FCB-Fans müssen umschalten, wenn es um den Einzug in die Champions League geht

Am 24. Juli trifft der FC Basel in der Champions-League-Qualifikation auf PAOK Thessaloniki. Im Schweizer Fernsehen ist die Partie nicht zu sehen. «Teleclub» hat sich die Rechte an der Champions League gesichert – und zeigt das Rückspiel im Free-TV.

TV-Zuschauer müssen bezahlen, wenn sie den FC Basel um den Einzug in die Champions League spielen sehen möchten.

Am 24. Juli spielt der FC Basel seine zweite Wettbewerbspartie der Saison 2018/19. Nach dem Auftakt in der Super League am Samstag gegen den FC St. Gallen (19 Uhr, St.-Jakob-Park) trifft er in der Champions-League-Qualifikation auf PAOK Thessaloniki.

In der Vergangenheit waren solche Spiele beim Schweizer Fernsehen zu sehen. Ab dieser Saison muss die Zuschauerin auf «Teleclub» ausweichen. Der Bezahlsender hat sich die Rechte an der Champions League gesichert. Er überträgt sämtliche Spiele ab der Gruppenphase und die Partien in der Qualifikation mit Schweizer Beteiligung.

SRF hat sich daneben ein Rechtepaket gesichert, das im frei empfangbaren Fernsehen 31 Livespiele in Champions- und Europa League, zeitversetzte Übertragungen sowie Highlight-Berichterstattung ermöglicht.

«Teleclub» kommentiert von Zürich aus

Für das Hinspiel des FC Basel in Griechenland wird «Teleclub» nicht vor Ort sein, kommentiert wird vom Hauptsitz in Volketswil aus. Beim Rückspiel, das am 1. August um 20 Uhr im St.-Jakob-Park angepfiffen wird, ist «Teleclub» mit vor Ort, unter anderem mit einem Studio im Stadion. Und der Sender teilte der TagesWoche mit, dass dieses Rückspiel auf «Teleclub Zoom» gezeigt wird, einem frei empfangbaren Kanal.

Scheitert der FCB an der Hürde PAOK, steht er in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation. «Teleclub» überträgt auch diese Spiele live.

Die Meldung des «Teleclub», als sich der Bezahlsender im Juni 2017 die Rechte an der Champions League gesichert hat, und die Mitteliung des Schweizer Fernsehen SRF zur Aufteilung seiner neuen Senderechte.

Konversation

  1. Jetzt ist genau das eingetroffen, was Alle bei einem NO BILLAG nicht wollten! Jetzt bezahlen wir halt doppelt, sälber schuld!

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    1. eher umgekehrt: möglicherweise eine Folge des nobillags-geheule, der letztlich einen Spardruck zur Folge hat. Und schön auch das anschauungsbeispiel („die Privaten können das viel besser“): kommentiert wird von Zürich aus, nicht vor Ort…

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  2. Diese ganze Geschichte mit den Bezahlsendern ärgert mich. Auch wenn ich diese Spiele liebend gern sehen würde, werde ich mich an die „spielfreien“ Abende gewöhnen und erwas anderes hübsches unternehmen…

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  3. Es geht dem FCB wieder mal ums Liebe Geld, und nicht um die treuen Zuschauer!
    Es kommt der Tag, da wird der FCB die negativen Seiten, wie die finanziell schwachen Clubs ereilen.

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    1. Wenn das Wutbürger-Gen grösser ist, als der Verstand, dann kommen solche Beiträge zu Stande. Herr Baumgartner, ich empfehle Ihnen, vorher kurz nachzudenken, bevor man solchen Blödsinn rauslässt.

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