Jetzt wird im Bus-Streit die Sparzange angesetzt

Die BLT stellt beim Betrieb der Buslinien im Oberbaselbiet Sparpotenzial von zwei Millionen Franken fest. Nun drängt der Kanton die Autobus AG Liestal dazu, billiger zu werden.

Die Autobus AG steckt in der Klemme – will sie ihre Konzession nicht verlieren, muss sie sparen.

Die Baselbieter Regierung lässt nicht locker: Die Buslinien der Autobus AG Liestal (AAGL) sollen billiger werden. Und zwar um genau die zwei Millionen Franken, die BLT-Verwaltungsratspräsident André Dosé in seiner Offerte an den Kanton einsparen will.

Bis zum Auslaufen ihrer Konzession in sechs Jahren hat die AAGL jetzt Zeit, diese zwei Millionen einzusparen, berichtet das «Regionaljournal Basel» – sei es aus eigener Kraft oder durch eine Zusammenarbeit/Fusion mit der BLT (was die Regierung begrüssen würde). Andernfalls werden die Linien der AAGL öffentlich ausgeschrieben.

Die Türen für eine Zusammenarbeit stünden offen, wird André Dosé zitiert. AAGL-Geschäftsführer Roman Stingelin bedauert den Entscheid zwar, man wolle die Herausforderung aber annehmen.

https://tageswoche.ch/stadtleben/baselbieter-bus-streit-jetzt-gibts-ohrfeigen/

«Regionaljournal Basel»: Baselbieter Regierung setzt Autobus AG unter Druck

Konversation

  1. Druck allein genügt nicht. Es braucht klare Vorgaben und regelmässige Kontrolle. Zudem wäre es sicher noch hilfreich, wenn eine neutrale Fachperson in den Verwaltungsrat gesetzt wird. Ausserdem wird die TaWo dranbleiben.

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  2. Es gibt eine „verkehrstechnische Relativitätstheorie“, die bei der SBB schon lange bekannt ist: In manchen Ecken werden die Kilometer immer kürzer, bzw. es werden immer mehr Kilometer auf eigentlich metrisch gleichbleibenden Distanzen.
    Ob die hier auch bald Einzug hält?

    Wie wunderbar doch die moderne Physik ist!?

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