Rumknutschen oder doch lieber die Untertitel lesen?

Was gehört für Sie zum Kinobesuch dazu? Was ärgert Sie? Wie halten Sie es mit Heimkino, Downloads oder Synchronisationen? Und was war Ihr Film des Jahres? Das möchten wir in unserer Umfrage wissen. Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit – und gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Kinoeintritte.

(Bild: Nils Fisch)

Was gehört für Sie zum Kinobesuch dazu? Was ärgert Sie? Wie halten Sie es mit Heimkino, Downloads oder Synchronisationen? Und was war Ihr Film des Jahres? Das möchten wir in unserer Umfrage wissen. Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit – und gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Kinoeintritte.

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, dann versinkt man gerne in einem Sessel und träumt sich via Leinwand in eine andere Welt. Kino sei Dank.

Doch der Genuss täuscht nicht darüber hinweg, dass auch in der Kinobranche ein rauer Wind weht: Das Konsumverhalten der Gesellschaft verändert sich, ebenso die Kinolandschaft in und um Basel: Kinos schliessen, andere werden umgebaut oder neu angedacht. Das Internet ist – je nach Sichtweise – Fluch oder Segen für den Film, ebenso der Boom epischer TV-Serien.

Wir nehmen all das unter die Lupe – und möchten Ihre Meinung wissen. Was lockt Sie ins Kino? Was missfällt Ihnen? Was gehört zu einem Kinobesuch? Nehmen Sie sich kurz Zeit für unsere Umfrage – und gewinnen Sie mit etwas Glück 2 Eintritte in Ihrem Lieblingskino.

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Konversation

  1. generell: – die „guten Filme“, die Klassiker.

    Fellinis „La Strada“, Bertoluccis „Ultimo tango a Parigi“, Peckinpahs „Pat Garrett & Billy the Kid“ – alles Werke, die meines Erachtens nix auf dem TV-Schirm zu suchen haben (auch wenn er 150 cm breit ist – das reicht immer noch nicht!)

    Auch die „Rocky Horror Picture Show“ – daheim allein auf dem Sofa mit WC-Rollen werfen, mit Wasserpistolen spritzen und mit Reis werfen? Wie langweilig…

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  2. Die Kommentare hier sind lediglich Ergänzungen, werter Ottokar. Tatsächlich haben aber bereits über 250 Leute an unserer Kinoumfrage teilgenommen. Wir werden die Antworten in der nächsten Woche auswerten. Die Umfrage markiert den Auftakt einer näheren Betrachtung der Basler Kinolandschaft.

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  3. So wenig Antworten….
    ….zu einer interessanten Umfrage, das ist beschämend. Für mich gilt jeweils nur das Original; die synchronisierten Filme stimmen fast nie mit dem Original-Text überein – und die Stimme der Schauspieler-innen gehört auch zu deren Charakter. Heute wird doch in der Schule französisch und englisch gelernt, jene Sprachen, die in den meisten Filmen gesprochen wird. Kommt noch hinzu, dass ein guter Film wenig Dialog nötig hat und eine Geschichte in Bildern erzählt. „Ich mache Filme und fotografiere nicht Menschen beim Tratschen“ – frei nach Hitchcock.

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  4. Tatsächlich, Gravity für 25 Franken. Eine Frechheit. Dabei stellt sich bei dem Film tatsächlich die Frage nach Original oder Synchronisierung nur am Rande.

    Wir haben den in Weil geschaut. Für 20 Euro – das ist dort der Preis für zwei Personen.

    Bezüglich Verpflegung: Auch das ein Grund, eher selten ins Kino zu gehen. Und zwar nicht wegen den überall gleichen Grundangeboten wie Popcorn und Nachos, sondern genau wegen der Existenz derselben. Mir scheint, Menschen sind nicht mehr in der Lage, sich auf etwas zu konzentrieren und müssen immer mehrere Dinge gleichzeitig machen. Auch bei Gravity ist es mir aufgefallen: Nicht die leuchtende Erde war das, was das Kino ausgeleuchtet hat, sondern die Handydisplays derer, die sich nicht auf das Geschehen auf der Leinwand konzentrieren konnten, mal ganz abgesehen von den Kau- und Schmatzgeräuschen um mich herum, die auch die wenigen Dialoge im Film tendenziell übertönt haben.

    Nein, tatsächlich tendiere ich immer mehr zur Leinwand zu Hause. Je länger je mehr zeigt sich, dass ich diese Investition gelohnt hat. 2.20m Diagonale sind zwar nicht Grosskinoleinwand, aber man sitzt ja auch näher dran. Und dann kann jeder, der sich einen Film anschaut, selber zwischen Original mit oder ohne Untertitel oder Synchronisation wählen.

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  5. Ich bin auf dem Lande aufgewachsen. Es gab weit und breit kein Kino mit guten Filmen. Dann kam ich mit 22 nach Basel. Ich fand es einfach toll, was da alles in den Kinos lief. Ich ging hin, soviel ich mir am Mund absparen konnte. Dann normalisierte sich mein Konsum. Dann kam eine Wende im Leben und das Geld wurde immer weniger. Als die Kinder da waren, kam die Zeit, dass ich als Alleinerziehende in die Armut rutschte. Da ging der TV kaputt und ich hatte kein Geld einen neuen zu kaufen. Das war zwei bis drei Wochen hart. Dann vermisste ich den nicht mehr.

    Die Filme, das ist das Leben selbst – zuhause und noch mehr, wenn ich unterwegs sind. Filme erlebe ich, wenn ich lese. Die Menschen darin bekommen ein Gesicht, werden lebendig. Wenn ich lese, spielt sich in meinem inneren ein Film ab mit einer grossen Lebendigkeit.

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  6. Das Neue Kino kommt in der Umfrage tatsächlich nicht vor. Ging mir durch die Multiple-Choice-Lappen, Entschuldigung! Umso wichtiger Ihr ergänzender Hinweis, vielen Dank!

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  7. Originalversionen (eh meist E/d/f) sind bei grossen Filmen nur in Kombination mit 3D zu haben – oder zu völlig verqueren Zeiten. War so bei Star Trek (wo ich hinterher wie besoffen rausgelaufen bin) und jetzt bei Thor auch wieder, um 2 Beispiele zu nennen…

    Manchmal hab ich das Gefühl, wir werden etwas lesefaul.

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  8. Gravity 3D mit Brille = 25chf.
    Sorry Leute, da braucht sich keiner wundern wenn die Kinos immer leerer werden. Ich gehe nur noch in absoluten Ausnahmefällen ins Kino (auch 3D ist kein Grund, da 95% der 3D Filme eh Schrott sind. Nicht unbedingt wegen des Films, aber die 3D Effekte sind meistens marginal und nicht der Rede Wert).

    Mir ist das schlicht zu teuer und ich kann mir Filme auch gut auf nem grossen TV anschauen. Da bringts auch nix, wenn über verändertes Konsumverhalten gejammert wird. Auch wenn die Preise unverschämt sind, denke ich nichtmal, das diese das einzige Kriterium für Besucher sind. Es gibt durchaus kleine Nischenkinos(nicht in Basel allerdings), die sind so liebenswürdig und filmnerdig eingerichtet, da würde ich freiwillig mehr zahlen.
    Aber was bietet mir so ein bescheuertes Multiplex ala Pathe denn? TeurereTickets, teurere Verpflegung, überall das gleiche 08/15 Nacho&Popcornangebot, ne lieblose Einrichtung, 08/15 Kinofeeling.
    Ne danke. Dafür muss ich meinen Hintern nicht vor die Haustür bewegen.

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