Gedanken-Wellness für Eingeweihte mit Ganser und Co.

Mit einem Basler Vortragsmarathon sollte der «Krieg gegen den Terror» erklärt werden. Das befördert vielleicht nicht gerade den Weltfrieden, aber doch zumindest den Umsatz am Büchertisch.   

Zwei Superstars der Truther-Szene: Daniele Ganser (links) und Ken Jebsen (rechts) traten mit Elias Davidsson und Thomas Meyer vor den Basler Antroposophen auf.

An Konzerten spielt die beste Band normalerweise zuletzt, so können sich im Vorprogramm unbekanntere Musiker im Glanze des Hauptacts sonnen. Diese vielfach erprobte Dramaturgie wurde an der Tagung «Terror, Lüge, Wahrheit» auf den Kopf gestellt. Im Kulturraum Scala Basel sprach am Samstag der Star  gleich als Erster.

Daniele Ganser eröffnete einen knapp dreistündigen Vortragsmarathon vor vollem Saal, und es war klar, dass die meisten Zuschauer wegen ihm gekommen waren. Und gekommen waren viele.

An der Kasse standen die Menschen geduldig Schlange, trotz unübersehbaren «Ausverkauft»-Schildern. Die Tickets kosteten 60 Franken und waren bereits seit Wochen vergriffen. So mussten die Türsteher unablässig Leute abwimmeln, denen dann die Enttäuschung gross ins Gesicht geschrieben stand. Die Nachricht, dass nur noch eingelassen werde, wer mehr als 600 Kilometer angereist sei, spendete da wenig Trost.

Alle drei Referenten hinterfragen die offizielle Geschichtsschreibung zu den Terroranschlägen von 9/11.

Zur Tagung eingeladen hatten die Anthroposophische Gesellschaft Paracelsus-Zweig Basel sowie der ebenfalls anthroposophische Perseus-Verlag. Auch das «Scala Basel», ein ehemaliges Kino in der Freien Strasse, wird von Anhängern Rudolf Steiners betrieben. Vor diesem Hintergrund hatte die Auswahl der Referenten im Vorfeld für Diskussionen gesorgt. Ein Artikel in der «bz Basel» sprach von «Verschwörungsmystikern», welche die Steiner-Bewegung «kapern» würden.

Neben Historiker Ganser traten auch der israelisch-isländische Komponist und Publizist Elias Davidsson sowie der Gründer des Perseus-Verlags, Thomas Meyer auf. Alle drei hinterfragen die offizielle Geschichtsschreibung zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York.

Bevor Ganser mit seinem Vortrag zum Thema «Können wir den Medien vertrauen?» loslegen konnte, sprach Meyer als Mitveranstalter einige Worte zur Begrüssung. Er nahm Bezug auf die kritische Berichterstattung im Vorfeld der Tagung und verwies das Publikum darauf, dass er im Foyer alle Artikel in Plakatgrösse aufgehängt habe. Dort könne man sich ein Bild davon machen, mit welchen Widerständen eine Veranstaltung wie diese heutzutage rechnen müsse. «Ich gratulieren Ihnen allen dazu, dass Sie trotzdem den Mut aufgebracht haben, heute hierher zu kommen.»

Auftritt Ganser

Anders als der Veranstalter hält sich Ganser an die erprobte Dramaturgie – er sucht die Eskalation. In lockerem Plauderton beginnt er, Fälle von medialer Bildmanipulation aufzuzählen, mit zunehmender Tragweite. «Paris Match» hat bei Nicolas Sarkozy ein Speckröllchen wegretuschiert (Gelächter). Die ARD hat Aufnahmen eines Bombenangriffs in Afghanistan als solche aus Syrien deklariert (kollektives Kopfschütteln). Der «Blick» hat nach dem Attentat in Luxor eine Wasserpfütze rot eingefärbt (verächtliches Schnauben).

Die Botschaft:

«Wenn ihr solche Berichte konsumiert, wenn ihr tendenziöse Schlagzeilen lest, dann gelangen diese Informationen in eure Gedanken. Ihr denkt, was euch die Journalisten vorsetzen. Doch euch muss eines bewusst sein: Ihr seid nicht eure Gedanken und Gefühle, ihr könnt das steuern, hinterfragen, darüber stehen.»

