrn Suter das „Prof. Dr.“-Bauchpinseln) muss man zuerst einmal anführen, dass er die wissenschaftlich höchst umstrittene Auffassung, Passivrauchen sei unschädlich, nicht erst seit seiner Pensionierung vertritt. Im Gegenteil. Sein Arbeitgeber war die BGN. Eine Berufsgenossenschaft ist in Deutschland per Gesetz dazu verpflichtet, Arbeitnehmern, die an einer Berufskrankheit leiden, u. a. eine (evtl. lebenslange) Rentenzahlung zu gewähren.

    Man kann sich nun leicht vorstellen, dass die BGN, in deren Bereich die Gastronomie fällt, alles tun musste, um die Anerkennung von z. B. Lungenkrebs und COPD (zwei häufigen Krankheiten, die als Folge der langjährigen Inhalation von Tabakrauch auftreten können) als Berufskrankheit abzuwenden. Denn sonst wäre sie im Schadensfall nämlich leistungspflichtig gewesen. Bei COPD u. U. im Einzelfall mehrere Jahrzehnte. Ein Fall von Lungenkrebs wäre da wesentlich billiger gekommen.

    2. Passivrauch ist in Deutschland von der MAK-Kommision (MAK=Maximale Arbeitsplatz-Konzentration), welche die Schadstoffklassifikation von berufsbedingten Noxen vornimmt, als eindeutig kanzerogen klassifiziert worden.

    3. Herrn Grieshaber kann ich persönlich eigentlich nur der Pseudowissenschaft bezichtigen. Auf seinem Blog grieshaber.wordpress.com kolportiert er nicht nur die Auffassung, dass Passivrauchen unschädlich sei, er vertritt zunehmend auch die abwegige Auffassung, dass auch aktives Rauchen kaum Auslöser der bekannt hohen Fallzahlen des Bronchialkarzinoms sein kann:

    https://grieshaber.wordpress.com/2014/06/26/stellen-sie-sich-vor/

    Da ich davon ausgehe, dass dieser Unsinn tatsächlich von Herrn Grieshaber verfasst wurde (ansonsten wäre er sicher auf dem Rechtsweg gegen den Missbrauch seines Namens vorgegangen), habe ich aufgezeigt, warum das Dargebotene Unsinn ist:

    https://peterrachow.wordpress.com/2014/06/28/romana-grieshabers-pseudowissenschaft-kaffeesatzlesen-mit-lungenkrebs/

    4. Warum ein Stoff, der in hoher Dosierung eindeutig Krebs erzeugt, unschädlich sein soll, wenn man seine Dosierung vermindert, kann Herr Grieshaber nicht darlegen. Und er versucht es auch nicht. Ich vermute, weil ihm die Kenntnisse auf dem Gebiet der Genetik fehlen.

    Krebs ist ein DNA-Defekt. Tabakrauch, bzw. bestimmte seiner Fraktionen, ist/sind mutagen. Er schädigt unter anderem Gene, die der Tumorsuppression dienen. Eine Verminderung der Dosierung des Schadstoffes senkt zwar die Mutationsrate, diese wird aber nicht Null. D. h. es besteht trotz neidrigerer Dosierung immer das Risiko einer Neubildung, also eines (im Falle der Lunge häufig bösartigen) Tumors.

    5. Passivrauch erzeugt nicht nur Lungenkrebs und COPD. Wesentlich häufiger sind „leichte“ Befindlichkeitsstörungen, wie Kopfschmerzen, Unwohlsein, Luftnot, Übelkeit. Warum man Arbeitnehmern in der Gastronomie dies zumutet, Arbeitnehmer außerhalb aber davor schützt, dafür gibt es keinen Rechtfertigungsgrund.

    6. Zur Ehrenrettung von Herrn Suter muss man sagen, dass er zwar Mitglied des miltanten „Netzwerk Rauchen“ ist und sich auch im dortigen Forum regelmäßig betätigt, dabei aber im Gegensatz zu vielen seiner Mitstreiter auf Anfeindungen wie Beleidigungen, Herabsetzungen oder Nazivergleiche verzichtet.

