«UberPop gehört verboten – das sage ich als Uber-Fahrer»

Alles fährt Uber. Wenn es am Wochenende dunkel wird, sind freie Autos Mangelware – trotz grösser werdender Flotte. Zeit, eine Nacht lang mitzufahren.

Praktisch, günstig, geliebt: Mit der Uber-App mitten in der Nacht von der Peripherie ins Zentrum, um fünf Uhr aus der Stadt aufs Land.

(Bild: Nils Fisch)

Alles fährt Uber. Wenn es am Wochenende dunkel wird, sind freie Autos Mangelware – trotz grösser werdender Flotte. Zeit, eine Nacht lang mitzufahren.

«Bist du parat»?, fragt Georg*, und nimmt einen letzten Zug von seiner Zigarette.

Georg öffnet die hintere Türe seines Autos, ich quetsche mich auf den Extra-Sitzplatz ganz hinten im edlen Gefährt. Er nimmt hinter dem Steuerrad Platz.

Das Interieur des Wagens sieht sauber aus. Es riecht auch so. Einige wenige persönliche Sachen, Kindersitz und -spielzeug sind im Kofferraum verstaut. Georg startet den Motor.

Unterwegs mit Uber

Es geht los. Eine Nacht lang unterwegs mit dem Fahrdienst Uber. Der junge Mann fährt für UberPop, die mit Abstand beliebteste, erfolgreichste und verbreitetste aller Uber-Dienstleistungen in Basel (siehe Box).

Wir kurven langsam durch die Strässchen des Wohnquartiers in einer Randzone der Stadt. Jetzt, am Samstag um 23.30 Uhr, sind hier schon viele Lichter aus. Bald biegen wir in eine der Basler Ringstrassen ein, nähern uns der Stadtmitte, plaudern. Über Belangloses und auch Privates. Und über Uber.



UberPop-Fahrer erzählen, dass die App keine Grenzen kenne: Theoretisch könnte man 24 Stunden am Stück mit Uber fahren.

Eine Nacht lang unterwegs mit Uber. (Bild: Nils Fisch)

«Ich mache das nicht vollberuflich. Das würde gar nicht gehen, dafür ist es auch nicht gedacht», sagt Georg. Warum macht er es dann? «Ich fahre gerne Auto. Das ist fast schon Erholung für mich», antwortet er. «Um diese Zeit sind die Strassen ja fast leer.» Und das Geld? «Ja, Uber erlaubt mir, ein kleines bisschen dazuzuverdienen. Für die Familie. Morgen Sonntag, Gartenbad. Alles inklusive.»

Wir fahren durch die Nacht. Das Handy leuchtet hell auf, Georg hält es mir vor die Augen, so weit sein Arm nach hinten reicht, er hat die Uber-Partner-App geöffnet. «Musst schauen, das wird jetzt schnell…»

Das Gerät piepst laut. Die App zeigt einen Fahrgast an. Er oder sie ist etwas mehr als sieben Kilometer weit entfernt, in Birsfelden. Georg hat ein paar Sekunden Zeit, um den Fahrgast zu akzeptieren. Er tut es. Jetzt erfährt er den Vornamen seines Fahrgastes und die exakten Koordinaten.

Der Duft der Jugend

Wohin es gehen soll, das weiss er noch nicht. Das teilt ihm die App erst mit, wenn er den Uber-Besteller abholt.

«Ich könnte den Kunden auch kontaktieren. Auch per Telefon. Das geht über eine anonyme Nummer.» Muss er das oft tun? «Nein, selten nötig.»

Georg konzentriert sich auf die Strasse, neonbeleuchtete Graffiti rauschen vorbei. Er zuckt mit den Schultern, sagt: «Uber hat da viel dazugelernt mit den Jahren. So können Fahrer später nicht so einfach ihre Fahrgäste kontaktieren, wenn ihnen jemand gefällt.» Ist das häufig vorgekommen? Wieder zuckt Georg mit den Schultern. «Es gibt solche und solche.»

