Klatsche für Kantonsspital Baselland

Das KSBL wollte seine Reha-Abteilung mit einem Gütesiegel auszeichnen lassen. Und scheiterte bereits an der ersten Hürde.

Das Bruderholz-Spital hoffte vergebens auf das Reha-Gütesiegel. (Bild: Hans-Jörg Walter)

Wer in die Reha muss, soll aufs Bruderholz: Mit diesem Ziel vor Augen bewarb sich das Kantonsspital Baselland (KSBL) bei Swiss Reha um ein Fach-Gütesiegel. Doch der Vorstand trat gar nicht erst auf das Gesuch ein, wie die «Basler Zeitung» berichtet.

Der Grund: Bei der Bewerbung fehlten obligatorische Kriterien, unter anderem die Qualitätskontrolle und die Minimal-Fallzahl. Dies, weil das KSBL sich als Ganzes zertifizieren lassen wollte, die Vereinigung der Rehabilitationskliniken sich aber jeden Standort – in diesem Fall Liestal, Bruderholz und Laufen – eigenständig ansieht.

Diese Klatsche nimmt der CEO des KSBL gelassen: «Nun haben wir anderthalb Jahre Zeit, alle Kriterien zu erfüllen», so Jürg Aebi. Dann soll das KSBL in der Spitalgruppe der beiden Basel aufgehen. Ein kleiner Trost: Mit seinem frühen Scheitern habe das KSBL bei Swiss Reha einen neuen Rekord aufgestellt, so die BaZ.

«Basler Zeitung»: Das Reha-Debakel des Kantonsspitals

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