Regierungen beider Basel fordern einen Bundesratssitz für die Region

Die Regierungen beider Basel legen sich gemeinsam für die Kandidatur von Elisabeth Schneider-Schneiter bei den Ersatzwahlen für den Bundesrat ins Zeug.

Bundesratskandidatin Elisabeth Schneider-Schneiter erhält die Unterstützung der Regierungen beider Basel.

CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter steigt ins Rennen um die Nachfolge der zurücktretenden Bundesrätin Doris Leuthard. Und ist dabei auf Unterstützung angewiesen.

Bei ihrer Nationalratskollegin Daniela Schneeberger blitzte sie ab. Die Baselbieter FDP-Vertreterin gab kürzlich in einem Gastkommentar in der «bz Basel» bekannt, dass sie Schneider-Schneiter nicht unterstützen werde, was die Präsidentin der Baselbieter CVP, Brigitte Müller-Kaderli, in Rage brachte.

Sie kann sich jetzt ein bisschen beruhigen. In gleichlautenden Medienmitteilungen machen sich jetzt nämlich die Regierungen beider Basel für Schneider-Schneiters Kandidatur stark. «Die Regierungen beider Basel fordern einen Sitz für die Region Basel im Bundesrat», heisst es darin. «Sie unterstützen deshalb die Kandidatur der Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter bei den anstehenden Ersatzwahlen für den Bundesrat.»

Bislang lediglich drei Bundesräte aus beiden Basel

Die Argumente, mit der sie ihre Forderung untermauern, sind bekannt: Seit der Gründung des modernen Schweizer Bundesstaats 1848 hätten die beiden Basel lediglich drei Bundesräte stellen können. Das sei zu wenig für die wirtschaftlich bedeutende Region. Und weiter schreiben die beiden Regierungen: «Es wäre zudem wichtig für die Identifikation der Basler und Baselbieter Bevölkerung mit der Eidgenossenschaft, wenn wieder einmal eine Person aus der Region das hohe Amt im Bundesrat bekleiden könnte.» (spi)

Konversation

  1. Bundesrat Westdijk, warum nicht?
    Ich weiss es tönt sehr unrealistisch, aber ich könnte mir vorstellen als schweizerisch-demokratischer Quereinstieg, mich als Bundesrat wählen zu lassen. Wäre dies keine Herausforderung für unsere Community quasi als letzte gemeinsame Tat? Ich bräuchte nämlich Eure Unterstützung.
    Meine Ressourcen wären meine Migrationserfahrungen in der Schweiz, meine frühere Mitgliedschaft in der SP, meine langjährige Erfahrung auf meinem Beruf als Arzt / Psychiater / systemischer Therapeut und Supervisor, und vorallem mein in der TaWo-Community gezeigtes politisches Engagement.
    Mein Motiv ist die Sehnsucht nach einer neuen Verantwortung, nach einer Herausforderung, der ich – meine ich – mit meinen 65 Jahren gewachsen bin. Regierungsrat Wessels kennt mich. Die anderen können mich kennen lernen. Ich würde mich freuen!!

    Danke Empfehlen (1 )

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