Das Geschäft mit Schweizer Einkaufstouristen verliert an Glanz

Der Einzelhandel in Südbaden ist unzufrieden. Die Umsätze stagnieren und auf Schweizer Kundschaft kann er auch nicht mehr zählen wie gewohnt.

Einen Strom an Einkaufstouristen: Das wünscht sich der Einzelhandel Südbadens.

Es läuft nicht rund im Einzelhandel in Südbaden, berichtet die «Badische Zeitung». Zwar seien die Umsätze in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2018 insgesamt um 2 Prozent gestiegen, vermeldete der Handelsverband Südbaden. Doch die Teuerung herausgerechnet bedeute dies eine Stagnation.

Als «drückendstes Problem» erlebten die Läden laut Verband die sinkende Frequentierung. Das liegt nur zum einen an der wachsenden Konurrenz aus dem Online-Handel, wie aus dem Bericht hervorgeht: Aus der Schweiz kämen derzeit keine zusätzlichen Kaufkraftimpulse mehr über die Grenze. Das Gros der Betriebe vermelde sinkende Umsätze mit Schweizer Kundschaft.

Konkrete Zahlen dazu werden keine genannt. Dafür ein weiterer Punkt, der die Zukunftsaussichten der Branche im südbadischen Raum trübt. Das sind die kommenden Diesel-Fahrverbote. (dor)

«Badische Zeitung»: Schweizer kaufen weniger: Südbadens Einzelhändler beklagen Kundenschwund

Konversation

  1. In Säckingen gibt es einen XXL Edeka, Aldi, Lidl und
    einen Laden für die Katz und den Hund….
    Alle Läden sauber Superangebot, im Edeka wird gekocht…
    Kein Vergleich zu diesem teuren Schmudel Läden änet
    dr Gränze by Basel.

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  2. Naja ist ja nicht so schlimm, wenn man in der Schweiz merkt dass, man auch hier gut einkaufen kann. Wenn man Zeit und Fahrkosten mitrechnet ist der Einkauf über der Grenze vielleicht doch gar nicht mehr so attraktiv.

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  3. Da wurde natürlich auch etwas die Kaufkraft der Schweizer abgeschöpft, sprich, weiter drin waren die Preise dann wieder günstiger. So ging dann mancher Deutsche halt in Richtung Schopfheim etc. einkaufen, da die grenznahen Preise höher waren.
    Vielleicht ist es Zeit, die Preise wieder auf „Schopfheim-Niveau“ zu senken? Dann kommen auch wieder die eigenen Einheimischen, …. und die Schweizer sind auch wieder da.
    Währungstechnisch ist es halt schon ein Unterschied, ob ein Euro einen Franken oder fast 1,20 Franken kostet.

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  4. Frankreich nur attraktiv wegen grosser Auswahl and einem Ort, einzigartige Lebensmittel und schnellem Erreichen-weniger als 10 min. Shoppingcenter bei Soleil-Station 3er nur bis 19 Uhr offen. An Samstagen in D einkaufen einfach vergessen da Riesenstress. ab 18 Uhr wenn die Andere schliessen erst recht. Grössere Auswahl in diversen Geschäften. Gehe nur sporadisch und mit Tram. Oder wegen Abholstelle ebay. Schlimm wirds jeweils bei der Rückfahrt abends wenns heisst 2×10 Min auf die Anschlüsse zu warten mit vielen Passagieren und die rücksichtslosen Raucher an den Haltestellen.

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    1. Die Lebensmittelgeschäfte haben ja teilweise bis 22 Uhr offen. Da kann man auch noch nach den Abendnachrichten einkaufen gehen, wesentlich ruhiger als am Tag.
      Selbst Aldi hat teilweise bis 21 Uhr offen.

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    2. Coop Südpark am Bahnhof SBB hat JEDEN Werktag bis um 22Uhr offen. Das Parkhaus hat immer genügend freie plätze.
      Wenn dann gehe ich auch nach Frankreich in den Leclerc in St.Louis . Die Qualität und Vielfalt ist besser als in DE.
      und die 20% MWST gibt es ab 175 euro auch zurück.

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