«Fressen und Saufen» im Neuen Kino

Ein Abendessen, das perfekt zum Film passt: Die Programmreihe im Neuen Kino verspricht im Mai kulinarische Exzesse rund um Knoblauch, Nudelsuppe und kannibalische Höhepunkte.

An den Freitagen im Mai verspricht das Neue Kino kulinarische Exzesse.

(Bild: Hans-Jörg Walter)

Ein Abendessen, das perfekt zum Film passt: Die Programmreihe im Neuen Kino verspricht im Mai kulinarische Exzesse rund um Knoblauch, Nudelsuppe und kannibalische Höhepunkte.

Im Mai gibts im Neuen Kino Basel schon vor jedem Freitagsfilm was fürs Gemüt. Etwas, das auf den späteren Film einstimme, sagt Laura Amstutz, Mitorganisatorin der neuen Programmreihe mit dem passenden Namen «Fressen und saufen». 

Gemeinsam mit der Internationalen Gastronautischen Gesellschaft organisiert das Neue Kino kinematografische Abendessen für seine Besucher an der Klybeckstrasse. Die Menüs sind inspiriert von den Filmen des Abends und deren Ästhetik, manchmal auch einfach von dem, was darin gegessen wird. 

Filme rund um den exzessiven Genuss

«Wir zeigen aber keine klassischen Essensfilme», sagt Amstutz. Es gehe vielmehr darum, den kulinarischen Exzess in den Vordergrund zu stellen. Den definiert sie so: «Eine Art Grenzerfahrung, die völlige Lust am Leben, teilweise aber auch verstörend, ins andere Extrem gleitend, Richtung Tod.»

In diesem Sinne nehmen die Gastronauten in der Küche der IG Klybeck das passende Ambiente des Abends auf. Serviert und gegessen wird im Vorraum des Kinos. Erst wer sich angemeldet hat, erfährt, was aufgetischt wird. Vier solcher Freitagabende wird es geben. Und es werden vier völlig verschiedene Filme gezeigt (vielleicht kann hier schon die eine oder andere Zutat der Menüs erraten):

Garlic is as Good as ten Mothers (5. Mai):

Eine Hommage an den Knoblauch und dessen heilende Wirkung. Ein Dokumentarfilm über verschiedene Akteure und ihre Liebe zum Lauchgewächs.

 

Tampopo (12. Mai):

Betörend, süss und würzig. Eine lustvolle Suche nach dem Rezept für die beste Nudelsuppe.

Withnail and I (19. Mai):

Wie ein reifer Limburger Käse: stinkend, herb und deliziös. Ein selbstironischer Kultfilm über das Scheitern und den Verlust jugendlichen Idealismus‘.

The Cook, The Thief, His Wife & Her Lover (26. Mai):

 

Ein vornehmes französisches Restaurant, ein Gangster, eine Affäre und ein kannibalischer Höhepunkt.

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«Fressen und saufen», im Mai jeweils Freitag, 19 Uhr, kinematografisches Abendessen im Neuen Kino, Klybeckstrasse 247, Basel. Preis für das Essen: 20 Franken exkl. Getränke.
Das genaue Programm wird noch auf der Homepage bekanntgegeben. Anmeldung an fressenundsaufen@gmail.com (Um eine verbindliche Reservierung aufgrund beschränkter Platzzahl wird bis Dienstag vor dem Abendessen gebeten.)

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