Atomausstieg spaltet Basels Bürgerliche

Beim Thema Kernenergie sind sich SP, Grüne, BastA! und Grünliberale einig: Aussteigen – und das möglichst bald. Bürgerliche sehen das anders. Aber längst nicht alle.

Die Kernkraft spaltet die politischen Gemüter – jedenfalls ist man sich im bürgerlichen Lager uneins.

(Bild: Sigi Tischler / TaWo)

Beim Thema Kernenergie sind sich SP, Grüne, BastA! und Grünliberale einig: Aussteigen – und das möglichst bald. Bürgerliche sehen das anders. Aber längst nicht alle.

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Ohne Strom geht fast gar nichts – auch keine moderne Polit-Kampagne. An der Frage, wie der Strom produziert werden soll,  scheiden sich die Geister allerdings. Deutlich zu sehen ist dies etwa bei den Kandidatinnen und Kandidaten für den Grossen Rat in Basel: Die Politiker der Stadt unweit der AKWs Fessenheim, Leibstadt, Gösgen und Beznau sind geteilter Meinung beim Thema Kernkraft.

Mit oder ohne Atomstrom? Fragebogen ausfüllen, Smartspider vergleichen, Wunsch-Politiker finden

Die linken und grünen Parteien sind grossmehrheitlich für einen baldigen Ausstieg aus der Kernenergie. Anders sieht es bei den Bürgerlichen aus: Hier ist die Mehrheit jeweils gegen den Atomausstieg bis 2029. Aber im Gegensatz zum linken Lager herrscht bei den Bürgerlichen keine Einigkeit: Einzig bei der SVP sind mehr als 80 Prozent gegen einen Ausstieg bis 2029. Bei der FDP sind schon fast ein Viertel der KandidatInnen für einen baldigen Ausstieg. Und die CVP ist mit 50:50 Prozent der Stimmen exakt in der Mitte gespalten.

Und wie haben Sie’s mit dem Strom?

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740 Kandidatinnen und Kandidaten buhlen um Wählerstimmen für die 100 Sitze im Basler Grossen Rat. Wer passt überhaupt zu Ihnen? Wer teilt dieselben Werte und Ideen?

Finden Sie heraus, welche Basler Politiker, welche Basler Partei wie tickt – und damit vielleicht auch, wem Sie am 23. Oktober am liebsten Ihre Stimme geben wollen – indem Sie bei uns gleich selbst den Smartvote-Fragebogen ausfüllen.

Konversation

  1. Diese ganze Diskussion ist so ein Witz. Jede Stadt könnte mit ihrer schierer Kaufkraft die Stromlandschaft Europas ändern, wie es die IWB in ihrer Strombeschaffung versucht. Versucht, weile es nie zu 100% gehen kann, aber wenn viele Städte da ziehen, dann hat das ein Resultat zur Konsequenz.

    Dieses im Kreis Rennen ist doch unnötig.

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