Die Community schnappt zu!

Wir von der TagesWoche-Redaktion zeigen unsere Urlaubsbilder – schicken Sie uns Ihre! Die ersten Bilder aus der Community sind bereits da.

Und wieder trocknen. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Wir von der TagesWoche-Redaktion zeigen unsere Urlaubsbilder – schicken Sie uns Ihre! Die ersten Bilder aus der Community sind bereits da.

Für die meisten sind jetzt diese Sommerferien Geschichte. Aus und vorbei. Anstatt dem Gang durch das Jammertal zu frönen, geniessen wir die Möglichkeit des Rückblicks.

Als Auftakt zeigt die TagesWoche-Redaktion ihre Ferienfotos: Der Bildredaktor bekommt Kraft seines Amtes eine eigene Bildergalerie, in der zweiten finden Sie alle anderen Sommer-Erinnerungen aus der Redaktion.

Als nächstes sind Sie, unsere Community, gefragt!

Wir prämieren die drei schönsten und/oder ungewöhnlichsten Urlaubsfotos: Die Gewinner bekommen jeweils einen unserer TagesWoche-Schwimmsäcke als Preis. 

Wenn Sie mitmachen möchten, können Sie uns gerne Ihre besonders schönen oder besonders ausgefallenen Urlaubsfotos zuschicken, und zwar an community@tageswoche.ch. Die Bilder werden bei uns veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Spass bei der Motivsuche!

Die ersten Bilder sind bereits bei uns eingetroffen. Community-Mitglieder haben uns Eindrücke aus Lappland, aus Florida und aus Griechenland geschickt. Wir werden bis zum Mittwoch, den 27. August, um 12 Uhr alle eingesandten Bilder sammeln und in einem eigenen Artikel veröffentlichen. Dann werden auch die Gewinner bekanntgegeben. 

Wer Strandferien macht, muss mindestens eine Person einbuddeln. Franziska Albrecht ist in Griechenland. (Bild: Franziska Albrecht) (Bild: Franziska Albrecht)




In den Everglade-Sümpfen Floridas hat Priska Thomann diesem Alligator in den Rachen geschaut. (Bild: Priska Thomann)




Das Panorama vom Hotelzimmer aus hat Rolf Wilhelm im Koli-Nationalpark in Finnland aufgenommen. (Bild: Rolf Wilhelm)

Konversation

  1. Ich habe seit etwa 25 Jahren kein Photi mehr gemacht und ich fühle mich gut dabei.

    Ach ja, die Ausnahmen: Wenn ich wieder mal eine ID brauchte ging ich zu eiem Automaten. Die gibt es immer noch.

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  2. so schön, dass das hier kommt!
    und für den dialog gilt doch für die geschwister audio, video&foto hoffentlich weiterhin: wir dürfen draussen bleiben. p-hitte! 😉

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    1. Gerne, wobei das einen Abend füllen könnte und ich mich jetzt mal auf den ersten Teil von Helsinki bis zum Nordkapp (Norwegen) beschränke. Ziel war, Finnland zu erleben, aber mit den Kindern (wir haben zwei Söhne, 11+15) auch das Nordkapp zu erreichen, was vor drei Jahren als wir nur in Norwegen unterwegs waren nicht auf dem Programm stand. Verschiedene Reisevarianten wurden diskutiert und durchgerechnet.

      Hier also eine Kurzversion:
      Flug von Zürich nach Helsinki. Direktflüge ab Basel werden leider nicht angeboten.
      Wir hatten 3 volle Tage in Helsinki bei bestem Wetter, u.a. mit Ausflügen nach Suonenlinna (was man mit einem Tagesticket für 8 Euro für den öffentlichen Verkehr machen kann und ein Muss ist für jeden Helsinki-Besucher).

      Dann haben wir einen Mietwagen übernommen und sind Stück für Stück bis zum Nordkapp gefahren. Ab Helsinki nach Mikkeli (nicht wirklich sehenswert ausser man interessiert sich für die Kriegsvergangenheit von Finnland). Auf dem Weg von Mikkeli nach Koli haben wir Olavinlinna besucht – das ist eine alte Festungsburg, die in ihrer fast 1000jährigen Geschichte das Besitzerland zwischen Finnen, Schweden und Russen mehrfach gewechselt hat und heute im Sommer hauptsächlich als Austragungsort für Opern unter offenen Himmel dient. Auch die Strecke zwischen Olavinlinna und Koli ist wirklich keine Sekunde langweilig, man fährt durch die finnische Seenplatte.

      Koli bietet traumhafte Panoramen und lädt zum Wandern ein. Wir sind jetzt nicht so die grossen Wanderer und hatten die Zeit dafür nicht eingeplant, vor Ort habe ich dann aber rausgefunden, dass man auch eine Bärensafari machen kann (zum Schiessen von Fotos, nicht von Bären) – ich habe mir vorgenommen, dies zu einem späteren Zeitpunkt einmal nachzuholen.

