Nein-Komitee macht sich für einen Stadtpark auf dem Lysbüchel-Areal stark

Ein Komitee wehrt sich gegen die Pläne der Regierung und des Grossen Rats, das Lysbüchel-Areal zu überbauen. Sie fordern einen 15’000 Quadratmeter grossen Stadtpark.

So könnte der Stadtpark gemäss dem Nein-Komitee auf dem Lysbüchel-Areal aussehen. (Bild: ZVG)

Am 25. November entscheidet das Basler Stimmvolk über die Zukunft des Lysbüchel-Areals. Auf dem Areal im äusseren St. Johann sollen Wohnungen für 1300 bis 1900 Menschen entstehen. Die Zahl der Arbeitsplätze soll von heute 500 auf 2000 bis 3000 anwachsen. Dazu kommen Schulhäuser, Räume für Kultur und Grünflächen.

Gegen diese Pläne wehrt sich der Gewerbeverband mit einem Referendum – und auch eine «neutrale Bürgerinitiative» stellt sich quer. Diese besteht aus den ehemaligen Grossräten Marcel Rünzi (CVP), Ruth Widmer (SP) und Daniel Palestrina (Geschäftsführer von metrobasel Expo & Forum).

Sie erachten das Projekt als unausgegoren. «Die Planung weist nicht die Qualität auf, die für diesen Ort zwingend notwendig wäre», sagte Palestrina am Donnerstag vor den Medien. Er halte aber auch die Sicht des Gewerbeverbandes, der eine reine Gewerbezone für das Areal fordert, für übertrieben.

Das Komitee befürwortet zwar eine Mischnutzung, aber es soll eine sein, die der Bevölkerung mehr zugute komme. So schlägt das Komitee neben Wohnen und Gewerbe auch einen Stadtpark auf dem Lysbüchel-Areal vor, den sogenannten Volta-Park.

Mit dem rund 15’000 Quadratmeter grossen Park (Naturschwimmteich inklusive) soll ein Erholungsraum für die Wohnbevölkerung im St. Johann geschaffen werden. Von einem Nein am 25. November erhofft sich das Komitee, dass der Bebauungsplan neu festgelegt wird – zugunsten von mehr Freiraum. Ausserdem will das Komitee, dass der Wohnteil besser von der gewerblichen Nutzung des Areals abgegrenzt wird.

Konversation

  1. Der geplante naturnahe Stadtpark VoltaNord ist 7000 qm grösser als der Komitee-Vorschlag. Wo ist die Verbesserung? Die 8-jährige Planung erfüllt sowohl Wohn- wie Wirtschaftsinteressen und dient dem Gesamtinteresse von Basel.

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