Conradin Cramer will zurück an die Uni

Der Job als Erziehungsdirektor scheint ihn nicht auszulasten: Jetzt strebt Conradin Cramer ein Nebenamt als Privatdozent an. 

Herr Cramer, bitte an die Tafel: Der Bildungsdirektor muss sich in einem Probevortrag als Privatdozent bewähren. (Bild: Illustration: Hans-Jörg Walter)

Am 9. November wird es ernst für Erziehungsdirektor Conradin Cramer. Wie das «Regionaljournal Basel» berichtet, muss er dann eine letzte Hürde nehmen, um Privatdozent zu werden. Kommt sein Probevortrag gut an, darf Cramer wöchentlich eine zweistündige Vorlesung an der Juristischen Fakultät halten.

Dass er Erziehungsdirektor und Mitglied des Universitätsrates ist, bringe ihm keinen Vorteil bei der Habilitation, betont Cramer. Daniela Thurnherr, die Dekanin der Juristischen Fakultät, bestätigt dies. Die Fakultät erachte sich als unbefangen, die Habilitations-Leistungen des Erziehungsdirektors zu bewerten.

Cramer muss sich sogar einem besonders strengen Verfahren unterziehen. Dafür soll ein dritter, externer Gutachter sorgen. Auf Grund der besonderen Umstände sei dies gerechtfertigt, sagt Thurnherr.

SRF-«Regionaljournal Basel»: Regierungsrat Cramer will Privatdozent an der Uni Basel werden

Konversation

  1. Dass Herr Brutschin einen ähnlichen Nebenjob hat, verschweigt die linke Tageswoche. Man will ja nicht einen eigenen Regierungsrat mit reinziehen. Macht es der Bürgerliche, dann wird aufgeheult. Macht ein Linker das Ähnliche, ist es der linken Tagewoche keine Zeile wert!

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  2. Schon Dr. Christoph Eymann war in seinem Job als Erziehungsdirektor nicht ausgelastet. Statt seinen Mitarbeitern aus der SP auf die Finger zu schauen, politisierte dieser zusätzlich im Nationalrat. Jetzt führt ein neuer Liberaler, den Kurs von Eymann weiter. Offensichtlich muss man sich als Erziehungsdirektor nicht mit den wirklichen Problemen der Lehrpersonen befassen, sondern diese mit Maulkörben daran hindern mit Journalisten über Missstände zu sprechen. Wollen wir tatsächlich diese Art von „liberaler“ Politik?

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    1. Herr Brutachin unterrichtet auch. Aber da ist es wohl in Ordnung, da er ja ein Linker ist. Heuchlerei nennt man das!

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