Mozarts Jugendwerk enttäuscht zum Saisonstart

«Lucio Silla» versickert im Theater Basel trotz herausragenden Gesangsleistungen in symbolbehafteter Gefälligkeit.

Achtung Symbol: Die Liebenden (Hila Fahima und Kristina Stanek) im künstlichen Paradiesgarten. (Bild: Sandre Then)

Der Blick ins Programmheft von «Lucio Silla»  ist vielversprechend: Mozart ist eh der Beste, mit Hans Neuenfels inszeniert ein ebenso gefeierter wie gefürchteter Regie-Altmeister, und mit Erik Nielsen führt der Musikdirektor höchstselbst den Taktstock.

Das weckt Erwartungen, die aber enttäuscht werden. Auch wenn das Ensemble spielerisch und gesanglich überzeugt, plätschert der Abend im symbolbeladenen Gefälligkeitsmodus vor sich hin. Nur gut, dass das vierstündige Jugendwerk Mozarts auf knapp drei Stunden Spieldauer verknappt wurde.

Theater Basel: «Lucio Silla» von Wolfgang Amadeus Mozart.

Konversation

  1. Diese paar Sätze sollen eine Kritik sein?
    Kommt da noch etwas „Fleisch an den Knochen“ oder bleibt es beim „Bad, really bad“-Keulenschlag?

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  2. ist das nun wirklich bereits die vollständige Kritik? Immerhin ein Verriss, den man doch deutlicher erklären müsste. Immerhin das Eröffnungsstück der neuen Saison.

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