Seinen Superhit spielt Ganser erst zum Schluss. Er weiss, wie man das Publikum bei der Stange hält. Bei den Ereignissen vom 11. September 2001 hätten die Medien komplett versagt, ist Ganser überzeugt. «Die vielen offenen Fragen wurden nie thematisiert, die offiziellen Erklärungen nie hinterfragt.» 9/11 stellt für Ganser den grossen medialen Sündenfall dar. Danach war es um die Glaubwürdigkeit der grossen Medienhäuser geschehen.

Ganser selbst traut den Medien nur noch in zwei Bereichen: «Sport und Wetter». Und er gibt dem Publikum ein Werkzeug mit, den «Medien-Navigator» der anonymen Website «Swiss Propaganda Research». Damit werden Medien in nato-konform und nato-kritisch, konservativ und egalitär eingeteilt. Die «bz Basel» sei gemäss diesem Navigator übrigens nato-konform, es sei also nicht erstaunlich, dass ausgerechnet dort ein kritischer Artikel über die Tagung erschienen sei.

Mit diesem Aufruf zum kollektiven Misstrauen beendet Ganser seinen Vortrag unter tosendem Applaus. Damit legt er die Grundlage für die beiden weiteren Referenten. Die Zuschauer sind geistig eingespurt und haben Fahrt aufgenommen.

Frei von Quellenangaben

Was Davidsson und Meyer an rhetorischem Geschick und Charisma fehlt, machen sie mit steilen Thesen wett. Beide machen sich erst gar nicht die Mühe, ihre zynischen bis wirren Botschaften vernünftig einzubetten.

Davidsson erzählt, frei von Quellenangaben, wie westliche Geheimdienste mittellose und deshalb manipulierbare Muslime zu Terroristen heranzüchten und so «das fiktive Feindbild des islamistischen Terrors» nähren würden. Wie Ganser auch beschäftigt er sich vor allem mit 9/11, doch Davidsson stellt auch neuere Attentate infrage. So bezeichnet er etwa den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin 2016 als Inszenierung und bezweifelt, ob es dabei überhaupt Opfer gegeben habe.

Deutschland sei von den Amerikanern nach dem Zweiten Weltkrieg in eine Schuldrolle gedrängt worden.

Gänzlich wirr wird es dann bei Meyer. Der anthroposophische Verleger und Publizist hätte eigentlich einen Heimbonus, doch sein Referat stösst auf wenig Anklang. An ihm würde es liegen, den Brückenschlag von Ganser zu den Lehren Rudolf Steiners zu leisten. Allein, es fehlt die Kohärenz.

Sein Vortrag mäandert zwischen 9/11 und Pearl Harbor, plötzlich geht es um den Bolschewismus, dann um den Ersten Weltkrieg und schliesslich kommt Meyer auch noch auf den «deutschen Schuldkult» zu sprechen: Deutschland sei von den Amerikanern nach dem Zweiten Weltkrieg in eine Schuldrolle gedrängt worden. Es sind Aussagen, wie man sie auch von AfD-Rechtsauslegern wie Björn Höcke kennt.

Dies alles diene irgendwelchen okkulten «Logen» dazu, Europa kleinzuhalten und eine Super-Weltregierung aufzubauen. Schliesslich plädiert Meyer dafür, eine «Kategorie des Dämonischen» in die Geschichtswissenschaften einzuführen. Zur Erklärung von Hitler und so.

Geplauder über gleichgeschaltete Medien

Als das Licht angeht und sich die Zuschauer nach knapp drei Stunden endlich wieder regen können, ist die Freude über eine Pause dann auch spürbar. Kurzkritik aus dem Zuschauerraum:

«Na ja, das war jetzt rhetorisch nicht besonders.»

«Ist aber auch hart, nach Daniele.»

«Stimmt. Daniele war wieder mal super.»

Im zweiten Teil der Tagung dürfen die Referenten dann an einem Podium über ihr Lieblingsthema reden: sich selbst. Unter der Leitung von Ken Jebsen diskutiert die Runde darüber, wie es sich so lebt, wenn man unbequeme Wahrheiten ausspricht – also das, was sie für Wahrheiten halten.

