Ecopop-Initianten machen eine «Milchbüechlirechnung»

Jede Sekunde wird ein Quadratmeter zubetoniert, sagen Ecopop-Befürworter. Das stimmt. Aber hat es wirklich etwas mit der Zuwanderung zu tun?

Natur versus Beton: Verdichtetes Bauen ist nicht überall erwünscht. Hier ein Wohnblock im Telli-Areal in Aarau (aus dem Bildband «Völlig losgelöst»). (Bild: Christian Flierl)

Jede Sekunde wird ein Quadratmeter zubetoniert, sagen Ecopop-Befürworter. Das stimmt. Aber hat es wirklich etwas mit der Zuwanderung zu tun?

Der Zeitpunkt ist brisant: Vor einigen Tagen veröffentlichte das Bundesamt für Statistik (BfS) eine Publikation zur Siedlungsfläche in der Schweiz.

Es ist deshalb brisant, weil Ecopop-Befürworter mit der «Zubetonierung» der Schweiz zurzeit Stimmung machen. Woran liegt es, dass jede Sekunde ein Quadratmeter Naturfläche verbaut wird?

Für die Ecopop-Initianten ist die Antwort klar, das Bevölkerungswachstum, respektive die Zuwanderung ist schuld. Die Statistik des BfS stärkt einen anderen Verdacht: Schweizerinnen und Schweizer wohnen auf immer breiterem Fuss, deshalb wird auch immer mehr verbaut.

Mehr Siedlungsfläche wegen höheren Ansprüchen

In den letzten 24 Jahren hat die Siedlungsfläche überall in der Schweiz zugenommen. Im Durchschnitt nimmt heute jeder Bewohner in der Schweiz 407 Quadratmeter Siedlungsfläche in Anspruch. Diese Fläche beinhaltet ein ganzes Sammelsurium an Arealen: Wohnung, Strassen, Produktionsflächen (ohne Land- und Forstwirtschaft), Fläche für Handel, Dienstleistungen, Entsorgung sowie Erholungsgebiete.

Die Werte sind pro Kanton sehr unterschiedlich. Basel-Stadt hat mit 138 Quadratmeter die niedrigste Pro-Kopf-Siedlungsfläche, im Jura verbraucht jeder Bewohner über 800 Quadratmeter. Von was hängt die Siedlungsfläche ab?

Das BfS schreibt: «Die Siedlungsfläche steigt insbesondere, weil für Wohnzwecke ein immer grösserer Flächenanteil genutzt wird.» Diese Entwicklung führen die Statistiker auf «Änderungen der Bevölkerungsstruktur, abnehmende Haushaltsgrössen, höhere Wohnraumansprüche und eine Wohlstandssteigerung» zurück.

Was ist mit der Zuwanderung?

Das Bevölkerungswachstum – welches in der Schweiz hauptsächlich durch Zuwanderung verursacht wird – sei immer mehr am Zuwachs der Siedlungsfläche beteiligt, schreiben die Ecopop-Initianten. Sie stellen einen Zusammenhang zwischen der Schweizer Arealstatistik und der Statistik der ständigen Wohnbevölkung her.

Daraus zeichnen sie ein düsteres Bild: «Salopp gesagt haben unsere Eltern und Grosseltern sich grössere Wohnungen gebaut, heute bauen wir primär für die Zuwanderung.»

Diese Verbindung findet der emeritierte ETH-Professor und ehemalige Bauingenieur Hans-Rudolf Schalcher unzulässig: «Den Zuwachs der Siedlungsfläche ausschliesslich in Relation zum Bevölkerungswachstum zu sehen, ist eine nicht zutreffende Milchbüechlirechnung.»

Auf die Widersprüche reagieren die Initianten nicht

Das Bevölkerungswachstum sei eine von mehreren relevanten Faktoren, die die Siedlungsfläche beeinflussten – von den Initianten zufällig herausgegriffen, sagt Schalcher.

