So reagieren betroffene Basler Politiker auf die Hochs und Tiefs

Es wird knapp für Rot-Grün – und es gibt ein überraschend gutes Resultat für den SVP-Kandidaten Lorenz Nägelin laut der Wahlumfrage der TagesWoche und der «bz Basel». Betroffene Politiker im Video.

Darf sich freuen: Neuzugang Conradin Cramer (LDP) auf Anhieb mit dem zweitbesten Resultat.

(Bild: Screenshot TagesWoche-Video)

Es wird knapp für Rot-Grün – und es gibt ein überraschend gutes Resultat für den SVP-Kandidaten Lorenz Nägelin laut der Wahlumfrage der TagesWoche und der «bz Basel». Betroffene Politiker im Video.

Die Resultate der repräsentativen Wahlumfrage von TagesWoche und «bz Basel» geben viel zu reden. Das hat auch das lebhafte Podium am Donnerstagabend in Basel deutlich gemacht: Der sich abzeichnende leichte Rechtsrutsch, das gute Abschneiden des SVP-Kandidaten Lorenz Nägelin und das sich abzeichnende Glanzresultat von Conradin Cramer waren ein grosses Thema.

Doch auch Bisherige standen im Rampenlicht – etwa SP-Regierungsrat Hans-Peter Wessels, der das absolute Mehr laut Umfrage knapp verpasst. Oder die grüne Regierungsratskandidatin Elisabeth Ackermann, die schlechter abschneidet als ihr und ihrem Bündnis lieb sein kann.

Die TagesWoche hat einige der Kandidatinnen und Kandidaten nach ihren Reaktionen auf die Umfrageresultate befragt.

Das sind die Videos:

Herr Wessels, ist Ihnen das Lachen vergangen?

 

Herr Cramer, haben Sie ein Spitzenresultat, weil Sie wenig Angriffsfläche bieten?

Frau Mück, wie enttäuschend ist das Resultat für Sie?

Herr Nägelin, wird der Wahlkampf jetzt giftiger?

Frau Ackermann, Sie scheinen noch nicht so gut anzukommen: Wie wollen Sie zulegen?

 

 

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Videos: Jonas Grieder, Renato Beck, Yen Duong, Martin Schaffner

Konversation

  1. Lieber Herr Cramer

    Mir ist klar, dass Sie wohl mit grosser Sicherheit am 23. Oktober in den Regierungsrat gewählt werden.
    Fast hätte ich das ja auch selbst so gewollt, denn Sie erscheinen gewandt, kompetent und sympathisch ……, jedenfalls bis zu einem gewissen Ereignis.
    Es ist mir vollständig unverständlich, warum Sie, zusammen mit den Herren Engelberger und Dürr, diesen „Schulterschluss“ mit der SVP haben zustimmen können. Denken Sie wirklich, dass diese Partei Ihre Haltungen und Werte unterstützt? Muss ich vermuten, dass Sie, um an die Schalthebel zu gelangen, nur vor wenig zurückschrecken?
    War es nicht ein Exponent Ihrer Partei, der Basel als SVP-freie Zone erhalten wollte?
    Ist es nicht so, dass Ihre Parteipräsidentin bereits versucht, auf diplomatische Art und Weise Distanz zu SVP und auch FDP zu schaffen?
    Meine Stimmen haben die bürgerlichen Kandidaten durch diesen Zusammenschluss jedenfalls verspielt. Hätte dieser nicht stattgefunden, wären für mich sowohl Sie, als auch Herr Dürr und eingeschränkt auch Herr Engelberger wählbar geblieben.
    Ich hoffe natürlich, dass noch andere ähnlich denken und empfinden wie ich, und dass sich das dann auch in den Wahlergebnissen niederschlagen wird.
    Aber wer weiss, vielleicht haben Sie ja alle Glück ………

    Freundliche Grüsse, Norbert Ernst

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    1. Herr Ernst, im Ernst: Sie idealisieren Ihren Herrn Cramer. Sein Bündnis kratzt an Ihrer Idealvorstellung. Herr Cramer macht Politik genauso wie alle, die ihre Identität in einer öffentlichen Rolle suchen.

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  2. Dieser Gähn-Cramer soll Basels modernste Seite sein? Diese Yuppi-Typen waren schon in der 90-er Jahren die neoliberalen Langweiler!

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  3. Was bringt eigentlich einen Juristen (im besten Alter) dazu, sich als Rayonleiter im „bürgerlichen“ Selbstbedienungsladen zu bewerben?

    „Filialleiter“ sind die Alten, und die wollen und werden es auch noch eine Weile bleiben.

    Es muss die „Familie“ sein, und deswegen dürfen wir auch an seinem prächtigen Lächeln teilhaben.

    „Grossvater“ fährt in diesem Film übrigens Vespa.

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