«Ich wohne in der Stadt, ich könnte zwar genauso gut zu Fuss gehen, aber wenn die Kollegen hier ein Uber spendieren, dann sage ich natürlich nicht nein. Gemütlich!»

Bald sind wir in Birsfelden. Drei 20-Jährige steigen ein, eine Frau, zwei Männer, plaudernd, setzen an zu sagen, wohin es gehen soll – «ich weiss schon: Hafen, Kleinbasel», sagt Georg, der bereits losgefahren ist –, alle lachen, Uber zeigt ihm sein neues Ziel schneller an, als es die Fahrgäste sagen können.

Alle reden durcheinander, lautes Gelächter. Es riecht nach Red Bull, Bier und Zigaretten. So umhüllt vom Duft der Jugend fahren wir ins Kleinbasel.

«Ich habe Uber einfach gern. Die App ist mega praktisch. Taxi bin ich eigentlich fast nie gefahren. Aber Uber fühlt sich auch total viel unkomplizierter an. Und es kostet weniger.»

Tanzen und tanken

Kaum sind die Fahrgäste ausgestiegen, piepst die App wieder. Diesmal ist es jemand ganz in der Nähe – weniger als zwei Kilometer entfernt. Ein Druck mit dem Daumen, ein Druck aufs Gaspedal, wenige Minuten später sitzt eine junge Frau neben Georg.



Kaum steigt ein Fahrgast aus, piepst die App schon wieder. Der nächste Kunde wartet schon.

Kaum steigt ein Fahrgast aus, piepst die App schon wieder. Die nächste Kundin wartet schon. (Bild: Nils Fisch)

Sie begrüsst Georg fröhlich, spricht über dies und das. Dann summt sie vor sich hin. Sie freue sich auf die nächste Party am anderen Ende der Stadt. Da, wo sie bisher war, sei es zwar nett gewesen, aber niemand habe sich bewegen wollen. Und am Ort davor auch nicht so richtig. Und sie wolle doch tanzen. Die ganze Nacht lang.

«Ah, dich kenne ich! Hi! Gehts gut? Uber ist cool, Party im Auto, voll locker. Aber mein main point ist der Preis, ja? Wenn ich eine Flasche Gin für 15 Euro und eine für 20 Euro habe, bei gleicher Qualität, dann kaufe ich die für 15 Euro. Ist doch klar!»

Beim Club am anderen Ende der Stadt steigt die junge Frau aus, wir fahren weiter, wieder mehr Richtung Zentrum. Eine dunkle Limousine überholt uns. «Ein Uber», sagt Georg. Kennt man sich? «Nicht im engeren Sinne, nicht alle, aber man fährt sich natürlich oft über den Weg.» Georg schätzt, dass mittlerweile an Wochenenden in Basel über hundert Fahrer im Einsatz sind.

Die Uber-App piepst. Es ist keine Minute vergangen. Georg lehnt den Fahrgast ab – «um die Zeit sind noch genug andere Fahrer unterwegs». Jetzt lieber tanken. Es ist 0.30 Uhr.

Uber straft schnell: Wegen der Ablehnung wird Georg vom System ausgesperrt – die App lässt ihn 12 Minuten lang keine Fahrgäste mehr annehmen. Obwohl es Bedarf an Fahrern gibt, und obwohl es an seiner Wertung als Fahrer nichts auszusetzen gibt.

«Uber will, dass ich möglichst jeden angezeigten Fahrgast nehme», meint Georg und folgt den Schildern Richtung Autobahn. «Und eine Pause soll ich wohl auch nie einlegen», fügt er an.

Wir beschleunigen auf 80 Kilometer pro Stunde, dann auf 100. «Wenn ich einen oder zwei Kunden wegklicke, dann kann es sein, dass ich bestraft werde und mal eine Runde weg vom Fenster bin.» Georg schüttelt den Kopf: «Einiges an Uber nervt uns Fahrer schon. Das ist noch harmlos.»

