Die Basler Polizei wünscht sich einen Panzer

Wasserwerfer und Mannschaftswagen sind ja schön und recht. Was der Basler Polizei aber noch fehlt, ist ein schönes Panzerfahrzeug.

Da strahlt der Polizeidirektor: Baschi Dürr möchte für seine Truppe ein Panzerfahrzeug kaufen. (Bild: Montage: Nils Fisch)

Wenn Buben ihren Wunschzettel fürs Christkind formulieren, setzen sie gern Fahrzeuge und Waffen auf die Liste – in Spielzeugform natürlich. Sind die Buben dann grösser, glauben sie nicht mehr ans Christkind, neues Spielzeug finden sie aber immer noch toll.

Und so wünscht sich die Basler Polizei ein Panzerfahrzeug. Dafür hat die Regierung einen Budgetnachtrag von einer Million Franken gestellt und damit die grossrätliche Finanzkommission düpiert, wie das «Regionaljournal Basel» meldet. Wozu die Polizei das teure Gerät braucht, will sie noch nicht verraten, das stünde dann im Antrag zuhanden des Parlaments.

In Kantonen wie Zürich kommen solche Panzerfahrzeuge unter anderem bei der Terrorabwehr zum Einsatz. Im Radiobericht heisst es, allein der Anblick eines solchen Geräts könne abschreckend wirken. Wir fügen an: Und wenn das Kind im Gesetzeshüter seine Freude dran hat, dann ist das auch etwas wert. Halt vielleicht nicht gerade eine Million.

«Regionaljournal Basel»: Basler Polizei will Panzerfahrzeug

Konversation

  1. Die Basler Polizei brauchen dringend einen Panzer – ich bin sowas von dafür – vollstens dafür bin ich…denn z.B. bei der Kontrolle der Velofahrer könnten diese von einem Panzer viel effektiver zurückgehalten…ja gar abgeschossen werden, sollten sie nicht anhalten wollen. Und auch der Baschi könnte in Zukunft seine Wäsche per Panzer mit nach Hause nehmen…uiii würde er so sein Weibchen beeindrucken…bei einem kleinen Umweg über die Steinen könnte er sich als heisser Hecht präsentieren und den Panzermotor mal so richtig aufheulen lassen – best man….get us this f….ing thing!!!

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    1. Am allerwichtigsten in der Schweiz die Tarnung: Hier Panzer mit Papptellern tarnen, die man gut mit Senf darauf kleben könnte.
      Das Ganze bekäme dann so etwas den Aspekt einer Würstchenbude.

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  2. Na ja – ein Panzerfahrzeug würde in die aktuelle Bewachungssituation passen:
    Bei meinem Rundgang gestern und heute zum „Thumb Trump Friday“ konnte man schon den Eindruck gewinnen dass die Terroristen beim Angst machen gewonnen haben.
    Als ehemaliger Soldat mit Uzi-Ausbildung weiss ich jedoch dass mit Maschinenpistolen nicht viel zu Treffen ist. Der „Kollateralschaden“ könnte höher ausfallen als erwünscht.
    So bin ich mir nicht sicher ob das „Schauspiel“ wirklich der Sicherheit dient.
    Die armen Beamten die solch ein Gerät zugeteilt bekommen tun mir jedenfalls leid! 🙂

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  3. Also so als echter islamistischer Dschihadist würde ich so ein Fahrzeug nicht als Feind, sondern als nettes Hilfsmittel ansehen, um selber schneller ins Paradies der Jungfrauen zu kommen…..
    …ob man das als „Abschreckung“ bezeichnen soll?

    So als Strassenbarrikaden könnten sich auch so zehn alte Saurer-Lastwagen eignen, die dürften aktuell bald zum Alteisenpreis zu haben sein.

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