Auch Daniel Stolz will nicht

FDP-Präsident Daniel Stolz will nicht für die Regierung kandidieren. Er möchte sich lieber seinem Grossratsmandat widmen.

FDP-Präsident Daniel Stolz will ebenfalls nicht für die Regierung kandidieren. (Bild: Keystone)

FDP-Präsident Daniel Stolz will nicht für die Regierung kandidieren. Er möchte sich lieber seinem Grossratsmandat widmen.

Eine weitere prominente Absage aus der FDP: Auch Daniel Stolz, Präsident der Basler FDP und Grossrat, will nicht für die Regierung kandidieren. Grund ist sein Grossratsmandat. Stolz wurde am Mittwoch mit einem guten Resultat zum Statthalter des Grossen Rates gewählt – demnach wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit in einem Jahr Grossratspräsident. «Das Vertrauen und die Wertschätzung, die sich in meiner Wahl zum Statthalter widerspiegeln, freuen mich sehr. Genau diesem Vertrauen gilt es jetzt gerecht zu werden. Nicht zuletzt deshalb will und werde ich bei den Regierungsratswahlen 2012 nicht zur Verfügung stehen», teilt er mit.

In den letzten Wochen sei er von vielen Personen ermuntert worden, für die Regierungsratswahlen am 28. Oktober 2012 zu kandieren. Dies habe ihn gefreut und geehrt. «Zweifellos birgt dieses Amt eine grosse Herausforderung, der ich mich gerne stellen würde – zum Wohle unseres Kantons. Aber alles hat seine Zeit oder eben nicht.»

Bereits letzte Woche hat FDP-Nationalrat und Gewerbedirektor Peter Malama bekanntgegeben, nicht Regierungsrat werden zu wollen. Mit der Absage von Stolz wird es nun noch schwieriger, die rot-grüne Mehrheit zu knacken. Die FDP will zwei Kandidaten ins Rennen schicken. Bis jetzt scheint jedoch nur Baschi Dürr Interesse zu haben.

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