      Nach Koli sind wir über Iso-Syöte nach Saariselkä gefahren. „Iso“ ist finnisch für Gross und ist erneut ein (grössere) Erhebung, die im Winter intensiv zum Schneefahren genutzt wird, im Sommer aber eher ausser schöner Landschaft eher verlassen wirkt und deshalb von uns auch wirklich nur als Übernachtungsstopp geplant war.

      Nach Iso-Syöte beginnt das finnische Lappland und Rentiere werden zu einem üblichen und regelmässigen Ereignis. Rentiere sind die vermutlich entspanntesten Wildtiere die es gibt und lassen sich durch Strassen und Autos überhaupt nicht beeinflussen. Sie benutzen einzeln oder in Rudeln die Strassen, weil es vermutlich mit den grossen Geweihen bequemer ist als durch einen Wald zu traben. Autos weichen sie gemütlich aus und Autofahrer nehmen die Verzögerungen dadurch gelassen hin. Mittlerweile hat man auch den Polarkreis überquert und Dunkelheit in der Sommerhälfte ist ein Fremdwort.

      Saariselkä ist erneut Wander- und Skigebiet (siehe oben). Wer auf den Spuren von Goldgräbern wandeln möchte hat hier diverse Möglichkeiten für Erlebnismuseum oder einfach Ausstellungen. Überhaupt haben wir bisher skandinavische Museen eher als interaktiv und zum Anfassen erlebt als nur „Objekte hinter Glass zum Bestaunen“.

      Von Saariselkä ging es auf der legendären Lapplandroute E75 zum Nordkapp, dabei überschreitet man auf 70°N die Grenze von Finnland zu Norwegen. Dieses Gebiet ist auch das Kerngebiet von Lappland und hier sitzt eine Art Autonome und grenzüberschreitende Regierung der Sami, der ursprünglichen Bewohner dieses Landes. Schnell stellt man auch fest, dass Gewässer ab jetzt keine Binnenseen mehr sind, sondern südliche Ausläufer von Fjorden. Zum Nordkapp bzw. nach Honnigsvag braucht es heute auch keine Fähre mehr, sondern man ist mit 2 Tunnels dabei, die sehr rudimentär aus dem Fels gehauen wirken und zentraleuropäische Sicherheitsstandards vermutlich nicht erfüllen. Ab jetzt hatten wir für Folgestopps mehrere Tage eingeplant, was am Nordkapp eine gute Idee ist. Dies hat leider nichts genützt, weil genau in den Tagen, die wir vor Ort hatten extrem verhangenes Wetter herrschte. Bis zum Ankunftstag soll es (angeblich) wunderschön gewesen sein. Von einer Mitternachtssonne war also nicht wirklich etwas zu sehen, Ausflüge haben wir aber trotzdem machen können.

      Weitere Stopps, die ich hier jetzt nicht mehr beschreiben werde:
      Alta mit dem steinzeitlichen Alta Rock Art Museum, in dem 7000 Jahre alte Felsritzungen und deren Geschichten zu bewundern sind und das als Unesco Weltkulturerbe gilt. Kilpisjärvi (wieder in Finnland) mit dem skandinavischem Dreiländereck Schweden, Norwegen und Finnland. Pallas Nationalpark. Rovaniemi.

      Rückflug von Rovaniemi zurück in die Schweiz. Zeit: Insgesamt 3 Wochen und 2882km, die jede Minute und jeden Kilometer wert war. Und schlechtes Wetter nur am Nordkapp.

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    2. Danke Rolf Wilhelm. Das ging aber sehr schnell. Ich war auch schon ein Mal am Nordkap, aber das ist schon sehr lange her. Wäre wirklich wieder einmal eine Reise wert. Noch eine Frage: Haben euch die Mücken nicht gefressen, im Land der tausend Seen?

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
    3. Ja, seltsam das mit den Mücken. Ich habe eigentlich auch erwartet, dass wir übel belästigt werden, aber dem war erstaunlicherweise gar nicht so.

      Die einzigen beiden Orte mit nennenswerten Mückenschwäremen waren Alta (Norwegen) und Kilpisjärvi – das ist beides nördlich vom Polarkreis und Letzteres liegt an einem grossen Binnensee. Das war auch der einzige Ort, wo ich im örtlichen Supermarkt diverse Mückenmittel prominent platziert vorgefunden haben.

      Mücken scheinen übrigens auch der Grund zu sein, warum sich die Rentiere im Frühjahr zu Rudeln zusammen finden, wärend sie den Winter eher einzeln oder in Kleingruppen verbringen. Eng aneinander gedrückt scheint man sich besser verteidigen zu können.

      Danke Empfehlen (0 ) Antworten
  3. Wer zu seiner Urlaubsbild-Einsendung noch eine besonders lustige oder bemerkenswerte Episode zu erzählen weiss, kann diese gerne mit einschicken. Kurz und prägnant sollte sie sein (unter 800 Zeichen, Leerzeichen eingerechnet.), damit Bilder und Geschichten zusammen veröffentlicht werden können. Wir sind gespannt!

    Danke Empfehlen (0 ) Antworten
Alle Kommentare anzeigen (7)

Nächster Artikel