Machen Sie mit: Wir basteln uns eine Lochkamera

Am 29. April findet der internationale Lochkameratag statt. Unsere Fotografinnen und Fotografen laden zum Workshop: Sie sind herzlich eingeladen, selber eine Kamera zu bauen und anschliessend ihre Fotos mit uns zu teilen.

Am Sonntag, den 29. April findet der internationale Lochkameratag statt. Unsere Fotoredaktion zelebriert diesen besonderen Tag und lädt Sie, liebe Leserinnnen und Leser, zum Schachtelbau und anschliessendem Fotografieren ein. Die so entstandenen Werke werden ausgestellt und publiziert.

Aus jeder Kartonschachtel kann man eine Lochkamera bauen. Sie muss nur 100 Prozent lichtdicht gemacht werden, ein hochpräzieses Loch verpasst bekommen und mit Fotopapier (im Dunklen) gefüllt werden. Wie das geht, zeigen wir Ihnen am 29. April.

Wenn die Schachtel bereit ist, gehen Sie in die Stadt und stellen die Lochkamera an einem geeigneten Ort auf. Dann öffnen Sie das Loch für ein paar Minuten und bringen uns die Schachtel in die Stadtwerkstatt an der Schanzenstrasse 11.  Dort entwickeln Sie unter Mithilfe des «Fotoclubs Schanze» das Bild und stellen es gleich in unserer Galerie aus.

Sie können natürlich schon vorher Ihre Schachtel bauen, das Internet ist voll von Anleitungen und Bastelvideos. Oder Sie kaufen eine fertige Lochkamera und fotografieren mit uns durch diesen hoffentlich sonnigen Tag.

Sonntag, 29. April 2018. Ab 9 Uhr bis es dunkel wird in der Stadtwerkstatt Basel, Schanzenstrasse 11, 4056 Basel. Anmeldung erwünscht an bildredaktion@tageswoche.ch.

Konversation

  1. Wer die für analoge Fotografie nötige Geduld nicht aufbringt, kann die Sache mit der Lochkamera auch ganz einfach digital ausprobieren. Einzige Voraussetzung: ein Fotoapparat mit Wechselobjektiv. Dann das Objektiv abnehmen, das Loch an der Kamera abdecken, mit einer Nadel ein kleines Loch in die Abdeckung stechen und voilà. Das hat natürlich deutlich weniger Magie als die analoge Lowtech-Variante, vermittelt aber doch schon mal eine Idee, wie eine Lochkamera funktioniert. Und das eine schliesst ja das andere nicht aus.

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