Bund finanziert erste Etappe Gateway Basel Nord mit

Weichenstellung für den Gütertransport: Der Bund will das geplante Containerterminal auf dem ehemaligen Rangierbahnhof Basel Badischer Bahnhof unterstützen.

Zwischen Autobahn und der Nord-Süd-Hauptachse des Schienenverkehrs soll der neue Containerterminal entstehen.

Es ist ein Grossprojekt für die Zukunft. Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Basel Badischer Bahnhof will Gateway Basel Nord (GBN) ein grosses Containerterminal errichten.

Zwar ist das Verfahren für die Baubewilligung aufgrund verschiedener Einsprachen noch nicht abgeschlossen. Weil das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Anlage als «Einrichtung von nationaler verkehrspolitischer Bedeutung» einstuft, hat es bereits jetzt beschlossen, fast zwei Drittel der Kosten für die erste Bauetappe zu zahlen, nämlich 83 Millionen von total 130 Millionen Franken.

In einem ersten Schritt soll ein Container-Umschlagplatz zwischen Strasse und Schiene für 240’000 TEU (Normcontainer von rund 6 Meter Länge) entstehen. Das BAV knüpft seine Beteiligung gemäss Medienmitteilung an verschiedene Bedingungen. So soll die Hälfte der verladenen Güter auf der Schiene transportiert werden. Zudem soll die gesamte Logistikbranche die Anlage zu den gleichen Bedingungen nutzen können wie die an GBN beteiligten Unternehmen Contargo, Hupac und SBB Cargo.

In einer zweiten Etappe soll die Anlage ausgebaut und an das geplante dritte Hafenbecken angeschlossen werden. Das BAV hat die grundsätzliche Förderwürdigkeit dieser zweiten Bauetappe in einer separaten Verfügung anerkannt.

Konversation

  1. Halt, stop. Da war doch jetzt wegen schützenswerter Heuschrecken 15 Jahre lang keine Zwischennutzung möglich. Ob denen dieser Terminal bekommt.. Oder wurden wir da etwa an der Nase herumgeführt?

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