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  2. Wer immer Sie auch sind: Ihre Beiträge hier sagen mir, dass Sie ein ziemlich militanter Antiraucher sind. Das ist Ihr Recht. Sie dürfen Wissen über das Rauchen ausgewählt verwenden, wie Sie wollen. Und Sie dürfen auch glauben, dass es die Tabakindustrie ist, welche Kritikern des totalen Rauchverbots wie hier Grieshaber bezahlen.
    Allerdings besteht zwischen Ihrem offensichtlich sehr reinen Glauben in Sachen Tabak mitsamt „Passivrauchen“ und allen möglichen Studien dazu und der Kritik von Grieshaber, welche im Interview in der Tageswoche nachzulesen ist, ein fundamentaler Unterschied: Sie geben vor, „es“ ganz genau zu wissen, zweifelsfrei, ohne Einschränkung, ohne Nachfragen. Grieshaber beschränkt sich in einen Aussagen ausschliesslich auf das „Passivrauchen“ und stellt fest, dass die Studien, die er in diesem Zusammenhang untersucht hat, ungenau, wissenschaftlich nicht standardisiert oder methodisch unsauber hergestellt worden seien.

    In Ihrer Argumentation tun Sie so, als ob es für Lungenkrebs bloss diese eine Quelle geben würde, nämlich das Rauchen. Dem ist nun aber wirklich nicht so. Wenn Sie schrieben, Asbest sei in der Schweiz verboten, übersehen Sie, dass in ausserordentlich vielen Gebäuden, welche seit den Fünfziger- bis in de Neunzigerjahre in der Schweiz erstellt worden sind, Asbesthaltige Gipsplatten oder Eternitplatten eingebaut worden sind. Die Wirkung des Asbets ist nach wie vor vorhanden. Genau so wie die Wirkung zahlreicher Feinstaubpartikel, welche völlig ausserhalb der Glaubenskundgebungen der Lungenliga und anderer Gesundheitsorganisationen ihre sehr allgemeine Wirkung erzielen.

    Jedenfalls ist es vor allem Glaubenssache, ob „Passivrauchen“ auch nur im entferntesten an die wirklich nachweisbaren Risiken, welche Feinstaubpartikel darstellen (was dann den gesamten Autoverkehr betrifft, um nur ein Beispiel zu nennen), heranreichen kann.

    Es könnte auch sein (Sie sehen, ich verwende jetzt den Konjunktiv), dass die Verbotswelle in Sachen Tabakgenuss ein vielleicht bewusstes, vielleicht auch unbewusst inszeniertes Ablenkungsmanöver darstellt, um von Risiken abzulenken, deren Massivität nur mit geradezu revolutionären Anstrengungen in Richtung der herrschenden Wirtschaftsordnung angegangen werden könnte.

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  3. Offenbar ist es vielen Leuten entgangen, dass mit dieser Initiative nicht noch mehr reguliert werden soll, sondern dass viele kantonal unterschiedliche Regelungen durch eine einheitliche Regelung in der ganzen Schweiz ersetzt werden soll. Alle Arbeitnehmenden, auch im Service, sollen in der ganzen Schweiz den gleichen Schutz geniessen.
    Das ist nicht strenger, als was wir in Basel und in der Westschweiz bereits haben. Wir müssen also nicht mehr über die selbstverständlich längst erwiesene Schädlichkeit diskutieren, (Auch die bemühte Frage um die Einzelarbeitsplätze ist bereits gemäss Arbeitsgesetz geregelt, sofern es nicht das Servicepersonal betrifft.)

    Stimmen wir also für ein gleiches Gesetz in der ganzen Schweiz, gleicher Schutz für alle Serviceangestellte und gleich lange Spiesse für alle Wirte.

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  4. Sehr geehrter Herr Leschhorn-Strebel. Der «Marlboro-Mann» ist fehl am Platz. Es geht hier um «Passivrauch». Der «Marlboro-Mann» war Aktivraucher.

    Dass die TagesWoche nicht auf den «Arbeitgeber» – also die BGN – von Herrn Prof. Dr. med. Romano Grieshaber hinweist, ist verständlich. Die BGN hat mit Prof. Dr. med. Romano Grieshaber nichts mehr zu tun. Er ist nämlich pensioniert und hat sein Fachbuch erst im Ruhestand verfasst. Sie sind sehr schlecht informiert, verehrter Herr Leschhorn-Strebel.