Zehn Minuten später sind wir an der Tankstelle. Beine vertreten. Benzin. Zigarette. Kaffee. WC. «Jetzt oder nie», mahnt Georg. Nachher wird gefahren, nicht gehalten.

Uber-Fahrer unter sich

An der Tankstelle trifft Georg auf einen weiteren Uber-Fahrer. Stefan* heisst er. Man teilt Kaffee, Zigaretten, Coca-Cola, Klatsch und Tratsch. Stefan fährt für UberX und nicht, wie Georg, für UberPop.

Macht das denn einen grossen Unterschied? Die Männer schauen, als hätte sie jemand gefragt, ob man nicht auch Wasser in den Tank füllen könnte, weil das doch billiger sei.

«Als UberX-Fahrer habe ich eine Personentransportbewilligung, einen Fahrtenschreiber im Kofferraum, eine entsprechende Versicherung sowie eine spezielle Zulassung», erklärt Stefan. Das sei eine grosse Investition, es stecke viel Zeit und Geld darin. Er sei Fahrer – das sei sein Leben. «Ich halte mich strikt an das Gesetz. Etwas anderes käme für mich gar nicht infrage.»

Stefan öffnet den Kofferraum seines Autos, zeigt seinen Fahrtenschreiber. «Das müssen professionelle Fahrer haben. Sonst gibts ja auch keine Versicherung für Personentransporte. Und UberPop-Fahrer haben das nicht.»

Uber-Fahrer gegen UberPop

Autos brausen an der mittlerweile fast verlassenen Tankstelle hinter dem Stadtrand vorbei. Der Shop schliesst, es ist kurz nach ein Uhr. Die Fahrer reden weiter.

Die Nachfrage nach UberX-Fahrten sei vergleichsweise gering – es kostet etwas mehr als UberPop. «Aber nicht viel», sagt Georg, der UberPop-Fahrer.

«Es gibt immer mehr Kunden, die die Diskussion in den Medien mitkriegen», sagt Stefan von UberX: «Sie fragen, ob es denn stimme, dass UberPop nicht legal sei. Ich antworte dann: Wenn man es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, und solche Gäste habe ich, dann nimmt man ein X.»

Laut Stefan fühlen sich informierte Fahrgäste besser, wenn sie wissen, dass alles rechtens ist: «Es kostet den Kunden ein kleines bisschen mehr, dafür läuft alles genau so, wie es sollte.»

«Ich fahre immer Uber, vor allem nach dem Ausgang. Uber ist super. Und supergünstig. Nur hat es in Basel manchmal zu wenige unterwegs!»

Was läuft denn bei Uber nicht, wie es sollte? Stefan lacht. «Wo anfangen?» Beide lachen. «Es gibt in Basel einen UberPop-Fahrer», sagt Georg – «ah, der Kollege», unterbricht Stefan –, «einen UberPop-Fahrer, der fährt bis zu 16 Stunden am Stück.» Stefan fügt an: «Als professioneller Fahrer mit Fahrtenschreiber kann ich nicht mehr als 10 Stunden fahren, dann ist Schluss.» Sein Blick wird ernst: «Dem sollte ein Riegel geschoben werden.»

Lässt die Uber-App tatsächlich 16-Stunden-Schichten zu? «Problemlos.» Beide nicken. «Die App versucht sogar, einen möglichst lange hinter dem Steuer zu halten», sagt Georg. «Wenn man offline gehen will, erscheinen jeweils Aufforderungen, man solle noch ein paar weitere Fahrten machen, um 150 Franken zu erreichen, solche Sachen», fügt er an.

«Uber ist einfach easy, Mann. Einfach kein Stress. Einfach gemütlich, weisch?»