Auch Marius Widmer, Sprecher des BfS, kann die Kausalität von Bevölkerungswachstum und Siedlungsfläche nicht belegen: «Das BfS ist nicht in der Lage zu sagen, welchen Einfluss die Immigration auf die Siedlungsfläche hat.»

Der Wohnraumbedarf – also nicht die Siedlungsfläche – steht in direktem Zusammenhang zum Bevölkerungswachstum, das ist statistisch erwiesen. Mehr Menschen, mehr Wohnungen – das klingt plausibel. Welche Auswirkungen der steigende Wohnbedarf hat, ist allerdings unklar. «Der Flächenbedarf wird auch ohne Zuwanderung zunehmen – aber nicht ganz so schnell», sagt Schalcher.

Mit diesen Widersprüchen konfrontiert, nehmen die Ecopop-Initianten keine Stellung.

Zahlensalat und Tricksereien

In der «NZZ» war von einem «Zahlensalat» zu lesen, der «Blick» unterstellt Ecopop-Befürwortern Tricksereien. Die Initianten wehren sich dagegen, die Presse veranstalte ein «Zahlengericht». Natürlich würden sich Neuankömmlinge nicht in Luft auflösen, «sondern wir wissen zum Vornherein, dass sie Platz brauchen», schreiben Dieter Steiner und Benno Büeler aus dem Initiativ-Komitee.

Dass der Wohnflächenbedarf auch zwischen Zuwanderern und Schweizern variiert, wird dabei nicht gesagt. Eine Volkszählung aus dem Jahr 2000 gibt Aufschluss über den Wohnbedarf nach Nationalitäten. Die Haushalte ausländischer Einwohner sind durchschnittlich grösser, dass heisst: weniger Wohnfläche pro Person.

Dazu kommen sozio-ökonomische Unterschiede: Sogenannte Expats verbrauchen ein Vielfaches der Wohnfläche, die beispielsweise ein Asylsuchender in Anspruch nimmt. Seit einigen Jahren kommen mehr hochqualifizierte Zuwanderergruppen in die Schweiz – zum Beispiel aus Deutschland. Diese Zuwanderer beanspruchen mehr Raum, was möglicherweise dazu führt, dass die Differenz zwischen der Wohnfläche von Schweizer und ausländischer Bevölkerung kleiner wird.

Wolkenkratzer wie in Hongkong

Leben wir also bald in einer Zehn-Millionen-Schweiz, in der kein Flecken Natur übrig bleibt? Dass das Bevölkerungswachstum basierend auf Zuwanderung weiter steigt, ist naheliegend. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Siedlungsfläche ebenfalls weiter zunimmt. Denn: Der Bundesrat formulierte 2002 ein Nachhaltigkeitsziel, das die Siedlungsfläche pro Kopf bei 400 Quadratmeter stabilisieren soll – ungefähr bei dem Wert also, der im Moment erreicht ist.

Das viel zitierte Zauberwort, das die Lösung bringen könnte, heisst: verdichten. «Die Frage ist, wie wir den weitersteigenden Wohnraumbedarf decken», meint Hans-Rudolf Schalcher. Das sei möglich mit einer höheren Ausnutzung in bereits bebauten Gebieten – Verdichtung eben.

Die interaktive Karte der «TagesWoche» zeigt exemplarisch, wie viele Menschen in der Schweiz Platz hätten, wenn das ganze Land wie etwa Basel verbaut wäre: 125 Millionen Menschen könnten in der Schweiz wohnen.

Genau dieses Szenario macht einigen Ecopop-Befürwortern Angst: Sie wollen keine Schweiz, die wie Hongkong aussieht. «Der Horror hat 20 Stockwerke, Glasfassaden und Tramschienen. Der Horror heisst Grossstadt», schreibt der «Tages-Anzeiger» über die Angst der Ecopop-Befürworter.

Die «Hüsli-Schweizer» hätten egoistische Motive: «Das Bewahren ‹unseres Planeten› dient auch als Vorwand, eine gewisse Wohnform zu schützen; das Haus mit Umschwung und Bergblick», kommentiert die Zeitung.