    Sie schreiben, dass aufgrund einer von den Mitgliedstaaten verabschiedeten Konvention die WHO verpflichtet ist, sich gegen die Folgen des Tabakkonsums zu stellen. Ich vermute, dass Sie hier die FCTC (WHO Framework Convention on Tobacco Control) meinen. Ich darf Sie höflich darauf hinweisen, dass die Schweizerische Eidgenossenschaft, aber auch die USA diesen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag bis heute nicht ratifiziert haben. Verständlich, da ein Passus in diesem Rahmenabkommen unhaltbar ist: (Zitat) «Die Vertragsparteien erkennen an, dass wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, dass Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht.» Dieser «eindeutige Beweis» steht bis heute aus. Interessierten sei der Aufsatz von Prof. Dr.-Ing. habil. em. Günter Ropohl empfohlen, welcher in der Zeitschrift «Novo Argumente» publiziert wurde:

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo107_30
    (wem der ganze Artikel zu lang ist, der gehe doch direkt zur Rubrik «Rahmenvereinbarung zur Tabakbekämpfung».

    Weiterhin schreiben Sie,« dass Professor Grieshabers Thesen nicht überprüfbar sind, weil sie nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wurden, welche vor einer Publikation die Daten überprüfen muss.» Also von «muss» kann keine Rede sein. Auch ein sog. «Peer-Review» ist heute beim Thema Passivrauch für die Katz. Zu viele «Studien» wurden in den letzten Jahren in Fachzeitschriften (Lancet, BMJ etc.) publiziert und «Peer-Reviewed» welche zu grossen Lachnummern mutierten, so z.B. die Herzinfarktwunder von Helena, Pueblo, Piemont etc. etc.).

    Ich habe nichts gegen Rauchverbote, sofern sie verhältnismässig sind. Es ist mir bewusst, dass es Menschen gibt, welche den Geruch von Tabakrauch eklig finden und sich dadurch belästigt fühlen. Deswegen müssen aber die 30% der rauchenden Bevölkerung nicht wie Hunde vor die Türe gejagt werden. Man kann ja Raucher- und Nichtraucherzonen einrichten. Bei den SBB hat dies ja bis zum 11.12.2005 auch funktioniert. Ach ja – bevor ich es vergesse. Der ehemalige SBB-Chef, Benedikt Weibel, welcher damals (auf Weisung des VöV) die rauchenden Fahrgäste verbannen musste, hat nun als CEO bei der Westbahn in Österreich wieder Raucherabteile in seinen Zügen eingeführt. Warum wohl? Weil kein Bedarf vorhanden ist?

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  5. Sonntagmorgen 16.9.12. Sitze auf dem Balkon, bei super Wetter, mit der TaWo, beim frisch gebrauten (also keine Kapsel) Kaffee und einer guten Zigarette. Es ist beruhigend zu Lesen, wie sich die ach so fürsorgerischen Nichtraucher/innen um meine Gesundheit sorgen. Wer weis vielleicht darf ich morgen schon nicht mehr auf meinem Balkon rauchen, da dies ja den/die Nachbarn stören könnte! Es lebe die neu auferstandene Hexenjagd.

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  6. Es ist nett, wie in der Kampagne gegen den Schutz vor Passivrauchen, der Marlboro-Man wieder in männlicher Freiheit durch die Prärie gezogen wird. Ein in unserer urbanen Schweiz zwar ein ziemlich verquerer, aber offenbar ein wirkungsmächtiger Freiheitsbegriff.

    Beim Schutz vor dem Passivrauchen geht es aber nicht um Freiheit oder Unfreiheit. Wollten wir diese Debatte führen, müsste man sich ja darüber verständigen über wessen Freiheit wir sprechen. Klar ist: Niemand möchte einem Raucher oder einer Raucherin das Rauchen verbieten.

    Statt um Freiheit oder Unfreiheit geht es bei der Initiative um einen Vorschlag, um die öffentliche Gesundheit zu verbessern. Es geht um eine Regulierung wie wir es im Gesundheitsbereich verschiedentlich kennen – erinnert sei etwa an Hygienevorschriften im Gastgewerbe.

    Der Vorschlag beruht auf dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis, wie sie weltweit anerkannt sind. Es ist seit Jahren Politik der Tabakindustrie diese Erkenntnisse zu leugnen und einen riesigen Schwurbel um Tatsachen zu veranstalten.

    Die WHO ist demgegenüber – und das muss bei aller WHO-Kritik, die immmer wieder auch notwendig ist, gesagt sein – aufgrund einer von den Mitgliedstaaten verabschiedeten Konvention verpflichtet, sich gegen die Folgen des Tabakkonsums zu stellen. Grundlage dieser Konvention ist, dass das Recht auf Gesundheit über das Recht auf Profit der Tabakindustrie gestellt wird.