Georg nimmt einen Schluck Cola, gestikuliert, ringt um Worte. Er, der gerne Auto fährt – auch gerne für Uber Auto fährt, er hat das während der Fahrt mehrmals betont –, er, der sich mit UberPop etwas Geld zu seinem Job hinzuverdient für sich und seine Familie, sagt dann: «Weisst du, Eigenverantwortung ist ja gut und recht, aber irgendwo braucht es auch Kontrolle.»

Er zündet sich eine neue Zigarette an und sagt: «So, wie es jetzt ist, kannst du mit der Uber-App 24 Stunden lang fahren. Du kannst Geld verdienen – nicht viel Geld, aber Geld verdienen –, obwohl du das gar nicht solltest als Nicht-Berufsfahrer.» Stefan wirft ein: «Die meisten UberPop-Fahrer bezahlen sicher keine Steuern.»

«Ohne dass du es willst, verstösst du gegen alle möglichen Regeln. Und Uber tut währenddessen so, als hätten sie mit all dem nichts zu tun», sagt Georg, holt tief Luft: «UberPop gehört verboten. Und das sage ich als UberPop-Fahrer.» Er drückt die Zigarette aus.

Ausfahrt

Die Lösung, darin sind sich beide Männer einig, wäre ganz einfach: UberPop verbieten, nur noch UberX zulassen. «Dann ist alles legal», sagt Georg. Und sicherer und besser kontrollierbar.

«Ich nehme jedes Wochenende ein Taxi, sicher zweimal. Seit es Uber gibt, nehme ich nur noch Uber. Es ist einfacher und günstiger.»

Kann ein professioneller UberX-Fahrer von seiner Arbeit leben? Der Dienst ist nur unwesentlich teurer als UberPop, braucht aber ausgebildete Profis. «Ich könnte mir das Leben selbst dann nicht leisten, wenn ich 24 Stunden fahren würde, 30 Tage im Monat. Das ist das Hauptproblem», sagt Stefan grinsend.



Basel, Heuwaage: Eine viel befahrene Strecke, auch nach dem Eindunkeln.

Rund um die Uhr befahren – auch von Uber: Das Heuwaage-Viadukt. (Bild: Dirk Wetzel)

Ohne seine anderen Jobs würde er finanziell nicht über die Runden kommen. Er geht davon aus, dass die UberX-Preise bei einem allfälligen UberPop-Verbot steigen würden. Wenn sich dann noch die Taxi-Betriebe von ihrem «veralteten System» mit den «veralteten Gesetzen» lösen würden, gäbe es für niemanden mehr ein Problem. Davon ist er überzeugt.

Verabschiedung. Man wünscht sich gute Fahrt.

Es ist nach 1.30 Uhr, wir fahren quer durch die Stadt und die Region. Einmal mit einem schweigsamen Pärchen bis ins hinterste Baselbiet. Eine Strecke, die sich finanziell lohnt – auch wenn Uber nur die Kilometer und die Zeit ausweist, die ein Fahrer während des Personentransports braucht. Rückfahrten zählen nach Uber-Logik nicht zur Arbeit – obwohl sie Zeit und Sprit kosten.

Die Fahrten variieren von ereignislos bis lustig, im Auto ist es mal mucksmäuschenstill, mal grölend laut. Einen «Problemfall» haben wir nie an Bord. Gewalt habe er noch nie erlebt, aber Ärger mit Besoffenen könne es schon mal geben, erzählt Georg.

Georg akzeptiert auch nach fünf Uhr morgens noch jeden Pieps, um junge Menschen herumzufahren. Kein Einziger der Fahrgäste war älter als 40 Jahre alt. Um diese Zeit geht es meistens vom Zentrum an die Peripherie. Der Ausgang klingt aus.

«Uber ist entspannter, persönlicher und cooler als Taxifahren. Viel besser. Und Uber ist viel billiger!»