Jebsen ist Betreiber des Online-Mediums «KenFM» und neben Ganser der zweite anwesende Superstar. Seine Videos, oft stundenlange Gespräche mit Publizisten und Forschern jenseits des wissenschaftlichen Konsenses, erreichen über Youtube Hundertausende. Auch diese Veranstaltung im «Scala» wird von «KenFM» aufgezeichnet. Jebsen war früher Radiomoderator in Berlin, verlor diese Stelle aber nach Antisemitismus-Vorwürfen.

Jebsen und Ganser verbindet noch etwas: Sie sind beide ehemalige Steiner-Schüler.

So ein Rausschmiss macht sich hervorragend im Lebenslauf eines «kritischen Geistes», deshalb darf auch Ganser nochmals erzählen, wie er damals mit seiner 9/11-Forschung an der ETH in Ungnade fiel. Es ist bis heute sein wichtigstes Verkaufsargument und grösstes Kapital in Sachen Glaubwürdigkeit. Ein Stigma, das er wie einen Orden an der Brust vor sich herträgt.

Jebsen und Ganser verbindet noch etwas: Sie sind beide ehemalige Steiner-Schüler. «Wir mussten uns jahrelang für Eurythmie rechtfertigen. Da kann uns das Etikett des Verschwörungstheoretikers nicht schmerzen», scherzt Jebsen.

Welche Wirkung das Geplauder über die «gleichgeschalteten Medien» und «Kritiker des Meinungsterrors» beim Publikum entfaltet, wird klar, als die Mikrofone für Zuschauerfragen geöffnet werden.

«Ich misstraue den Medien, ich misstraue der Politik, ich misstraue den Gerichten, ich misstraue der Wissenschaft. Was können Sie mir raten, Herr Jebsen?»

«Wer an gar nichts glaubt, ist orientierungslos. Sie sollten sich also für etwas oder jemanden entscheiden, dem Sie Glauben schenken.» Dass Jebsen damit seine eigene Plattform meint, muss er gar nicht aussprechen. Ganser und die anderen Referenten haben ihn an diesem Tag oft genug als einen der wenigen vertrauenswürdigen Journalisten bezeichnet.

«Herr Davidsson, Sie haben erzählt, wie westliche Geheimdienste Muslime zu Terrortaten verführen. Ist der Islam nicht auch als Religion besonders anfällig für Radikalisierung?»

Davidsson erklärt, dass Terror nichts mit Religion oder Ideologie zu tun habe. «Oder sprechen wir bei all den Greueltaten der Amerikaner etwa von ‹demokratischem Terror›?»

«Wir haben heute ausschliesslich Männern zugehört und über Männer gesprochen. Hat das viele Leid, über das wir gesprochen haben, nicht vielleicht auch damit zu tun, dass die ganze Welt von Männern dominiert wird?» (Auf diese erste Wortmeldung einer Frau reagiert das Publikum mit einem genervten Ächzen.)

«Nicht die Welt wird von Männern dominiert, sondern das System», sagt Jebsen. «Wer im System reüssiert, wird männlich. Das sieht man an Angela Merkel, die ist ja auch ein Mann.» Gelächter. Er suche schon lange nach Frauen, die bei «KenFM» vor die Kamera treten wollen, «aber die trauen sich einfach nicht». Jebsen richtet sich gönnerhaft an die Fragestellerin: «Sie können gerne meinen Job machen, wenn Sie wollen.» Verächtliches Prusten.

«Nachdem wir uns nun alle darüber klargeworden sind, wie schlecht es heute um die Wahrheit steht: Was tun wir, damit wir nicht verzweifeln?»

«Sie können die Welt nicht verändern, wenn Sie schlecht drauf sind», sagt Jebsen. Man solle sich deshalb regelmässig digitale Auszeiten nehmen, Bücher lesen, sich um seine Familie kümmern. Auch Ganser hat noch einen Tipp parat: «Machen Sie jeden Tag drei Menschen ein Kompliment.»

Von den Mächtigen betrogen

Mit diesen frohen Botschaften werden die Zuschauer in den Abend entlassen. Doch viel stärker als der zum Schluss versprühte Optimismus wirkt das Bauchgefühl, von den Mächtigen betrogen zu werden. An dieser Tagung wurde kein einziger Mensch bekehrt, darum ging es Ganser, Jebsen und den beiden anderen auch nicht.