    Professors Grieshabers Thesen sind nicht überprüfbar, weil sie nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wurden, welche vor einer Publikation die Daten überprüfen muss. Mehr noch – und da muss ich auch die geschätzte TagesWoche kritisieren, dass sie darauf nicht hinweist – Grieshabers Geldgeberin, die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten hat ein massives monetäres Interesse, da sie auch gesetzliche Unfallversicherung der Angestellten im Gastgewerbe ist: Würde Passivrauchen nicht mehr als harmlos eingestuft, könnte sie für berufsbedingte Folgekosten verantwortlich gemacht werden. Das muss man einfach wissen, wenn man Herrn Grieshaber zuhört.

    Wenn es tatsächlich um Freiheit oder Unfreiheit ginge, würde ich ebenfalls mit Vehemenz gegen die Initiative sein. Doch für mich geht es nur um eine sinnvolle, gesundheitspolitische Regulierung, die niemandem die Freiheit zu rauchen lässt. Eine Massnahme, wie sie in verschiedenen Kantonen schon funktioniert und in den umliegenden Ländern bereits selbstverständlich ist. Doch offensichtlich lässt sich das Thema nicht mehr sachlich, faktenbasiert verhandeln. Lieber lassen wir offenbar den Marlboro-Man durch die Prärie rauchen.

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  7. Wer sich für die Causa Rylander interessiert, findet hier mehr Informationen:

    http://www.tobaccoscience.se/

    Eine der grössten Falschbehauptungen ist, dass Prof. Rylander vom Bundesericht in Lausanne verurteilt worden sein. Dies Mär wird durch fast alle Antitabakorganisationen verbreitet.

    Rylander wurde nicht vom Bundesgericht verurteilt, sondern er verlor einen Rekurs in einer Unterlassungsklage wegen übler Nachrede von Rielle und Diethelm, notorische Genfer Anti-Tabak-Aktivisten, die ihn öffentlich als einen Lügner bezeichneten. Das Gericht konnte wohl kaum seine wissenschaftlichen Arbeiten beurteilen.

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  8. Man kann sagen was man will: In keinem Bereich der Prävention wird so scharf geschossen wie beim Passivrauchen. Ich reden nicht vom Rauchen – sondern davon, dass Leute Emmissionen ausgesetzt sind, die sie schädigen könnten, hier eben dem Rauch, den andere Erzeugen. Wie siehts denn aus bei der allgemeinen Luftreinheit? Diesen Sommer was gehört vom Ozon? Oder den Grenzwerten von anderen Schadstoffen? Wieso wird auf Autos nicht aufgesprayt, dass Autoabgase töten? Handys Krebs erzeugen? Butter eindeutig für Herzinfarkte schuld seien? Eben.

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  9. Das die Tageswoche auf so primitive Art kurz vor der Abstimmung einen derartigen Artikel eines selbsternannten Gesundheitswissenschaftllers lanciert, finde ich primitiv. Es lässt nur eine Vermutung zu, nämlich dass hier die rauchende Gilde der Journalisten die Zeitung als Vehikel für den Wahlkampf missbraucht. Finde ich echt übel.
    Ich erinnere an der Fall des schwedischen Wissenschaftlers Prof. Rganar Rylander, der jahrelang im Schlepptau der Tabakindustrie verdrehte Studien an der Genfer Universität herausbrachte, auch über Passivrauchen. Er wurde schliesslich wegen wissenschaftlichem Betrug von der Universität gewiesen.
    Als Betriiebsarzt in der Chemie sehe ich wie Mitarbeitende mit grossem Aufwand vor gesundheitsgefährenden Expositionen geschützt werden. In der Gastronomie sind die Mitarbeitenden nur Menschen zweiter Klasse. Ihnen wird zugemutet, soviel täglich soviel Rauchpartikel zu inhalieren, wie wenn sie vier Zigaretten rauchen würden.
    Für mich selber ist ein weiterer ganz wesentlicher Punkt, weshalb im öffentliche Raum stark eingeschränkt gehört. Mich beelendet, dass nach wie vor Ende Schulzeit ca. ein Drittel der Jugendlichen in der Falle der Tabakabhängigkeit landen. Das wird hingenommen, wie von Gottes Hand. Das abhängig machen der Jugendlichen mit Tabak/Nikotin blüht überall da, wo es im Ausgang spannend ist und entsprechender Gruppendruck wirken kann. Wenn die Jugendlichen in Disko’s, Club’s, Lokalen die in sind nicht rauchen können, wird der Druck auch dazuzugehören abnehmen, eventuell erleben wird eine Jugend, wo es nicht als Gottesurteil angenommen wird, dass ein Drittel ein Leben lang Nikotin-abhängig bleiben.

