Eine neue Zwischennutzung in der alten Güterhalle

Die alte Güterhalle beim Bahnhof St. Johann soll zwischengenutzt werden. Bis die SBB entschieden haben, was mit dem Gebäude passiert, dürfen sich dort Sportler und Schauspieler austoben.

Viel Platz, viel Potenzial. Die Güterhalle ist riesig, entsprechend vielfältig kann sie genutzt werden.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Die alte Güterhalle beim Bahnhof St. Johann soll zwischengenutzt werden. Bis die SBB entschieden haben, was mit dem Gebäude passiert, dürfen sich dort Sportler und Schauspieler austoben.

Bisher hat die ausrangierte Güterhalle neben dem Bahnhof St. Johann in ihrem zweiten Leben als Veranstaltungsort vor allem Kunst gesehen. Der 1000 Quadratmeter grosse Raum hat Ausstellungen beherbergt und Theateraufführungen. Nun wird ein Gang hochgeschaltet, die Actionsportler kommen.

Während die SBB noch überlegen, was aus dem denkmalgeschützten Gebäude dereinst werden soll, übernimmt der Verein Stellwerk die Halle für eine Zwischennutzung. Der gleiche Verein nutzt auch das ehemalige Bahnhofsgebäude, wo ein Gründerzentrum, ein Dampfbad sowie ein Restaurant und eine Bar untergebracht sind.

Biketrail und Modelleisenbahn

Zusammen mit dem Verein «Unterdessen» wird der Raum ab kommendem Frühjahr bespielt. «Wir haben den Vertrag zwar noch nicht unterschrieben, doch mündlich steht die Sache fest», sagt Olivier Wyss, Präsident beim Stellwerk. Der Vertrag laufe vorerst ein Jahr. Es sei aber davon auszugehen, dass der Vertrag verlängert werden könne. Im Dezember wird das Bewilligungsverfahren gestartet.

Im Fokus der Nutzung stehen gemäss Wyss Sport und Theater. Es sei vorgesehen, eine Grundinfrastruktur einzurichten, zum Beispiel eine Zuschauertribüne. Als Nutzer stehen bisher ein Biketrail und ein Modelleisenbahnfestival fest. «Geplant sind daneben auch Theaterproduktionen», sagt Wyss. Interesse angemeldet habe etwa die Theaterfalle, die dort bereits einmal eine Produktion durchgeführt hat.

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