Mit den Clubs leeren sich auch die Strassen, nun sind deutlich weniger Uber-Fahrer unterwegs. Die Nachfrage sinkt aber trotz vorgerückter Stunde nicht.

Auf der Tracking-App, die auf meinem Handy läuft, haben wir eine rund 130 Kilometer ** lange Spur gezeichnet – vom Rand der Stadt zum Zentrum und wieder an die Peripherie, den Ringstrassen entlang, über die Brücken, ganz nach draussen in verschiedene Richtungen. Und immer wieder ins Zentrum zurück.

Unsere Uber-Fahrt, ein dicht gesponnenes Netz in rot leuchtenden Pixeln über der Region Basel.

Heimfahrt

Es ist genug. Georg meldet sich ab. Prompt kommt die Schlussabrechnung **. Es ist ein bescheidener dreistelliger Betrag. Aber doch mehr, als Georg ursprünglich erwartet hatte: Aufgrund der hohen Nachfrage hat Uber den Fahrtpreis in der Nacht auf Faktor 1,2 geschaltet. Er rechnet mir vor, dass er, auch abzüglich aller Abzüge und Spesen, mit dem bescheidenen erwirtschafteten Betrag einen Gewinn erzielen würde. Jedenfalls dann, wenn er regelmässig so lange wie in dieser Nacht unterwegs wäre.

«Das ist dann gewerblicher Personentransport. Und das ist UberPop offiziell nicht. Aber auch das ist denen egal: Falls ein Fahrer Probleme bekommt, ist das ja nicht das Problem von Uber. Die schieben alle Verantwortung ab. Schon im Vertrag. Keine Chance», sagt Georg.

«Wenn jetzt alle Fahrer 1,2-mal so viel verdienen wie sonst», ereifert sich Georg, «ist das ja wirklich nicht gescheit.»

Ob es wohl viele andere UberPop-Fahrer gibt, die wie Georg argumentieren würden? Mit dem Gewinn wird er in wenigen Stunden ins Gartenbad gehen. Badetücher im Schatten. Glaces und Pommes frites. Alles inklusive.

Wir verabschieden uns – Georg fährt nach Hause.

>> Lesen Sie auch unsere Recherche zum Thema: «Uber dem Gesetz? Warum es für Uber-Fahrer in Basel ungemütlich wird»

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* Namen geändert

** Die TagesWoche verzichtet auf die Publikation exakter Zahlen, um die Identität der Fahrer zu schützen.

UberWas?

UberPop ist das bekannteste und beliebteste Angebot des Fahrdienstes: Jede und jeder mit Auto (viertürig, nicht älter als 10 Jahre), Führerschein (mindestens 3 Jahre) und weisser Weste kann in seiner Freizeit zum Hobby-Taxi-Fahrer werden. UberPop-Fahrten sind nicht zuletzt deswegen beliebt, weil sie konkurrenzlos billig sind. In den Worten von Uber ist UberPop «ein Mitfahrdienst unter Privatpersonen. Menschen nehmen einander gegen ein kleines Entgelt mit, um die Fixkosten für ihr bereits vorhandenes Auto zu reduzieren, oder einfach, um nette Gespräche zu führen.» Der grösste Teil der Basler Uber-Fahrer fällt in diese Kategorie.

UberX bezeichnet ein Angebot, bei dem die Fahrgäste von professionellen Fahrern transportiert werden, die den Fähigkeitsausweis für den Personentransport besitzen – und deren Auto mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet ist. Es kostet etwas mehr als UberPop, die Fahrerdichte ist kleiner.

UberBlack ist quasi Ubers High-End-Angebot. Wer dieses nützt, wird von einem Profi-Fahrer in einer stilvollen Luxus-Karosse chauffiert. Zu entsprechend höheren Preisen. «Eine gute Wahl für ein Geschäftstreffen oder ein Date», findet Uber. Das kommt beispielsweise in Zürich gut an – in Basel gibt es derzeit nur UberPop und UberX.




