Wo im Kunstmuseum ein Laden war, ist jetzt ein Fenster

Die Buchhandlung im Basler Kunstmuseum hat sich neu erfunden: Sie ist jetzt ein Museumsshop.

Der neue Museumsshop kooperiert mit dem Kulturhaus Bider&Tanner.

Im vergangenen Dezember hatte das Basler Kunstmuseum drei Angestellte der eigenen Buchhandlung entlassen und so ein Defizit auszubügeln versucht, das im Zusammenhang mit dem Museumsneubau entstanden war. Der hinter dem Durchgang zum Neubau versteckte Laden war darauf nur noch von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Jetzt meldet das Kunstmuseum, dass «das Team neu aufgestellt» sei und der Shop den Normalbetrieb wieder aufgenommen habe. Dazu gehöre auch eine konzeptionelle Neuausrichtung, heisst es in der Medienmitteilung:

Aus der ehemaligen Buchhandlung ist ein Museumsshop geworden, der als ergänzendes Schaufenster des Museums verstanden und betrieben wird. Das neue Konzept wird nun schritttweise umgesetzt.

Der erste Schritt bestehe in der Kooperation mit einer – Buchhandlung. Genauer: mit dem Kulturhaus Bider&Tanner. Der Shop biete künftig «ein erweitertes Sortiment aussergewöhnlicher Kunstgeschenke für Gross und Klein».

Am diskreten Standort des ehemaligen Buchladens und heutigen Schaufenstershops will die Museumsleitung nichts ändern.

Konversation

  1. Jetzt ist Bieder&Tanner also gar kein wirtschaftliches Unternehmen mehr sondern ein wohlklingendes Kulturhaus. Entzückend 🙂

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