Man ist an diesem Samstagnachmittag zusammengekommen, um sich gegenseitig darin zu bestärken, zu den Erleuchteten, zu den wachen Geistern zu gehören. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon bald wieder. Dank grosser Nachfrage werden Ganser und Meyer einen zusätzlichen Vortrag halten. Mitte April in der Waldorfschule Schopfheim.

Schöner Nebeneffekt für die Referenten: Mit der Wut des Betrogenen im Bauch kaufen sich ihre «Wahrheiten» am Büchertisch noch besser.

Konversation

  1. Man kann ja anderer Meinung sein als Ganser, Jebsen und Co., doch dann soll die TagesWoche doch bitte sich kritisch mit den Argumenten auseinandersetzen, statt einseitig, tendenziös und vor allem faktenfrei Ganser, Jebsen und co sowie deren Publikum pauschal, mittels Unterstellungen, Verzerrungen und Belustigungen zu diffarmieren und deren Ansichten ins lächerliche zu ziehen. Ist so etwas der TagesWoche, welche (einen vermeintlich) unabhängigen kritischen Journalismus propagiert, würdig?

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  2. Es ist schon bemerkenswert, wer sich heute so Qualitätsjournalist nennen darf und schreiben darf, was er will (oder soll?).
    Sie, Herr Oppliger, sind sich also sicher, dass Sie die jahrelangen Forschungen eines Wissenschaftlers in Frage stellen können, ohne sich auch nur in vergleichsweiser Intensität mit Fakten beschäftigt zu haben?
    Dennoch ergreifen Sie das Wort in dieser Art und Weise. Ich finde das recht überheblich.
    Lesen Sie doch bitte mal ein medizinischen Buch und kritisieren Sie im Anschluss daran die praktische Arbeit von Herzchirurgen an einer Uniklinik.

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  3. Darüber ist hier schon alles Nötig gesagt:
    „Wenige Mausklicks genügen, um sich über die Glaubwürdigkeit des Dr. Daniele Ganser zu informieren. Dennoch scheint die Zahl der Menschen zu wachsen, die in seine Vorträge strömen, Gansers Schwindel kritik- und widerspruchslos über sich ergehen lassen – und auch danach in einem Zustand selbstverschuldeter Unwissenheit verharren.“
    Aus: Daniele Ganser – das One-Trick Pony
    https://blog.psiram.com/2017/06/daniele-ganser-das-one-trick-pony/

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  4. Gerade ein Daniele Ganser reiht einfach nur Fakten aneinander. Es ist bestürzend, dass man ein „Eingeweihter“ sein muss, um das genau so zu sehen. Ich hätte lieber eine Pressemehrheit, die das ebenso sieht. Offensichtlich will Mathias Oppliger aber kein Eigeweihter sein. Was verbreiten dann Nicht-Eingeweihte? Propagandabrei? Ist das besser als Fakten? Warum wird hier nicht recherchiert? Niemand hat etwas dagegen, wenn Fakten aufbereitet werden, die das Gesagte widerlegen. Das ist hier aber nicht der Fall. Propaganda erkennt man daran, dass mehr Bewertung als Fakten aufgeführt sind. Damit kann der hier veröffentlichte Artikel einwandfrei zugeordnet werden.

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  5. Man mag eben jene Leute nicht die den 9-11 in Frage stellen.
    Die Amis haben den Fall aufgeklärt dann muss es ja stimmen, so zumindest die Denkweise vieler Medienmanipulierten Menschen

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  6. Es gab immerhin schon einmal einen Anfang eines Dialogs zwischen den skeptischen Journis und dem kontroversen Historikers Ganser (vergleichbar mit Noam Chomsky) beim von mir vorgeschlagenen „Faktencheck“: https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-ganser-wahrheit-die-theorien-des-basler-historikers-im-fakten-check-132181136

    Gansers (für hier etwas gekürzte) Antwort auf Facebook (am 9.2.2018):

