Sie wollen reich werden? Blöde Idee, sagt der Glücksforscher

Dass Schweizer überdurchschnittlich glücklich sind, haben sie laut Glücksforscher Bruno S. Frey unter anderem der direkten Demokratie zu verdanken. Da ist der Neid um Reichtümer weniger ausgeprägt.

Weiss, was Reiche unglücklich und Arme glücklich macht: Glücksforscher Bruno S. Frey. (Bild: Stefan Bohrer)

Wer wünscht sich nicht, reicher zu sein, als er es ist? Aber aufgepasst: Falls Sie bereits reich sind, können Sie mit noch mehr Geld nicht glücklicher werden. Das sagt Bruno S. Frey, Pionier der Glücksforschung, im «Tages-Anzeiger»

Denn je reicher Sie sind, desto mehr vergleichen Sie sich mit denen, die noch mehr haben als Sie. Bloss müssen Sie sich auch noch intensiver um Ihr Geld kümmern. 

Es kommt aber noch schlimmer: Zu viel Geld erschwert Ihre Beziehungen, Sie haben plötzlich Neider und werden vielleicht sogar entführt. Immerhin: Man wird Sie bewundern.

Was wirklich mehr Glück bringt? Gesundheit, Freunde, Familie. Also das, was man nicht kaufen kann. Und als Normalbürger in der direktdemokratischen Schweiz zu leben. Hier fühlt man sich denen, die mehr haben, weniger unterlegen – weil man gleich viel zu sagen hat.

Konversation

  1. Genau!
    Lieber gesund und reich, als arm und krank.

    Aber mal ernsthaft und ohne bös gemeintes Gestänker, ist das jetzt das langsame Auflösen der Tageswoche oder einfach die sommerlich bedingte „Sauregurkenzeit“?

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