Hier zeigt sich: Die Zuwanderung ist nicht an allem schuld. Es ist vielmehr die Angst einer privilegierten Schicht, die umtreibt, wenn es darum geht, neue Lösungen und alternative Wohnformen zu finden.

Konversation

  1. Lieber Herr Meyer
    Auch als dezidierter Gegener von Ecopop kann ich Ihre Sichtweise teilweise nachvollziehen. Und dennoch: Es ist richtig, in Erinnerung zu rufen, dass die Zersiedelung keine Erfindung der Zuwanderer ist. Sie ging und geht vor allem auf’s Konto der Schweizerinnen und Schweizer. Gerade in der Schweiz besteht seit Jahrzehnten die Tendenz, wohnen im Einfamilienhaus im Grünen zu fördern mit zu grossen Bauzonen, sehr grosszügigen Steuerabzügen für Pendler, niedrigen Gemeindesteuern, einer Romantisierung des Lebens auf dem Lande, etc.

    Ecopop zäumt nun das Pferd am Schwanz auf: Die Zuwanderer kommen nicht, um im schönen Grünen zu wohnen, sondern weil sie hier Arbeit finden. Und Arbeit gibt es für sie, weil die Schweiz in den letzten Jahren und Jahrzehnten u.a. eine extrem erfolgreiche Standortpolitik gemacht hat. Alleine die kantonalen Wirtschaftsförderer haben von 2008 – 2012 im Schnitt 400 neue Unternehmen in die Schweiz geholt (nachzulesen hier: http://www.avenir-suisse.ch/37684/globalziel-statt-kontingente/). Man kann nicht den Fünfer (ländliche Idylle) und das Weggli (max. Standortattraktivität) haben und sich dann über zu viele Zuwanderer beklagen – ohne die notabene ganz viel nicht mehr funktionieren würde.
    Wir müssen prioritär das Raumplanungsgesetz griffig umsetzen, und falsche Anreize eliminieren. Und aufhören, Standort- und Steuerdumping zu betreiben, auch aus Gerechtigkeitsüberlegungen gegenüber andern Staaten.

    Pierre-Alain Niklaus

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    1. Dazu kann ich als alter Landbueb Jg.42, sagen, dass die erste Zersiedelungswelle der CH und BL bereits in den späten 1950er und hinein gegen die 1970 ger stattgefunden hat, dies alles ohne Zuwanderer, und, man hat das eingezonte Bauland von aussen nach innen zu bebauen begonnen. Alle wollten halt so lange wie möglich niemanden vor der Hütte haben. Da wurden die ersten planerischen Sünden begangen. Im Baselbiet antwortete man oft auf Fragen: „Wie weit geht denn das Bauland bei euch“, mit „Soweit der Gemeindepräsident, oft ein Bauer, Land hat“. Si non e vero e ben trovato.

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  2. Es ist unglaublich, welche Eieeertänze aufgeführt werden, um den Kausalzusammenhang zwischen Immigration und Zunahme der Siedlungsfläche leugenen oder abschwächen zu können.
    „Auch Marius Widmer, Sprecher des BfS, kann die Kausalität von Bevölkerungswachstum und Siedlungsfläche nicht belegen: «Das BfS ist nicht in der Lage zu sagen, welchen Einfluss die Immigration auf die Siedlungsfläche hat.»“
    Man braucht keine Hochschulstudium, um diesen Zusammenhang zu sehen. Es nur die Frage, ob die Ursache-Wirkungs-Relation 1:1 ist oder vielleicht nur 0,8:1.
    Schliesslich wird z.B, der Wohnraum bei steigender Nachfrage teuer und die Leute begnügen sich mit kleineren Wohnungen. Darum verstecken sich die Ecopop-Gegner hinter dem Scheinargument, dass Zusammenhang nicht beziffert werden kann. Aber dass er existiert, kann kein vernünftiger Mensch bestreiten. Am Schluss könnte sich die Taktik als kontraproduktiv erweisen, den niemand wird gerne für dumm verkauft.