    1. Dass die CIA 1961 (nicht 1962!) eine Invasion von Kuba machte und gleichzeitig den UN Sicherheitsrat belog ist keine „Theorie von Ganser“, das sind historische Fakten. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht.
    2. Dass im Kalten Krieg die NATO stay-behind Geheimarmeen unterhielt ist keine „Theorie von Ganser“, das sind historische Fakten. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht.
    3. Dass am 11. September 2001 auch WTC7 einstürzte ist keine „Theorie von Ganser“, das sind historische Fakten. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht.
    4. Dass das konventionelle Erdöl sein Fördermaximum erreicht hat ist keine „Theorie von Ganser“, sondern wird durch die IEA bestätigt. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht.
    5. Dass der Angriff der USA 1964 auf Vietnam und 2011 auf Syrien illegal war, sind keine „Theorien von Ganser“, sondern historische Tatsachen. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht. Hätten Vietnam oder Syrien die USA angegriffen, hätte sich auch in der Schweiz wohl jeder Journalist an das UNO Gewaltverbot erinnert.
    6. Dass es zum Pariser Charlie Hebdo Terroranschlag von 2015 viele offene Fragen gibt ist keine „Theorie von Ganser“, sondern eine Tatsache. Das müsste der Journalist zugeben und bestätigen, tut er aber nicht.
    7. Dass in der Ukraine 2014 Victoria Nuland vom US Aussenministerium auf einen Regime Change drängte, ist keine „Theorie von Ganser“, sondern eine Tatsache, die sich unter dem Stichwort „Fuck the EU“ (Originalton Nuland) immer mehr herumspricht.

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  7. Ich war leider nicht an diesem Vortrag, kenne aber die Ansichten von Jebsen und Ganser aus dem Internet. Diese beiden hochintelligenten Wahrheitskämpfer imponieren mir sehr. Die Lüge kann bekanntlich nur mit der Wahrheit bekämpft werden. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass auch in Basel-Stadt vor allem in der Justiz vorsätzlich gelogen wird. Andersdenkende werden mit allen Mitteln diffamiert und ausgegrenzt. Die Zunahme von Behördenkriminalität ist in der ganzen Welt zu beobachten. Auch die Schweiz leidet zunehmend unter der Fuchtel der politisch korrekten Faschisten. Aber jeden Tag erwachen mehr Menschen aus der politisch korrekten Matrix und begreifen, wie das üble Macht-System funktioniert.

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  8. Ganser wird einfach von der russisch Propaganda eingestellt. Er spricht die ganz Tag über Nato und westlich Verbrechen wahrend er kein Wort über russisch oder Assads Verbrechen. Und wie üblich, es gibt immer dumme Massen, die bereit für Applaus sind.
    Wenn ich entdecken würde, dass die NATO-Propaganda mich an der Nase herumführen würde, sollte ich dann für den Rest meines Lebens dafür widmen, Putin und Assad als Friedenstauben zu verteidigen? (Es sei denn ich wäre dafür bezahlt worden).
    Millionen von Arabern und Muslimen rechtfertigen ihre Loyalität zu Erdogan damit, dass sie behaupten, Assads Regime wäre blutrünstig. Aber was hat das für eine Bedeutung? Was wenn Assad und Erdogan gleich verkommene Widerlinge sind, wenn nicht sogar Partner?

    Das ist in etwa das Gleiche, wie wenn ich gerade entdeckt hätte, dass Pepsi gefährlich ist. Sollte ich dann den Rest meines Lebens dazu aufwenden, die Leute zum Coca-Cola trinken zu bewegen?
    http://www.gegen-manipulation.com/2017/05/wieviel-soll-das-internationale-gesetz.html

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    1. Sie haben auch gar nix begriffen. Lol??
      Wo verteitig Ganser die Russen ?
      Er ist gegen Krieg und punkt sie scheinbar nicht, OMG?

      Es ist nun mal einfach bewiesen, sofern man sich etwas informiert, dass die NATO (oder deren Mitglieder) als nicht Angriffs Bündis der grösste Agressor und Kriegstreiber der Welt sind….
      Ein kleines Beispel…
      https://youtu.be/OFD7KfKHGfg

      Wenn sie es nicht zuende schauen sind sie auch nur ein nicht ernst zu nehmender plauderi, welcher nicht mal fakten sehen will?

