Im Juli verschwinden in Basel die letzten weissen Parkplätze

Nun geht es auch im St. Johann an die weisse Farbe: Ab Montag, 4. Juli, werden im Postleitzahlkreis 4056 die letzten Gratisparkplätze auf Allmend der blauen Zone zugeteilt.

Sehr bald kann auch in der Vogesenstrasse nicht mehr unbeschränkt gratis parkiert werden: Im Juli verschwinden im St. Johann die letzten weissen Parkplätze der Stadt Basel.

(Bild: Dominique Spirgi)

Nun geht es auch im St. Johann an die weisse Farbe: Ab Montag, 4. Juli, werden im Postleitzahlkreis 4056 die letzten Gratisparkplätze auf Allmend der blauen Zone zugeteilt.

Wie viele hundert Liter blaue Farbe verspritzt wurden, ist nicht bekannt. Aber seit die neue Parkraumbewirtschaftung in der Stadt Basel in Kraft ist, haben die fleissigen Mitarbeiter des Tiefbauamts über 11’000 weisse Parkplatzumrandungen blau umgefärbt. Jetzt geht es den letzten 575 Parkplätzen an die Farbe, die bis anhin unbeschränktes Gratisparkieren auf öffentlichem Grund ermöglichten.

Die Umfärbe-Truppe des Tiefbauamts wird ihre Arbeit am Montag, 4. Juli, in Angriff nehmen. Wie das Bau- und Verkehrsdepartement mitteilt, sollen die Ummarkierungen in rund zehn Wochen abgeschlossen sein. Das Tiefbauamt bittet die Autofahrer beziehungsweise -parkierer, die temporären Parkverbote zu respektieren.

12’000 weisse Parkplätze wurden blau

Mit der Parkraumbewirtschaftung werden also im September 12’000 Parkplätze von der weissen in die blaue Zone umgeteilt worden sein. Neu wird es insgesamt 26’000 Parkplätze in der blauen Zone geben, auf denen man sein Auto anderthalb Stunden gratis abstellen kann, sofern man nicht über eine Anwohnerparkkarte verfügt, die ein zeitlich unbeschränktes Parkieren erlaubt.

Im Vergleich mit anderen Schweizer Städten ist Basel damit eine der parkplatzfreundlichsten Orte. In Basel befinden sich rund 30 Prozent aller Parkplätze im öffentlichen Raum – mehr als in allen anderen Städten, wie ein Vergleich zeigt: In Bern sind es 24 Prozent und in Zürich nur 19 Prozent. Und mit 140 Franken pro Jahr ist die Anwohnerparkkarte in Basel konkurrenzlos billig. In Zürich (300 Franken) und Bern (264 Franken) sind sie beinahe oder mehr als doppelt so teuer. Die Stadt Luzern kassiert gar 600 Franken.

Konversation

  1. Im Vergleich zu anderen Schweizer Städten ist Basel parkierfreundlich. Über den Absolutheitsbegriff parkierfreundlich wird man wohl ewig streiten. Wie in Zürich, in Bern, in Luzern, in London und vielleicht sogar in Oberwil (mit oder ohne Namenszusatz).

    Danke Empfehlen (0 )
  2. PP-Bewirtschaftung ? Im 4055 wohl eher PP-Vernichtung. Seit der Umgestaltung im Hegenheimers-Quartier sind etwa 150 PP vernichtet worden. Ohne Ersatz, wohlverstanden. Aber die Menschen wohnen immer noch dort. Wie hat es doch einmal geheissen ? PP werden erst vernichtet wenn die Quartierparkings zu Verfügung stehen damit die Autos von der Strasse kommen. Schon wieder so ein „Schmarren“ vom Departement Wessels. Weit und breit im 4055 kein Quartierparking.

    Danke Empfehlen (0 )
    1. Sie sehen das viel zu eng. Im 4055 Stellen die F/68 ihre Autos ab und fahren mit dem Tram weiter zur Arbeit. Somit wird das Quartier rege als Parking benutzt. Ergo ein Quartierparking……. von dem das Quartier wenig Nutzen hat

      Danke Empfehlen (0 )
  3. Parkplatzfreundlich ? PP-Bewirtschaftung = Abzocke. Nachts im Claraquartier in der blauen Zone kostet der Platz über 10 CHF für etwa 3 Stunden. Da passt der Begriff freundlich nicht mehr !

    Danke Empfehlen (0 )
Alle Kommentare anzeigen (5)

Nächster Artikel