Das St. Johann muss auf seine Buvette warten, dafür soll im Solitude-Park eine neue entstehen

Die Eröffnung der Buvette im St. Johanns-Park verschiebt sich um ein Jahr auf den Frühling 2017. Latte macchiato und Hausgemachtes aus der Bude gibts trotzdem. Schliesslich hat die Stadt schon fünf Buvetten – und eine sechste ist so gut wie sicher. Eine Übersicht.

Die «Saint Louis Buvette» ist bewilligt, aber diesen Sommer kann der Betrieb noch nicht gestartet werden.

Die Eröffnung der Buvette im St. Johanns-Park verschiebt sich um ein Jahr auf den Frühling 2017. Latte macchiato und Hausgemachtes aus der Bude gibts trotzdem. Schliesslich hat die Stadt schon fünf Buvetten – und eine sechste ist so gut wie sicher. Eine Übersicht.

Die gute Nachricht zuerst: Die Betreiber der geplanten Buvette am St. Johanns-Rheinweg haben die Bewilligung der Allmendverwaltung erhalten. Die schlechte: Sie starten den Betrieb diesen Sommer nicht mehr.

Grund für die Verzögerung seien Einsprachen gewesen, erklärt Michael Hänggi, deshalb habe die Gestaltung der Buvette gemeinsam mit der Allmendverwaltung überarbeitet werden müssen. Hänggi betreibt gemeinsam mit Christoph Nyffeler die Kaffeebar Saint Louis im St. Johann und ab 2017 dann die neue Buvette unterhalb des Thomasturms. Sie hätten gerne diesen Frühling schon den Betrieb gestartet, für eine Realisierung der geplanten «Saint Louis Buvette» sei es aber schlicht zu spät, sagt Hänggi.

Eine weitere Buvette im Kleinbasel soll kommen

Noch nicht zu spät ist es für finanzielle Unterstützung des Projekts. Hänggi und Nyffeler sammeln auf «100-days» noch immer Geld für eine flotte Kücheneinrichtung. Unabhängig vom Erfolg der Crowdfunding-Aktion steht aber fest: Im Frühling 2017 wird die «Saint Louis Buvette» ihre Klappe definitiv öffnen. Die Gäste sollen dann insbesondere mit Fischgerichten verköstigt werden – ein grenznaher Hauch von Frankreich.

Während es im St. Johanns-Park mit der Realisierung länger als angenommen dauert, geht es im Kleinbasel womöglich schnell. Wie aus gut unterrichteter Quelle zu vernehmen ist, soll noch diesen Sommer im Solitudepark eine neue Buvette entstehen. Und auch die Namen der Betreiber sind durchgesickert: Hausherren werden das Restaurant Viertelkreis in Kooperation mit dem «Parterre» sein. Die Betreiber selbst wollen ihre Pläne noch nicht verraten, bis das Projekt spruchreif ist. Man darf also gespannt sein.




(Bild: Nils Fisch)

 

Bereits jetzt können Sonnenhungrige ihre «latte freddo» an vier von fünf existierenden Buvetten schlürfen. Ausser der Buvette am Bollwerk haben alle Betreiber ihre Tischchen bereits am Rheinbord aufgestellt. Aber aufgepasst: In den regen- und windgepeitschten Frühlingstagen unterliegen die Öffnungszeiten dem Wetter. Die meisten Buvetten haben vom Mittag bis zum Sonnenuntergang oder «bis es kalt wird» geöffnet. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält sich am besten über die Facebook-Seiten der Buvetten auf dem Laufenden.

Mit der Sonne und dem Sommer werden auch die Öffnungszeiten zuverlässiger. Eine Übersicht:

  • Rhyschänzlibuvette: Montag bis Sonntag von 10 bis 23 Uhr. Spezialität: Burger, Caesar-Salat und Meringue. Facebook.
  • Florabuvette: Montag bis Sonntag von 12 bis 23 Uhr. Spezialität: Tramezzini, Brownies und hausgemachter Eistee. Facebook.
  • Oetlingerbuvette: Montag bis Sonntag von 11 bis 23 Uhr. Spezialität: Klöpfer, Hummus und Couscous-Salat. Facebook
  • Dreirosenbuvette: Montag bis Sonntag von 11 bis 23 Uhr. Spezialität: «Iklemmti», Tapenade und Glace aus Allschwil. Facebook.
  • Buvette am Bollwerk: Montag bis Sonntag von 11.30 bis 23 Uhr. Spezialität: Eigenes Bier und Mittagstisch. Facebook.

Die Buvette am Bollwerk öffnet voraussichtlich am 28. April. Für diese Saison haben die Betreiber ein eigenes Bollwerkbier gebraut (es gärt aber noch und ist erst ab Mai am Start). Auch den Mittagshunger kann man neuerdings in der Bollwerkbuvette stillen. Von Montag bis Freitag gibts einen Mittagstisch.

Konversation

  1. Basel kann stolz sein. Fünf amtlich bewilligte Wurst-Buden am Rhein, und die sechste eröffnet schon 2017. Das ist Weltstadt, ohne Zweifel.

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