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  9. Schade, dass Medien wie die BZ oder die Tageswoche nicht im Stande sind, sich kritisch mit anders Denkenden auseinanderzusetzen. Haben die Journalisten das verlernt? Warum beleidigen sie Leute, die nicht ihrer Meinung sind? Wovor haben sie Schiss? Ich warte schon ewig lange auf einen unpolemischen Beitrag, wo fundiert nachgewiesen wird, wo Ganser, Jebsen, Davidsson falsch liegen. Das wäre eine echte Hilfe für die Meinugsbildung für viele Menschen. Aber diese ewigen Diffamierungen finde ich echt peinlich für Leute, die glauben, sie hätten der Öffentlichkeit etwas zu sagen. Also liebe Journalisten, ist das alles, was ihr zu bieten habt?

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  10. Nach dem Lesen der hier erwähnten anderen Ganser-Bashing-Artikel frage ich mich nun doch …

    … wann die BZ, AZ, TW (das Nordwestschweiz-Netz) doch noch zu der Einsicht kommt, dass es besser ist, die Kommentarfunktion auszuschalten, denn so – mit den Kommentaren – dienen sie nur der „Gegenseite“, also den Menschen, die verstanden haben, welchem Diktat wir, die aufgeklärte Masse, unterliegen.

    Es muss doch auch ziemlich teuer sein für die Verlage, wenn die eigenen Mitarbeiter dann in den Foren um das letzte bisschen Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Artikel kämpfen …

    Das Diktat liefert die USA, die Kriege brauchen, um ihre Vormachtstellung in der Welt auszubauen, um an wichtige Ressourcen zu gelangen und natürlich um ihre Waffenindustrie am Leben zu halten, die ihnen überhaupt die Vormachtstellung erlaubt.

    Von mir aus mag Ganser kein Historiker im klassischen Sinne mehr sein, aber er und viele andere leisten wichtige Aufklärungsarbeit.

    Und Sie, liebes Team der BZ-AZ-TW-Medien (demNordwestschweiz-Netz) mit solchen Artikeln zum Glück auch, danke … 🙂

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  11. Danke für den interessanten Bericht. Ich konnte nicht hingehen. Es ist witzig zu sehen, wie sich KJ als Moderator ziemlich zurückhalten kann, vor Jahren auf Friedensdemos (denn darum geht es hier im Grunde, um Frieden, aber das verstehen die wenigsten) konnte er auch mit wilden Thesen nur so um sich schiessen, dass nur „Eingeweihte“ folgen konnten.

    So ist es wohl dem Meyer ergangen, wenn es zu heftig wird, rutscht man noch schneller ab, als einen die TW und andere Medien abschiessen können 🙂 …

    Aber auf jeden Fall ein Lob an die TW, dass hier überhaupt gepostet werden darf. Das haben ja viele andere Online-Gazetten abgeschafft, als sie merkten, dass immer mehr Leser den Schreibern nicht mehr alles blind abkaufen. Immer mehr Menschen verstehen, wie die Welt tickt.

    Die Amis brauchen Kriege um ihre Vormachtstellung in der Welt auszubauen, um an wichtige Ressourcen zu gelangen und natürlich um ihre Waffenindustrie am Leben zu halten, die ihnen überhaupt die Vormachtstellung erlaubt.

    Und weil die meisten Menschen auf der Welt von Natur aus friedliebend sind, müssen sich die Amis ihre Feinde selber basteln. Sie brauchen – bis jetzt noch – Gründe, um ein Land anzugreifen und es dann zu besetzen. Und so züchten sie weiter fleissig ihre eigenen Krisenherde, die dann zur passenden Zeit einfach zum Kriegsherd geswitcht werden.

    Das würde ich genauso machen, wenn ich das Geld dazu hätte 🙂 … ok, und so klever wäre 🙂 …

    Südamerika hat das schon vor 50 Jahren geblickt, weil sie es frontal zu spüren bekommen haben, das einfache Prinzip der Amis, mit Geschmiere und Gedrücke sich überall reinzupressen, wie ein Virus, wie die Pest zu töten, und alles an sich zu reissen, ohne Kompromisse, ohne Rücksicht, pure Gier und Gewalt…

    Und obwohl sie es begriffen haben und gekämpft haben, mutig, haben sie es nicht geschafft. Und so wird es wohl auch uns ergehen, vor allem weil wir längst nicht so mutig sind und lieber die blaue Pille schlucken, um ja nicht aus unser Bequemlichkeit, unserer vertrauten Illusion raus zu müssen …