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    1. Zugegeben: Die Anfangsfrage «Hat das wirklich etwas mit der Zuwanderung zu tun?» ist sehr zugespitzt. Den Kausalzusammenhang bestreitet niemand.

      Hier eine ernstzunehmende Studie der Zürcher Kantonalbank:
      https://www.zkb.ch/media/pub/coporate/wirtschaft-gesellschaft/wg-immigration2030.pdf

      Es geht um die Gewichtung des Faktors Zuwanderung. Solange nicht belegt ist, dass Zuwanderung massgebend mit dem Zuwachs der Siedlungsfläche (nicht Wohnfläche!) korreliert, muss die Argumentation der Ecopop-Befürworter in Frage gestellt werden.

      @Andreng gibt ein Bsp. dafür, dass die Zuwanderung eben nicht massgebend für die Siedlungsfläche sein muss: Genf.

      Ich stimme Ihrem Einwand zu: Die Argumente der Ecopopper müssen ernstgenommen werden und sachlich behandelt werden. Ansonsten könnten die Gegenargumente («absurd», «fremdenfeindlich») u.U. kontraproduktiv sein.

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    2. «trau nur der statistik, die du selbst gefälscht hast»
      mir klingelt immer noch die botschaft jenes zh-experten in den ohren, der mir die materie vor jahrzehnten im detail erhellen konnte.
      «schwanger sein» korrelliert zb stärker mit «altersgruppe» als mit dem merkmal «geschlecht» an sich.
      Die statistische wahrscheinlichkeit, dass bei den 15-40-jährigen „sowohl männern wie frauen“ jemand schwanger ist, liegt nun mal höher als bei den „nur frauen“ insgesamt. (logo, liegt daran, dass die 40 zwar zahlenmässig dominant, aber recht selten schwanger sind – muss man ja im bericht nicht anführen, oder …)

      die haltung bezüglich bevölkerungswachstum zu siedlungsdichte/flächenbedarf kommt mir insofern komplett «biirewaich» vor: zugegeben, was für exquisite beamten-granaten, sowas unter den teppich kehren zu wollen …

      Nun, Sie unheilschwangerer mann:
      wenn der meeresspiegel weltweit jährlich um ca 50cm steigt, bringt das mit den ch-staumauern ringsum lauter nichts (als ärger) – auch DAS sollte dem letzten vollpfosten irgendwann einleuchten. Und genau weil die ecopop-rasselbande sowas von daneben liegt, müsste doch niemand mit den «wahrscheinlichsten wahrheiten» so absurd zurückhalten.

      Natürlich muss sehr vieles unternommen werden – aber im alleingang?

      Soll’s rings um die schweiz demnächst aussehen wie an der mexikanischen grenze? Vor ceuta? Oder gar rings um israel?
      Friede den nachtfaltern und fledermäusen.

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  3. Da verdichtetes Bauen in den Städten für viele Leute offenbar ein Horror-Szenario ist, können die Ecopop-Befürworter mit der Behauptung, eine stark begrenzte Zuwanderung würde die Zersiedelung bremsen oder gar stoppen und so den vermehrten Bau von Hochhäusern verhindern, bei vielen Schweizerinnen und Schweizern punkten.
    Tatsächlich aber müssen wir verdichtet Bauen, wollen wir der Zersiedelung beikommen. Dass Hochhäuser, wie wir sie aus ausländischen Grossstädten kennen, ein derartiges Schreckensbild sind, müsste doch Architekten und Städteplaner dazu motivieren, neue, innovative Konzepte zu entwickeln, mit welchen verdichtetes Bauen, respektive Wohnen, mit Natur und Naherholung verbunden werden kann. Ein Beispiel für ein solches Konzept ist das Projekt „Bosco Verticale“ in Mailand, bei dem zwei Wohnhochhäuser mit intergrierter Vegetation gebaut wurden.
    Natürlich wird sich das Bild der Schweiz auch so verändern. Aber niemand kann das Rad der Zeit anhalten, auch Ecopop nicht.

