In Pratteln steht bald die grösste E-Zapfsäule Europas

An der Autobahn A2 sollen in fünf Jahren 280 Elektrofahrzeuge gleichzeitig Strom tanken können. Im sogenannten «Swiss E-Mobility Hub» stecken aber noch mehr Zukunftsideen.

2023 soll der «Swiss E-Mobility Hub» in der Realität angekommen sein.

Eben erst hat der Bund beschlossen, den Anteil der Elektrofahrzeuge an den Neuzulassungen bis 2022 auf 15 Prozent zu erhöhen. Und woher sollen diese vielen Fahrzeuge ihren Saft künftig beziehen?

Unter anderem aus der Salina Raurica, wie einer Medienmitteilung der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) zu entnehmen ist: Direkt an der A2 soll bei Pratteln ab 2021 der 30 Meter hohe «Swiss E-Mobility Hub» entstehen – mit Europas grösster Ladestation und 100 Prozent lokaler, erneuerbarer Energie.

Multifunktionaler Bau

Diese Energie stammt unter anderem von einer geplanten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hubs, einer Stromturbine im EBL-Holzheizkraftwerk oder von einem Solarfaltdach über den Becken der Kläranlage Pratteln.

Mit seinen 280 Ladestationen dient der Hub aber nicht nur als Tankstelle: Das «Innovationszentrum» soll zudem Platz bieten für «Concept Stores der führenden Hersteller von Elektroautos, Forschungsprojekte, Gewerbe und Veranstaltungen sowie Co-Working-Spaces für innovative Unternehmen».

Auch die Fassade des 30 Meter hohen Gebäudes dient der Energiegewinnung.

Konversation

  1. Wenn man sich den Stecker für E-Autos anguckt, weiss man, dass da ordentlich viel Strom in die Akkus hinein muss.
    Ergo mehrere Möglichkeiten: Solarpanel-Feld flächendeckend zwischen Rheinfelden und Basel, damit auch 200 Autos da gleichzeitig zapfen können, oder
    dicke Leitung zum Wasserkraftwerk Augst und Birsfelden, die wasserabhängig ordentlich Strom liefern, oder kleines dickes AKW im Keller…
    Den letzten Bauversuch hat man allerdings damals erfolgreich weggesprengt.

    Da Akkuladen aber Zeit braucht, fehlt da oben drauf ein Einkaufscenter oder Vergnügungscenter, wo man die „Ladezeit“ verbringen kann.

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