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  12. Aber es sind doch schon sehr viele Operationen, die von Geheimdiensten ausgeführt wurden und als Terrorakte getarnt waren, aufgedeckt worden. Das ist doch unter anderem genau die Arbeit von Ganser, darüber zu berichten. Den Begriff „fals flag“ gibt es nicht erst seit 9/11 …

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  13. Statt sich bloss lustig zu machen über die Referenten und sich damit auf das gleiche, tiefe Niveau wie Christian Mensch‘ Paphlet in der BZ zu setzen, könnte man sich ja Mal vertieft mit der Thematik auseinandersetzen: Wer operiert nebst den Terroristen mit verdeckten Mord-Aktionen auf der ganzen Welt? Wer benimmt sich als Weltpolizist, als gehöre ihr die ganze Welt? Wer riss den Krieg im Nahen Osten ohne Legitimation vom Zaun? usw. usw.
    Schade! Ich habe von der TagesWoche mehr Objektivität erwartet.

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    1. Nicht ganz. Wer etwas behauptet, muss beweisen, dass er recht hat. Nicht die TaWo muss beweisen, dass Ganser und Co. Unsinn reden.

      Darüber zu spekulieren, wer alles im Geheimen operiert, ist müssig, denn man kann es per Definition ja gar nicht wissen, sonst wäre es ja nicht mehr geheim.

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    2. Aber es sind doch schon sehr viele Operationen, die von Geheimdiensten ausgeführt wurden und als Terrorakte getarnt waren, aufgedeckt worden. Das ist doch unter anderem genau die Arbeit von Ganser, darüber zu berichten. Den Begriff „fals flag“ gibt es nicht erst seit 9/11 …

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    3. Doch Daenny, auch die TaWo muss ihre Behauptungen beweisen. Dieser Artikel ist qualitativ auf Schülerzeitungsniveau. Journalistische Grundsätze? Geschenkt.
      Ungeachtet der Glaubwürdigkeit und des politischen (Jebsen), religiösen (Davidsson, Meyer (ja, ich halte Anthroposophie für eine Religion)) oder (un)wissenschaftlichen (Ganser) Hintergrunds der Referenten fällt mir keine Rechtfertigung ein, durch Spott, lächerlich Machen und ad Hominem Attacken fehlende Argumente zu übertünchen.

      Ausser man will sich auf das Niveau des völkischen Beobachtes Basel (Kampfname BaZ) herunter begeben.

      Kleines Beispiel:
      „Jebsen und Ganser verbindet noch etwas: Sie sind beide ehemalige Steiner-Schüler. «Wir mussten uns jahrelang für Eurythmie rechtfertigen. Da kann uns das Etikett des Verschwörungstheoretikers nicht schmerzen», scherzt Jebsen.“
      Ich halte überhaupt nichts von Athroposophie, Steiner halte ich für einen Hochstapler.
      Nichts desto trotz ist die Steiner-Schule, auch und gerade in der Schweiz, eine anerkannte Schule, die ihre Aufgabe, Kinder und Jugendliche auf das Leben vorzubereiten, durchaus ernst nimmt. Man kann und soll gewisse Dinge (wie erhebliche Teile der „Lehre“ Steiners, kritisieren, jemandem aber einen Strick drehen zu wollen (und zu nichts anderem ist o.g. Abschnitt gedacht), weil er an einer Steiner-Schule war, ist ganz schlechter Stil.

      Kurz: es ist die Aufgabe von gutem Journalismus, objektiv (distanziert) und neutral (der Leser soll sich seine Meinung machen, nicht der Journalist) zu berichten. Alles andere ist PR, Propaganda oder, im besten Fall, eine schlecht dahingehudelte Glosse.

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    4. @Robert Ganter: ich stimme mit Ihnen überein. Dieser Grundfärbung ist in vielen Artikeln über Ganser vorhanden.

      Allerdings hat das meiner Meinung nach auch mit dem Auftreten von Ganser und Co. zu tun: Das hat auf mich etwas den Anschein von über dem gemeinen Volk dozierende „Welterklärer“, die die Ahnungslosen aus ihrer Unwissenheit erlösen und provoziert wohl auch deshalb oft entsprechende Reaktionen.

      Journalisten sollten es aber trotzdem besser wissen!

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