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  4. Dass irgendein Zusammenhang zwischen der Zunahme der Anzahl der Personen und derjenigen der Siedlungsflächen besteht, ist plausibel, aber ziemlich sicher haben weit weniger als die von Ecopop-Seite behaupteten 80% des Kulturlandverlustes mit der Einwanderung zu tun. Auf diese Zahl kamen sie, indem sie einfach die Zunahme der überbauten Flächen durch die Zunahme der Personen dividierten. In Wirklichkeit sieht man aber, dass es einige Gebiete, vor allem städtische, gibt (z.B. Genf), in denen die Bevölkerung ziemlich stark zugenommen hat, ohne dass viel Kulturland verloren gegangen ist, während in anderen Gebieten die bebaute Fläche stark zunahm, ohne dass es eine entsprechend grosse Zunahme der Bevölkerung gab. Auch wenn das beim Betrachten der Durchschnittszahlen nicht offensichtlich ist, spielt eben dort, wo besonders viel Kulturland verloren geht, auch die Zunahme der Siedlungsfläche pro Person (v.a. mit ausgedehnten Einfamilienhaus-Streusiedlungen) immer noch eine grosse Rolle. Wenn man in die Geschichte zurückschaut, wurde in den 70er Jahren besonders viel Landwirtschaftsland überbaut, und das war gerade ein Jahrzehnt, in dem es wenig Einwanderung gab (in vielen Jahren mehr Auswanderung als Einwanderung).

    Wenn man sich die Konsequenzen einer hypothetischen Annahme von Ecopop überlegt, sollte man auch bedenken, dass es in der Schweiz ziemlich viele Baulandreserven gibt. Es ist kaum anzunehmen, dass nach einer Annahme von Ecopop ein grosser Teil dieser Baulandreserven wieder in Landwirtschaftsland zurückgezont und die Eigentümer entschädigt würden – automatisch geschähe dies jedenfalls nicht. Eine wahrscheinlichere Folge wäre, dass der Effekt von Ecopop dann vor allem wäre, dass die Siedlungsfläche pro Person erst recht zunähme.

    Es ist auch wichtig, dass man sich der Dimensionen bewusst wird. Auf dem Ecopop-Plakat sieht man eine Schweiz, die ganz von Hochhäusern bedeckt ist. Wieviele Menschen könnten dort wohnen? Hier kann man ausrechnen, wie viele Menschen, in der Schweiz wohnen könnten, wenn das ganze Gebiet (ohne Berge, Wälder und Seen) so dicht besiedelt wäre wie die Stadt Genf: http://www.tageswoche.ch/de/2014_02/schweiz/623953/ Es wären 213.8 Millionen. Genf besteht nur zu einem kleineren Teil aus Hochhäusern, wenn es also wirklich wie auf dem Ecopop-Plakat aussähe, könnte sicher mehr als die gesamte EU-Bevölkerung in der Schweiz wohnen. Das ist natürlich vollkommen jenseits realistischer Szenarien – erst recht, wenn man bedenkt, dass die europäische Bevölkerung aufgrund der geringen Kinderzahl in den nächsten Jahrzehnten abnehmen wird.

    Aktuell gehören 16% des Mittellandes zur Siedlungsfläche (Häuser, Pärke, Friedhöfe, Sportplätze, Gärten etc.). Zwei Drittel der Schweiz besteht aus Grünflächen, etwa zur Hälfte Wald, dessen Fläche zunimmt, und zur anderen Hälfte Landwirtschaftsgebiete.

    Ich denke, dass es schon wichtig ist, die Grössenverhältnisse im Auge zu behalten. Es ist eben nicht so, dass wir vor der Wahl stehen, dass alle in Hochhäusern leben müssen (einige mögen das, andere weniger) oder das ganze Land „zubetoniert“ wird. Wenn tendenziell Häuser mit etwas mehr Stockwerken gebaut werden, macht das im Verhältnis schon viel aus.

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