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  10. und wie gestern bereits erwähnt viele, viele andere gesundheitliche Risiken, Gefahren ….
    Der Wunsch nach gegenseitiger Toleranz lässt mich nochmals schreiben ….

    @Mägge und @Christoph M. Suter
    Hexenjagd tönt gut (seit 20 Jahren pflege ich bei einschlägigen Diskussionen zu Verboten und Bevormundung allgemein einzuwerfen, dass es uns zurück ins Zeitalter der Landvögte katapultiert und dass immer mehr Gesslers grüssen lassen) aber gut tönt auch Deine Info lieber Christoph, dass Benedikt Weibel als CEO bei der Westbahn in Österreich wieder Raucherabteile in seinen Zügen eingeführt haben soll. Das lässt mich hoffen, dass ich wirklich auch in Bezug auf mein genüssliches Rauchen meinen Lebensabend werde geniessen dürfen …

    Nicht so versiert wie einige seit dem ausgezeichneten Interview von Martina Rutschmann mit Professor Grieshaber an dieser Stelle Polemisierende, möchte ich ein paar subjektive Gedanken zu den legitimen Bedürfnissen und Rechten der NichraucherInnen, zum Rauchen und zum Passivrauchen loswerden.

    Ich (1944) bin seit meiner Geburt Passivraucherin. Mein Vater war Kettenraucher, wie übrigens die meisten seiner bei uns verkehrenden Freunde. Ausser meinem mit 77 Jahren zugegeben an schnellem Lungenkrebs verstorbenen Vater starb aus diesem Kreis niemand an irgend einem Krebs, auch nicht an Herzinfarkt und alle wurden sehr, sehr alt. Die Frauen und die Männer.

    Schon früh verlor ich 2 mir liebe Menschen, beide hatten Krebs. Weder haben sie je geraucht noch waren sie Passivrauchen ausgesetzt, sie wurden keine 20 Jahre alt. Kleine und kleinste Kinder werden von Krebs befallen … obwohl in den meisten betroffenen Familien nie geraucht wurde.

    Andererseits haben meinen Mann und mich schon viele AltersgenossInnen und Jüngere verlassen, die nie geraucht, vernüftig Sport getrieben und relativ gesund gelebt haben. Die Todesursachen? Entweder Herzinfarkt oder dann eben Krebs. Natürlich sollte man nicht verallgemeinern. Dass Rauchen nicht gesundheitsfördernd ist, weiss auch ich. Aber bekömmlich auf vielen Gebieten …. tja, da kann ich voll dahinterstehn.

    Wir sind weltweit da wo wir jetzt sind und kommen offensichtlich nicht mehr um Abstimmungen, Initiativen und mehr herum, um den legitimen Bedürfnissen der NichtraucherInnen entgegen zu kommen.

    Warum gibt es nicht einfach Restaurants für NichtraucherInnen und solche für RaucherInnen? Es gibt ja auch ausschliesslich vegetarische und „FleischliebhaberInnen befriedigende“ Restaurants. Es gäbe genügend überzeugte WirtInnen auf der einen wie auf der andern Seite und auch das so gebeutelte Servicepersonal hätte die Wahl, wo es arbeiten möchte. Noch eine Anmerkung zum Service-Personal, nirgendwo gibt es so viele RaucherInnen wie eben in dieser Berufsgattung. Ich habe 16 Jahre in der Gastronomie gearbeitet.

    Abschliessend und egal wie die Abstimmung herauskommen mag, geben wir uns doch einfach ein wenig Mühe einander zu achten, zu respektieren, RaucherInnen und NichtraucherInnen, versuchen wir doch tolerant zu sein. Es wäre übertrieben zu behaupten, es fiele mir leicht über eine längere Zeit Rücksicht auf nichtrauchende Freunde, BerufskollegInnen etc. zu nehmen, aber ich tu es. Wenn dann aber unter freiem Himmel aus mindestens einem Meter Distanz jemand hysterisch mit den Händen fuchtelnd meinen Rauch „wegwedelt“ …. ja dann fühle ich mich grotesk behandelt, geschulmeistert, bevormundet und nicht respektiert ….

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