Neuer Studierendenrekord an der Uni Basel

An der Universität Basel hat die Zahl der Studierenden einen neuen Höchststand erreicht: Für das Herbstsemester 2012 haben sich 12’995 Menschen eingeschrieben. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Uni will noch weiter wachsen.

So viel waren es noch nie: Die Uni Basel hat einen neuen Studierendenrekord. (Bild: Keystone, Gaetan Bally)

An der Universität Basel hat die Zahl der Studierenden einen neuen Höchststand erreicht: Für das Herbstsemester 2012 haben sich 12’995 Studierende eingeschrieben. Das sind 2,5 Prozent mehr als 2011. Doch die Uni will noch weiter wachsen.

Die Universität Basel wächst weiter. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Studienanfänger von 1580 auf 1622. Zu verdanken sei dieser Zuwachs insbesondere den Bachelorstudiengängen in den Naturwissenschaften, teilte die Uni am Dienstag mit.

Von den Studierenden kommen 17,1 Prozent aus Basel-Stadt, 20,5 Prozent aus Baselland, und 15,5 Prozent aus den Kantonen Aargau und Solothurn. 23,2 Prozent stammen aus der übrigen Schweiz. Der Anteil der ausländischen Studierenden stieg von 23,3 auf 23,7 Prozent. Bei den Studienanfängern und -anfängerinnen ist der Anteil ausländischer Studierender jedoch leicht zurückgegangen.

Weibliche Studierende sind auch im laufenden Herbstsemester in der Mehrheit, ihr Anteil beläuft sich auf 54 Prozent. Von den Immatrikulierten sind 2640 Doktoranden, 3167 sind für ein Master- und 6506 für ein Bachelor-Studium eingeschrieben.

64 Personen studieren im Rahmen des trinationalen Austauschprogramms Eucor und 65 Studierende anderer Universitäten weilen mit dem Erasmus-Programm in Basel. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz studieren 314 Personen im Master-Kooperationsstudiengang Educational Sciences oder in der Sekundarlehrerausbildung (Bachelor).

Uni will weiter wachsen

Trotz dieser Zunahme an Studierenden will die Uni weiter wachsen, wie sie in ihrer Strategie 2014 festhält (siehe Artikelrückseite, S. 3, Punkt 1.1). Um die 1000 Studierende mehr sollen es noch werden.

Nele Hackländer, Leiterin der Student Services der Uni Basel, gibt aber zu bedenken: «Schweizweit wachsen die Studierendenzahlen aktuell nicht mehr so stark.» Die Anzahl der inländischen Bachelor-Studierenden dürfte sich daher konsolidieren. Eine Zunahme bei den Master- und Doktoratsstudierenden sei daher wahrscheinlicher.

Hingegen sei es schwierig, eine Prognose zu den ausländischen Bachelor-Studierenden zu machen. Bei den deutschen Studierenden im Bachelor sei derzeit ein Rückgang zu verzeichnen, sagt Hackländer. Sie machen den grössten Teil der ausländischen Studierenden aus.

Eine Erhöhung der Studiengebühren sei derzeit nicht geplant.

Konversation

  1. Bevor die Universität weiter wächst und um neue Studenten geworben wird,sollte man sich erst um mehr Seminarplätze bemühen.
    Das beste Beispiel:
    Heute wurde „ISIS“ aufgeschaltet. Über dieses Programm werden Seminarplätze fürs kommende Semster vergeben.
    Nur wenige Minuten nach der Aufschaltung brach das System zusammen,da es zu viele Anfragen gab.
    In Fächern wie Medienwissenschaften und Geschichte gibt es zu wenige Seminarplätze für alle Studenten. Die wenigen Plätze werden dann über diese Platform vergeben.
    Aus Angst gar keinen Platz in einem Seminar zu bekommen, schreiben sich die meisten Studierenden zur Sicherheit in jedes Seminar ein. Wer sich zu spät einschreibt hat oft Pech gehabt und muss aus Platzmangel länger studieren. (Natürlich müssen die Studiengebühren gezahlt werden, auch wenn man nicht die gewünschte Anzahl an Seminaren besuchen kann)
    Noch zur Anmerkung: Seit heute werden Seminarplätze für Ende Februar vergeben. Wie soll man in Ruhe forschen oder für die Prüfungen lernen, wenn man jetzt schon ans nächste Semester denken muss, obwohl das alte noch nicht beendet ist?

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