(Bild: Nils Fisch)

Konversation

  1. Vielleicht sollte man sich auch mal überlegen warum Uber überhaupt so zahlreich benutzt wird?!?

    Wenn man sich als junge Frau nachts von einem Taxifahrer anhören muss, dass andere Gäste lukrativer gewesen wären weil man nur eine kurze Strecke fahren möchte! An der Zentrale (wenn man mal jemanden ans Telefon bekommt) wird man angeblafft von wegen es sei jetzt nacht und man solle halt eine Stunde warten und sonst halt laufen! Beim ersten Anruf an der Zentrale wurde einem aber gesagt, dass in 15min ein Taxi kommen würde! Und die Apps der Taxiunternehmen sind so dermassen schlecht programmiert, dass man da ewig auf ein Taxi wartet!

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  2. Ist ja so niedlich und schick, …
    selber lebt Mann und Frau Party,
    verdient weit überdurchschnittlich,
    ist bestens sozial versichert,
    nutz aber hier einen poppigen „Dienst“,
    quasi halb gratis,
    weil ja eben andere zahlen,
    für all das, was man selber nie im Traum aufzugeben bereit wäre!

    Sicher, die Fahrer fahren freiwillig,
    niemand wird für sowas gezwungen (…)
    Eine Mitfahr-Gelegenheits-App, so zum täglichen Berufs-Pendeln, wäre ökologisch und ökonomisch sicher eine tolle Sache. Fahren muss der Fahrer sowieso und die Kosten würden geteilt … toll.

    Uber-Pop ist eigentlich dasselbe, Fahrer und Mitfahrer teilen sich die Kosten, während irgendwo zusätzlich rumgefahren wird. Leider oder glücklicherweise können die Fahrer nicht rechnen, ist ja bei einem Hobby nicht nötig.

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  3. Man sollte immer auch offen für Neues sein. Hier in China fahren mehrere solcher Dienste neben den regulären Taxis und alle können überleben. Der Service für den Fahrgast hat sich verbessert. Eine Bäckerei muss heute auch Sandwiches, Salate und Coffee ToGo verkaufen, nur mit Gipfeli und Sonntagszopf überlebt man nicht.

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  4. Die könnten sich auch der Einsatzzentrale der Sanität anschliessen und die ganzen Taxifahrten übernehmen, welche regelmässig im Spital enden, weil die Sanität aus welchen Gründen auch immer, betrunkene Personen grundsätzlich nicht mehr nach Hause fährt / fahren darf. Früher hatten sie da mehr Freiheit und duften auch mal nett sein. Wenn das ginge, würde ich mir sofort einen Lieferwagen kaufen und pro Promillefahrt die 280.- CHF einkassieren. Den kann man einfach ausspritzen und es ist egal, wenn einer in die Karre kotzt.

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  5. Bei Über ist alles ein bisschen anders.
    Das interessiert niemanden ob sie gesund sind oder nicht.
    Über macht Kasse ohne den Finger zu rühren und die Passagiere haben eine Schnäppchen Fahrt.

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  6. Als Berufsfahrer muss ich auch alle 5 Jahre zum Doktor. Dies dient der Sicherheit, oder willst du zu jemandem ins Auto steigen, der mit nem Herzfehler oder Kreislaufproblem hat ?

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  7. Wahrscheinlich wären Sie auch nicht der erste Arzt der unter Drogen operiert.
    Da habt ihr Mediziner halt schon einen Vorteil.
    Egal was ihr bei einer Operation macht, es kommt praktisch nie ans Tageslicht. In den meisten Fällen geht es ja gut, aber wem dem mal nicht so ist, gelingt es praktisch nie einem Arzt eine Schuld nachzuweisen und ihn zur Verantwortung zu ziehen.
    Ein Taxifahrer kommt da nicht so leicht davon.

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