Getöteter Georges: Polizei verhaftet 21-Jährigen

Nach dem Tod eines Obdachlosen in der Dreirosenanlage hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. 

Gedenkort bei der Dreirosenbrücke: Polizei verhaftet einen Tatverdächtigen im Mordfall Georges.

Der 60-jährige Georges, ein Obdachloser, der seit rund 15 Jahren bei der Dreirosenbrücke lebte, starb von Mittwoch auf Donnerstag durch eine Stichverletzung. Das gab die Basler Staatsanwaltschaft nun bekannt.

Ebenfalls konnten die Ermittler einen Fahndungserfolg vermelden. In der Nacht auf Freitag verhaftete die Polizei einen 21-Jährigen im Hegenheimer-Quartier. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und wird dringend der Tat verdächtigt. Er konnte aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung als mutmasslicher Täter identifiziert werden.

Der genaue Hergang und der Grund der Tat sind nach wie vor Gegenstand der Ermittlungen.

https://tageswoche.ch/stadtleben/georges-ist-weg-ein-quartier-trauert-um-die-gute-seele-des-dreirosenparks/

Konversation

  1. Ich kannte den Mann nicht aber anhand der Berichte in diversen Online Medien war dieser Herr ziemlich bekannt und auch eine offensichtlich nette und beliebte Person. Das Kinder aus dem Quartier den Platz zu seinem Gedenken umbenennen möchten, spricht wohl für sich. Einfach traurig, dass dieser Mann wohl zur falschen Zeit am falschen Ort war.

    An alle denen die Herkunft des Täters anscheinend egal ist. Wäre Ihnen solche „nebensächliche“ Informationen auch egal, wenn ein paar ein paar gestonte Hooligans oder besoffene Rechtsextreme diesen sinnlosen Gewalttod begannen hätten. Was würden Sie denken und wie wären Ihre Tiraden hier im Forum über diejenigen, die einfach aus Freude auf andere Menschen eindreschen oder wegen derer Herkunft als weniger Wert erachten?

    Würden Sie ebenfalls genau gleich relativierend argumentieren und „Nebensächlichkeiten“ wie die politische Einstellung nicht interessieren, wenn es Rechtsextreme gewesen wären? Würden Sie auch dann noch auch so einen Blödsinn schreiben, dass zum jetzigen Zeitpunkt erst mal geklärt werden muss, ob es sich um eine Affekthandlung oder gar Notwehr handelte?

    Schade, dass die TaWo nicht mehr alle Kommentare veröffentlicht. Das war bis jetzt Ihr Alleinstellungsmerkmal.

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    1. Herr Hawtin, ich glaube, es geht nicht um Relativierungen. Sondern es geht darum, dass die ethnische Herkunft eine unzulässige Reduktion der Hintergründe des Geschehens ist. Sie gehört zu den relevanten Informationen, ebenso wie Aufenthaltsstatus, soziale Schicht, Rahmenbedingungen des Aufwachsens, etc. Die Reduktion auf die Ethnie, für die sie plädieren, bedeutet eine Überbewertung der Ethnie, die – so leid es mir tut – einer rassistischen Weltsicht entspricht.

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    1. Weil Leute aus Brasilien nicht einfach via PFZ hier einreisen und sich niederlassen können. Drittstaatenkontingent? Flüchling? Sans Papier?

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    1. Die korrekte Angabe wäre „ein aus Brasilien stammender in Basel wohnhafter Mann“, alles andere ist einfach nur Unterschlagung von Tatsachen, die Herkunft bzw. der Migrationshintergrund muss genannt werden.

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    2. Was hat die herkunft mit den taten einer einzelpersn zu tun? Wenn das nächste mal wieder jemand von einem land umgebracht wird, will ich dann auch die info welches es war.

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  2. Ein 21 Jahriger Mann… Ja… Und, ein Ausländer. Ein Ausländer aus Brasilien! Warum will man das nicht schreiben? Aha…

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    1. Warum man das nicht schreiben will? Z.B. damit Leute, die zum Vereinfachen, Pauschalverurteilen und Kollektivbestrafen neigen, nicht noch mehr Hass säen und Gewalt provozieren; damit der traurige und unverdiente Tod dieses Mannes nicht pietätslos zum Anlass gemacht wird, noch mehr nach unten zu treten und Leute gegeneinander auszuspielen. Und nicht zuletzt, weil auch hier zunächst die Unschuldsvermutung gilt.

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    2. Monomach, offensichtlich waren Sie Zeuge der Tat.
      Ich nicht, also weiss ich nicht, ob das Opfer wehrlos war oder nicht, ob es Mord, Tötung im Affekt, oder gar Notwehr war. Ich weiss ja nicht einmal, ob der Festgenommene der Täter ist. Ich habe lediglich gelesen, dass er als dringend tatverdächtig festgenommen wurde.

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    3. Soso. Also genau so tun wie ein Ei legen ohne zu gackern. Nur die halbe Wahrheit berichten… dem Frieden zu liebe. Sorry – Wer nicht die Wahrheit mitteilen will sollte den Journalismus sein lassen, den Beruf wechseln und z.B. malen. Alles in Rosarot. Insbesondere immer den Himmel… Alternativ dazu noch eins kiffen, damit man die Welt wie sie nun eben ist, besser erträgt…

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    4. Warum man das nicht schreiben will?

      Weil die TaWo-Redaktion zutiefst davon überzeugt ist, dass ihre Leser mit solch einer Information nicht angemessen umgehen können.

      „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“

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    5. Dann will ich aber auch seinen lieblingsfilm wissen und ob er möhren mag. Vielleicht wars ja sogar ein vegetarier!

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    6. Die wichtigste Info steht bereits: Ein Mann (wie Sie, nehme ich an) könnte es gewesen sein, so wie bei 98% aller Gewaltstraftaten. Das Geschlecht (männlich) ist also das wichtige Merkmal. Woher ein Verbrecher kommt, ist hingegen statistisch kaum relevant. Alles andere ist Propaganda und Augenwischerei. Als ob Menschen aus anderen Ländern prinzipiell gewalttätiger seien, es sind leider immer nur die Männer, die prinzipiell gewalttätiger sind, die unabhängig der Herkunft über 10x gewalttätiger sind als Frauen. Denken Sie mal darüber nach, warum das so sein könnte.

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    7. „…so wie bei 98% aller Gewaltstraftaten…“

      Herr Müller unterliegt einer Fehlwahrnehmung.
      2016 waren in der Schweiz 82% der Beschuldigte von Gewaltstraftaten männlich, 18 % waren weiblich.

      „…über 10x gewalttätiger…“

      Die patriarchal geprägte Mathematik sieht hier einen Faktor von 4,5.

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    8. Herr Müller fordert auf:

      „Denken Sie mal darüber nach, warum das so sein könnte.“

      Tobias Kordsmeyer, John Hunt, David A. Puts, Julia Ostner und Lars Penke haben dies getan:

      „access to female mates may be predominantly determined by intimidating, competing with and winning against male rivals, rather than bybeing perceived as attractive and chosen by females“

      übersetzt:

      „Der Zugang zu weiblichen Partnern kann in erster Linie durch Einschüchterung, Konkurrenz und Sieg gegen männliche Rivalen bestimmt werden und nicht dadurch, dass sie von Frauen als attraktiv empfunden und ausgewählt werden.“

      „The relative importance of intra- and intersexual selection on human male sexually dimorphic traits“ https://psyarxiv.com/edw4f/

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