Die Linke zittert, die Bürgerlichen meckern und die Jugendlichen verstehen ihre eigene Sprache nicht

Was läuft in der Region? Unsere tägliche Übersicht über die lokalen Geschichten.

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Die Wahlumfrage der TagesWoche und der «bz Basel» heizt den lauen Wahlkampf an

Hier die wichtigsten Resultate zur Regierungswahl: 

  • Links-Grün muss um die Regierungsmehrheit zittern. Ping-Pong spielende Bürgerliche scheinen Herr und Frau Basler zu begeistern.
  • Von den bisherigen Regierungsräten hat einzig Baudirektor Hans-Peter Wessels das absolute Mehr knapp nicht erreicht.
  • Der neue LDP-Mann Conradin Cramer ist hinter SP-Finanzdirektorin Eva Herzog bereits die Nummer 2 in der Gunst der Wählerinnen und Wähler.
  • SVP-Kandidat Lorenz Nägelin und die Grüne Elisabeth Ackermann liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den siebten Platz.
  • Heidi Mück (BastA!) und Martina Bernasconi (GLP) scheinen nur wenig Chancen zu haben.
  • Baschi Dürr hat im Kampf um das Regierungspräsidium klar die Nase vorn.




Auch bei den Parlamentswahlen muss die Linke eher mit einem negativen Resultat rechnen, während die Bürgerlichen zulegen. Grosse Gewinnerin ist auch hier die LDP mit etwas mehr als 3 Prozent. Man spricht deshalb in Basel bereits vom Conradin-Cramer-Effekt.

Eva Herzog senkt die Steuern – und die Bürgerlichen motzen trotzdem

Herzog will die Unternehmenssteuern drastisch senken, um zu verhindern, dass Firmen wegziehen, wenn die Unternehmenssteuerreform III in Kraft tritt. Auch natürliche Personen profitieren vom vorgeschlagenen Massnahmenpaket. Den Bürgerlichen reicht das nicht.

  • Beim Vorschlag Herzog sollen alle Steuerzahler einen höheren Freibetrag abziehen können.
  • Die Bürgerlichen möchten keinen höheren Freibetrag, sondern den Steuersatz senken. Damit profitieren Personen mit hohen Einkommen mehr.
  • Herzog möchte Kinder- und Ausbildungszulagen erhöhen sowie mehr Geld für Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen.
  • Die Bürgerlichen sehen dies als «nicht zielführend» und als «falschen Anreiz» (LDP). Die FDP sieht darin «versteckte Mehrkosten für die Arbeitgeber».

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Mode, Musik und Drinks an der Feldbergstrasse



«Riviera»-Inhaberin Andrea Otto hat etwas zu feiern.

«Riviera»-Inhaberin Andrea Otto hat etwas zu feiern. (Bild: Simone Janz)

  • Die Feldbergstrasse war einst bekannt für hohe Feinstaubbelastung und Durchgangsverkehr, heute ist sie «das Urbanste», was Basel zu bieten hat, sagt Andrea Otto. 
  • Otto gehörte zu den ersten Unternehmerinnen, die eine Boutique im heutigen Trendquartier im Kleinbasel eröffneten. 
  • Heute feiert sie das zehnjährige Jubiläum ihrer Modeboutique Riviera.
  • Wer den Feierabend und das Wochenende mit Mode, Musik und Drinks starten lassen will, ist ab 17 Uhr an der Feldbergstrasse 43 am richtigen Ort.

«Chill dini Eierstöck» – oder die Jungen verstehen sich selbst nicht


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